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Rolf Morrien

Wie man schlechte finanzielle Gewohnheiten ablegt

Yannick Esters

Yannick Esters

Obwohl die US-Wirtschaft durch widersprüchliche Daten und Trends gekennzeichnet ist, sind mittlerweile Anzeichen von Wachstum festzustellen. So zeigen Statistiken über die Verbraucherverschuldung in den USA, dass die Haushalte ihre Haftbarkeit im ersten Geschäftsquartal 2013 um 1% reduzieren konnten.

Dies drückte die kumulative Verschuldung der privaten Haushalte auf den niedrigsten Stand seit 2006 und hat dazu beigetragen die wirtschaftliche Stimmung in den USA deutlich zu verbessern. Das tentative Arbeitsmarktwachstum bringt weitere positive Aussichten mit sich, so fiel die nationale Arbeitslosenquote zwischen Januar und April dieses Jahres von 7,9 % auf 7,6%.

Das steigende Verbraucherbewusstsein wirft Gefahren auf

Fragen, welche die Gültigkeit des Arbeitsmarktwachstums betreffen, liefern jedoch Grund zur Sorge, insbesondere in Bezug auf dessen Fähigkeit die aktuelle Rate der Verbraucherausgaben aufrechtzuerhalten. Laut Statistiken des Department of Labor, beanspruchen befristete Arbeitstellen bei Niedriglöhnen mehr als 55% der im Mai geschaffenen 175,000 Arbeitsplätze, während die Zahl der Armen weiterhin ansteigt. Dennoch ist das Verbraucherbewusstsein im zweiten Geschäftsquartal von 69 auf 81.4 gestiegen, was bedeutet, dass viele Haushalte mehr Geld ausgeben als sie einnehmen.

Die Verbraucher müssen ihre Ausgaben also im Rahmen ihrer Möglichkeiten halten um finanzielle Fehlverhalten zu vermeiden. Wenn das aktuelle ökonomische Wachstumslevel gehalten und erhöht werden soll, müssen die Bürger ihre Lektion aus der Großen Rezession und den Folgeperioden der Sparpolitik ziehen.

Beseitigen sie Emotionen und Gefühle bei finanziellen Entscheidungen

Natürlich haben positive Wirtschaftserwartungen einen Einfluss auf die Haushalte, so bringen sie Emotionen mit in die finanzielle Entscheidungsfindung des Normalverbrauchers ein. Personen die emotionale Ausgaben als Möglichkeit sehen ihr Selbstbewusstsein zu stärken werden durch positive Wirtschaftsaussichten angespornt und erwerben kostspielige oder unnötige Waren. Es ist ratsam Entscheidungen bei der Geldausgabe basierend auf den eigenen finanziellen Möglichkeiten zu treffen, wobei besonders auf das Jahreseinkommen, Ausgaben und langfristige finanzielle Ziele geachtet werden sollte.

Unterscheiden sie zwischen ihrem tatsächlichen Reichtum und Darlehen

Auf der Spitze der letzten Rezession, beanspruchten laufende Kreditkartenschulden ungefähr 98% der gesamten Haushaltsverschuldung. Obwohl die Verbraucher versuchten diese Schulden zu verringern und ihren Plastikreichtum verantwortungsvoller zu verwenden, stieg die Kreditaufnahme seit Mai um 6.6 Milliarden $ und löste eine 4.1 prozentige Steigerung im Einzelhandelsverkauf im vergangenen Monat. Dies ist zwar sehr positiv für die Wirtschaft, allerdings zeigen die kürzlichen Geschehnisse, dass die heutigen Konsumenten klar zwischen tatsächlichem Reichtum und Darlehen differenzieren müssen um anfallende zyklische Schulden zu vermeiden. Präziser ausgedrückt, sollten die Bürger kurzfristige Kreditkartenkäufe unterlassen, welche unverhältnismäßig zu ihrem monatlichen Gehältern stehen, da dies sicherstellt, dass sie ihre monatlichen Schulden zurückzahlen können und längerfristige vermeiden.

Die Schlussfolgerung

Wenn die Weltwirschaft langfristigen Wachstum erreichen und den Zyklus von Auf- und Abschwung vermeiden möchte, ist es wichtig, dass die Regierungen und Bürger ihre Lektion aus der vorherigen Rezession ziehen. Besonders wichtig ist die Herangehensweise an das Ausgeben für Konsumenten, welche schon früher unverantwortlich Geld geliehen oder ausgegeben haben. Jedoch ist es für die Bürger möglich ihr Verhalten zu korrigieren und eine finanziell sichere Existenz zu genießen, indem sie Entscheidungen bei ihrem Ausgabenverhalten basierend auf relevanten Fakten und persönlichen Verhältnissen treffen.

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