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Rolf Morrien

Wertpapiere für jede Börsenlage: Mit Discount-Zertifikaten vereinen Sie Rendite-Chance und Sicherheitspuffer

Rolf Morrien

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Als Anleger befinden Sie sich aktuell in einer Zwickmühle: Anlageformen wie Staatsanleihen oder Tagesgeld werfen  keine Rendite ab (unter Berücksichtigung der Inflation ist die reale Rendite sogar negativ). Wenn gleichzeitig auch noch die Kurse renditestarker Anlageklassen (wie z. B. Aktien) stark schwanken (wie aktuell zu beobachten), brauchen Sie  auch zu diesen renditestarken Anlageklassen eine Alternative. Was also tun?

Ich möchte Ihnen in der heutigen Ausgabe ein Instrument vorstellen, welches für solche Phasen, wie die, in der wir uns zur Zeit befinden, genau die richtige Wahl darstellt. Es handelt sich dabei um sogenannte Discount-Zertifikate. Was das genau ist und was die Vor- und Nachteile sind, werden Sie gleich erfahren. Außerdem zeige ich Ihnen den optimalen  Einsatz von Discount-Zertifikaten und werde Ihnen auf der Seite 4 ein konkretes Zertifikat in Form einer Neu-Empfehlung vorstellen.

Discount-Zertifikate: Aktien-Kauf mit Rabatt

Wenn Sie davon ausgehen, dass die Preise für Aktien, Rohstoffe und Edelmetalle aufgrund der Inflations-Politik mittelfristig steigen werden, kurzfristig jedoch große Ausschläge möglich sind (wie zuletzt erlebt), bietet sich für Sie ein Investment mit Sicherheitspuffer an.

Dann ist es besser, den gewünschten Basiswert (Aktien, Rohstoffe, Edelmetalle) mit einem Rabatt zu kaufen. Es gibt an der Börse entsprechende Zertifikate mit Rabatt (englisch: „Discount“). Statt der Aktie oder des Index-Fonds kaufen Sie einfach ein Discount-Zertifikat. Der  Vorteil:  Selbst in stagnierenden Marktphasen kassieren Sie attraktive Gewinne.

Ein Discount-Zertifikat richtet sich stets nach dem Basiswert (zum Beispiel Aktie, Index, Rohstoff, Edelmetall). Sie  können sich also aussuchen, welcher Wert Ihrem Discount-Zertifikat zugrunde liegen soll. Diesen Wert nennt man „Basiswert“.
Als Gegenleistung ist der Gewinn jedoch begrenzt

Allerdings erhalten Sie den Rabatt nicht ohne Gegenleistung. Schließlich muss auch die Bank, die ein solches Discount- ertifikat herausgibt (der „Emittent“), etwas davon haben. Diese Gegenleistung erbringen Sie als Käufer eines Discount-Zertifikats durch einen Verzicht auf unbegrenzte Gewinne. Die Gewinne sind nämlich gedeckelt, sprich nach oben begrenzt.

Da Deckel auf Englisch „Cap“ heißt, spricht man bei Discount-Zertifikaten von einem „Cap“. Das ist die Schwelle, ab der der Kurs Ihres Discount-Zertifikates nicht mehr weiter steigt. Der Cap ist der maximale Wert, den der Kurs Ihres Discount-Zertifikats erreichen kann.

Bei den Discount-Zertifikaten auf Aktien gibt es für die Bank (Emittent) eine weitere Finanzierungsquelle: Während die Aktionäre in den Genuss einer Dividende kommen, gehen Zertifikate-Besitzer leer aus.
Tipp: Bei Aktien mit sehr hohen Dividenden kann ein Discount-Zertifikat an Attraktivität einbüßen. So kommt die Aktie der Deutschen Telekom auf eine Dividenden- Rendite von 8%. Ein Discount-Zertifikat müsste einen hohen maximalen Gewinn und einen großen Rabatt auf den Kurs bieten, um den Verzicht auf die Dividende auszugleichen. Wenn Sie zwischen Aktie und Discount-Zertifikat wählen, sollten Sie daher die Dividende mit einkalkulieren.

 

Wichtige Auswahlkriterien

Bei der Auswahl eines Discount-Zertifikats sollten Sie auf folgende Kriterien achten:

  •  Basiswert: Auf welches Wertpapier soll sich Ihr Zertifikat beziehen? Auf eine Aktie? Oder doch lieber auf einen Index wie den DAX oder DowJones? Berücksichtigen Sie bei der Auswahl das oben erwähnte Dividenden-Kriterium.
  •  Laufzeit: Achten Sie auf einen Zeitraum, in demdie Entwicklung des Basiswerts für Sie überschaubar bleibt. Ich empfehle Laufzeiten im Bereich von 6 bis maximal 24 Monaten.
  • Höhe des Rabatts: Es gibt Discount-Zertifikate mit einem Rabatt von 50% und andere, bei denen es nur 5% Abschlag auf den Kurs des Basiswerts gibt (wählen Sie mindestens 10%).
  • Höhe des „Cap“: Dieser Wert ist abhängig von der Höhe des Rabatts. Als Faustregel gilt: Je höher der Rabatt, desto niedriger der Cap, also die maximal mögliche Auszahlung.
  • Emittent: Vor allem Banken geben Discount-Zertifikate heraus. Da Zertifikate rechtlich Schuldverschreibungen der Banken sind und ausfallen können, wenn der Emittent pleite geht, sollten Sie auf eine gute Zahlungsfähigkeit des Emittenten achten.

Ein Vergleich der Wertentwicklung

An der Börse gibt es 5 unterschiedliche Kursentwicklungen: starke Kursgewinne, leichte Kursgewinne, stagnierende Kurse, leichte Kursverluste und hohe Kursverluste. Ich habe für Sie ein fiktives DAXDiscount-Zertifikat mit der möglichen DAX-Entwicklung und einem Index-Fonds (ETF) verglichen. Das Zertifikat hat eine Gewinnobergrenze (Cap) von 80 € (wird erreicht, wenn der DAX am Bewertungstag bei mindestens 8.000 Punkten notiert) und läuft knapp18 Monate bis Dezember 2014.

 

 

 

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Rolf Morrien kann Sie zu Sicherheit und Rendite führen…

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