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Thema des Monats: US-Aktien für Ihr Depot (Teil 2)

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Muss die Einigung zwingend bis zum 31. Dezember erfolgen? Die Antwort lautet „Ja“ und „Nein“. „Ja“, weil ein fehlender Kompromiss die Anleger nervös machen würde. Nervosität am Aktienmarkt bedeutet: Extrem hohe Schwankungen.

„Nein“, weil die oben beschriebene Summe von 600 Milliarden Dollar der US-Wirtschaft nicht schlagartig am 1. Januar entzogen wird. Die Summe verteilt sich über das gesamte Kalenderjahr. Ein Kompromiss im Januar wäre ein großes Ärgernis, weil völlig unnötig Nervosität in den Markt getragen würde, aber der volkswirtschaftliche Schaden wäre noch zu beheben.

 

Die Wirtschaftsmacht Nr. 1 zieht das Kapital an

Wenn es an der Börse stürmt, ziehen die Investoren erfahrungsgemäß ihr Kapital aus Europa oder Asien ab, und parken es am
US-Kapitalmarkt. In der Krise investiert man in den Markt, den man am besten kennt.

Investoren wollen in schwierigen Zeiten möglichst schnell reagieren können. Wichtig sind daher ein großer Marktplatz (Börse) und liquide Anlageformen. Und hier punkten die USA in allen Kategorien: Die liquidesten Anleihen sind US-Staatsanleihen (negativ formuliert: Aufgrund der Schuldenorgie gibt es sehr viele US-Staatsanleihen).

Der amerikanische Aktienmarkt kann auf mehrere Dutzend Weltkonzerne bauen, deren Aktien täglich millionenfach gehandelt
werden (denken Sie an Coca-Cola, Cisco, Disney, Exxon Mobil, General Electric, IBM, Intel, Johnson&Johnson, McDonald’s,
Microsoft, Pfizer, Wal-Mart, oder auch Apple und viele mehr).

Selbst Fondsmanager, die zweistellige Milliarden-Beträge investieren müssen, können problemlos in Sekundenschnelle in große US-Werte ein- und wieder aussteigen. Dieser Liquiditätsvorteil ist ein Grund, warum US-Werte mit einem Aufschlag bewertet werden (höheres Durchschnitts-KGV).

Arbeitsmarkt: Zumindest die Richtung stimmt

2008/2009 stieg die Arbeitslosenquote von unter 6 auf fast 10%. Seit 2010 erholt sich der Arbeitsmarkt, aber anders als nach früheren Krisen dauert die Erholung quälend lang. Ende 2011 lag die Quote bei 8,5%, bis November 2012 sank sie auf 7,7%.

Aber denken Sie daran: Es zählt der relative Vergleich. Welche Wirtschaftsregion bietet den Unternehmen bessere Absatzmärkte? In den USA sinkt die Arbeitslosenquote langsam. Im Euro-Raum ist die Arbeitslosenquote dagegen auf deutlich über 10% gestiegen. Daher wird sich der Konsum mit großer Wahrscheinlichkeit in den USA besser entwickeln als in Europa. Und der Konsum ist für 2/3 der US-Wirtschaft verantwortlich.

Immobilien: Preise steigen langsam wieder

Der wichtige Case-Shiller-Index, der die Hauspreisentwicklung in 20 US-Metropolregionen misst, zeigt eine Erholung. Ein starker Anstieg der Preise ist jedoch noch nicht in Sicht. Für Warren Buffett ist die Lage jedoch klar: Die Preise und auch
das Neubauvolumen werden steigen. Die Begründung: In den Jahren bis 2006/2007 entstand eine Immobilien-Blase. Die neuen Wohneinheiten übertrafen die Nachfrage. Es entstand ein Überhang. Da aber seit 2007 die neuen Wohneinheiten unter dem Bedarf liegen, wird der Überhang schnell abgebaut. Dabei hilft, dass die US-Bevölkerung – anders als in Europa – wächst und mehr Wohnraum benötigt.

Diese Annahme wurde im Zeitraum Mai bis Dezember bestätigt. Während sich der US-Markt stabilisiert hat und die Preise langsam wieder steigen, hat die Immobilien-Krise in Spanien den Höhepunkt noch nicht erreicht (über die Preisblase in Frankreich wird noch nicht einmal öffentlich diskutiert).

US-Wirtschaft wächst – Euro-Wirtschaft schrumpft

Die US-Wirtschaft wird 2012 um rund 2% wachsen, während die Wirtschaft im Euro-Raum schrumpft. Bemerkenswert: In den
USA legen nicht nur der Konsum- und der Dienstleistungssektor zu, sondern auch die Industrieproduktion, obwohl in den vergangenen Jahrzehnten über 50.000 Fabriken geschlossen wurden.

Da aber seit Krisenbeginn 2007 die realen Lohnkosten in den USA um rund 7% gesunken sind, während die Lohnkosten in China und anderen „Billiglohnländern“ stark gestiegen sind, erlebt die US-Industrie ein unerwartetes Comeback. Es lohnt sich wieder, in den USA zu produzieren.

Das sehen nicht nur die US-Unternehmen so. Auch deutsche Unternehmen investieren kräftig in neue US-Fabriken. Fast alle
Autobauer erweitern ihre Kapazitäten in den USA. Siemens beschäftigt in den USA bereits 60.000 Mitarbeiter. Auch der
deutsche Mittelstand nutzt die Wachstums-Chancen. Der USMarkt ist für europäische Unternehmen wieder attraktiv geworden.

Hinzu kommen Image-Gründe: So ist es kein Zufall, dass der ITKonzern Apple ausgerechnet jetzt wieder Computer in den USA bauen lassen will. In den vergangenen Monaten gab es mehrere Skandale bei Unternehmen, die für Apple extrem günstig in Asien produziert haben. Ein hochpreisiger Anbieter wie Apple kann es sich nicht leisten, als „Menschenschinder“ und Verkäufer von „Billig-Ramsch-Ware“ aus Asien zu gelten. „Made in USA“ soll das Apple-Image wieder aufpolieren.

 

US-Wirtschaft profitiert vom Energie-Boom

Ein weiterer wichtiger Eckpfeiler für eine nachhaltige Erholung der US-Wirtschaft sind günstige Energiepreise. Und hier ist eine kleine „Revolution“ in Sicht.

Aufgrund neuer Fördertechnologien können die gewaltigen Ölschiefervorkommen in den USA besser und günstiger genutzt
werden. Schon jetzt müssen die USA nur noch 20% des Energiebedarfs importieren. Laut der Internationalen Energieagentur
(IEA) sollen die USA im Jahr 2015 zum weltweit größten Erdgasproduzenten aufsteigen und 2017 Saudi-Arabien als weltweit
größten Öl-Produzenten ablösen.

 

 

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