Buchtipp des Monats
Buch
ARCHIV
THEMEN
Rolf Morrien

Thema des Monats: Renditestark investieren mit Sicherheitspuffer

Rolf Morrien

Rolf Morrien

Ein Discount-Zertifikat richtet sich stets nach dem Basiswert (zum Beispiel Aktie, Index, Rohstoff, Edelmetall). Sie können sich also aussuchen, welcher Wert Ihrem Discount-Zertifikat zugrunde liegen soll. Diesen Wert nennt man „Basiswert“.

Gegenleistung: Der Gewinn ist begrenzt
Allerdings erhalten Sie den Rabatt nicht ohne Gegenleistung. Schließlich muss auch die Bank, die ein solches Discount-Zertifikat herausgibt (der „Emittent“), etwas davon haben. Diese Gegenleistung erbringen Sie als Käufer eines Discount- Zertifikats durch einen Verzicht auf unbegrenzte Gewinne. Die Gewinne sind nämlich gedeckelt, sprich nach oben begrenzt.

Da „Deckel“ auf Englisch „Cap“ heißt, spricht man bei Discount- Zertifikaten von einem „Cap“. Der „Cap“ ist die Schwelle, ab der der Kurs Ihres Discount-Zertifikates nicht mehr steigt. Der Cap ist der maximale Wert, den der Kurs Ihres Discount-Zertifikats überhaupt erreichen kann.

Bei Aktien gibt es für die Bank (Emittent) eine weitere Finanzierungsquelle: Während die Aktien-Besitzer in den Genuss einer Dividende kommen, gehen Zertifikate-Besitzer leer aus.

Tipp: Bei Aktien mit extrem hohen Dividenden kann ein Discount-Zertifikat an Attraktivität einbüßen. So kommt die Aktie der Deutschen Telekom auf eine Dividenden-Rendite von knapp 8%. Ein Discount-Zertifikat müsste einen hohen maximalen Gewinn und einen sehr großen Rabatt auf den Kurs bieten, um den Verzicht auf die Dividende auszugleichen. Wenn Sie zwischen Aktie und Discount-Zertifikat wählen, sollten Sie daher immer die Dividende mit einkalkulieren.

Diese Kriterien müssen Sie bei der Auswahl beachten

Bei der Auswahl eines Discount-Zertifikats müssen Sie auf folgende Kriterien achten:

    • Basiswert: Auf welches Wertpapier soll sich Ihr Zertifikat beziehen?Auf die Aktie der Deutschen Telekom? Oder doch lieber aufeinen Index wie den DAX oder Dow Jones? Berücksichtigen Sie bei der Auswahl das oben erwähnte Dividenden-Kriterium.
    • Laufzeit: Sie haben die Auswahl zwischen Discount-Zertifikaten,die nur noch wenige Monate Laufzeit haben bis hin zu Zertifikaten, die länger laufen, zum Beispiel zwei oder dreiJahre. Achten Sie auf einen Zeitraum, in dem die Entwicklungdes Basiswerts für Sie überschaubar bleibt. Ich empfehle eherkürzere Laufzeiten im Bereich von 6 bis maximal 24 Monaten.
    • Höhe des Rabatts: Es gibt Discount-Zertifikate mit einem Rabatt von 50% und andere, bei denen es nur 5% Abschlag auf denKurs des Basiswerts gibt (wählen Sie mindestens 10%).
    • Höhe des „Cap“: Dieser Wert ist abhängig von der Höhe des Rabatts. Als Faustregel gilt: Je höher der Rabatt, desto niedrigerder Cap, also die maximal mögliche Auszahlung.

Emittent: Vor allem Banken geben Discount-Zertifikate heraus. Weil Zertifikate rechtlich Schuldverschreibungen der Banken sind und wie Anleihen komplett ausfallen können, wenn der Emittent pleite geht, sollten Sie auf eine gute Zahlungsfähigkeit des Emittenten achten:

So vergleichen Sie die Wertentwicklung von DAX und DAX-Discounter

An der Börse gibt es 5 unterschiedliche Kursentwicklungen: starke Kursgewinne, leichte Kursgewinne, stagnierende Kurse,
leichte Kursverluste und hohe Kursverluste. Ich habe für Sie das DAX-Discount-Zertifikat von Seite 4 (aktuelle Neu-Empfehlung) mit der möglichen DAX-Entwicklung und einem Index-Fonds (ETF) verglichen. Das Zertifikat hat eine Gewinnobergrenze (Cap) von 70 € (wird erreicht, wenn der DAX am Bewertungstag bei mindestens 7.000 Punkten notiert) und läuft 16 Monate bis Juni 2012.

Das erste Szenario zeigt den „Schwachpunkt“ des Discount-Zertifikats: Wenn der DAX bis Juni 2012 um 30% (oder mehr) zulegt, macht der Index-Fonds die positive Entwicklung 1:1 mit, während die Zertifikate-Besitzer „nur“ 9,65% gewinnen. Wenn Sie also von einem hohen zweistelligen DAX-Anstieg ausgehen, ist ein DAX-ETF (oder der LevDAX, den ich Ihnen auf Seite 5 vorstelle) die beste Wahl. In allen anderen Szenarien schneidet das Discount-Zertifikat gleich gut oder sogar deutlich besser ab.

Steigt der DAX um 10%, liegt das Zertifikat ebenfalls rund 10% im Plus. Besonders attraktiv ist das Discount-Zertifikat, wenn der DAX stagniert. Dann erhalten Sie 70 € je Zertifikat ausgezahlt (= 9,65% Gewinn). Verliert der DAX 10%, bleibt der Discounter sogar noch knapp im Plus (+2,83%). Kommt es dagegen zum Kurssturz (-30%), dann verliert auch das Discount-Zertifikat (-20,02%), aber stets weniger als der Index-Fonds.

Fazit: Discount-Zertifikate schneiden oft besser ab als Index-Fonds oder Aktien. Nur in Phasen mit einem starken Aufwärtstrend ist ein direktes Investment besser. Dieses Ergebnis bestätigt auch eine Studie der Deutschen Bank, die den Erfolg und Misserfolg von Discount-Zertifikaten in der schwierigen Dekade 1999 bis 2009 gemessen hat. Laut Studie haben 59,5% der Discount-Zertifikate eine positive Rendite gebracht, aber nur 39,3%der Basiswerte. Also ein klarer Punktsieg für die Zertifikate.

 

Mit dem Depot-Optimierer sind Sie aktuell immer auf dem Stand der neuesten Dinge. Mit seiner kompletten Empfehlungsliste mit aktuell 150 Top-Werten werden Sie keinen Aktienkurs mehr verpassen. Es ist Ihr perfektes Gesamtpaket für Ihren konsequenten Vermögensaufbau. Sie erhalten ausführlichen Einblick in die Aktien des „Depot-Optimierers“ und können sich sofort die besten raussuchen. Denn mit diesen rentablen Aktien können Sie Ihr Geld jetzt mehr als nur verdoppeln! Der „Depot-Optimierer“ lässt keine Wünsche offen!

Testen Sie also ab sofort Rolf Morriens einzigartigen Börsendienst, den „Depot-Optimierer“ 30 Tage lang kostenlos und unverbindlich…

Klicken Sie hier!   

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
Diesen Artikel weiterempfehlen

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Bulle
Geldanlage Empfehlung
Infografik der Woche
Teaser