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Thema des Monats: Mit Mischfonds erfolgreich durch die Krise

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Was also tun, wenn Sie auf unterschiedliche Anlageklassen setzen, aber nicht ständig entsprechend der Marktlage umschichten möchten? Oder wenn Sie einfach zu wenig freies Kapital haben, um davon eine ausreichende Streuung der verschiedenen Wertpapiere und Anlageklassen in Ihr Depot zu holen? Einen Ausweg bieten Ihnen Mischfonds an. Mischfonds sind aktiv gemanagte, offene Investmentfonds. „Offen“ deswegen, weil der Kreis der Investoren ebenso wenig beschränkt ist wie die Zeichnungsfrist. Mischfonds-Anteile können Sie jederzeit über die Börse kaufen und wieder verkaufen.

Wenn Sie Mischfonds-Anteile kaufen, legen Sie sich damit automatisch einen Mix aus Aktien und Anleihen ins Depot (zum Teil werden auch noch Edelmetalle oder Immobilien-Investments beigemischt). Für diesen Mix sorgt der Fondsmanager.


Wählen Sie die für Sie passende Mischfonds-Strategie aus

Es ist von Mischfonds zu Mischfonds verschieden, in was investiert wird. Das betrifft zum einen die Anlageklassen, zum anderen aber auch die konkrete Auswahl einzelner Wertpapiere. Sie können sich Informationen über die konkrete Anlage in einem Fonds relativ einfach beschaffen:

  • In welche Wertpapierklassen der Fondsmanager investieren darf und an welche Anteile er sich dabei halten muss, darüber gibt der Fondsprospekt Auskunft.
  • Welche Wertpapiere sich zum Quartalsende im Fondsvermögenbefunden haben, können Sie vierteljährlich im Quartalsberichtnachlesen (oder oft in Kurzform im Monatsbericht)

Setzt ein Mischfonds auf Sicherheit, wird er verstärkt in Anleihen investieren und nur einen kleinen Aktien-Anteil halten. Daneben gibt es Mischfonds, die auf Ausgewogenheit achten und zu etwa gleichen Teilen in Aktien und in Anleihen investieren.
Es gibt aber auch Mischfonds, bei denen der Aktienanteil den Anteil von Rentenpapieren bei Weitem übersteigt (oder zumindest übersteigen darf) und die deshalb als riskanter aber dafür auch als gewinnträchtiger gelten.
Steht bereits im Fondsnamen das Wort „defensiv“, „konservativ“ oder „Sicherheit“, ist das ein Hinweis auf eine stärkere Gewichtung der Anleihen. Finden Sie dagegen Wörter wie „Chance“, „Gewinn“ oder „Wachstum“ deutet das auf einen höheren Aktienanteil hin.
Letzte Sicherheit haben Sie dadurch allerdings nicht. Sie sollten sich nie auf die Namen allein verlassen, sondern immer im Fondsprospekt nachlesen, in was der betreffende Fonds, für den Sie sich interessieren, genau investiert.

Häufig ist für einen Mischfonds eine Bandbreite definiert, innerhalb derer er in Aktien und in Anleihen investieren darf. So
kann in den Fondsstatuten beispielsweise stehen, dass der Aktienanteil allenfalls 30 bis 50 Prozent betragen darf, der Anleihenanteil
dagegen zwischen 50 und 70 Prozent.

Besonders interessant: flexible Mischfonds

Aus Sicht des Depot-Optimierers sind die Mischfonds am attraktivsten, die ohne feste Vorgaben auskommen und dem Fondsmanager völlig freie Hand lassen. Er kann dann flexibel auf jede Marktlage reagiere Das geschieht beispielsweise, indem er den Aktienanteil fast auf Null reduziert, wenn die Aktienmärkte gerade sehr nervös sind. Oder er senkt den Rentenanteil im Fondsportfolio und investiert verstärkt in Aktien, wenn die Aktienkurse gerade steigen.
Wichtig: Ein Mischfonds muss zu Ihrem Anlageverhalten passen. Es macht für Sie keinen Sinn, als sicherheitsorientierter Anleger auf einen Mischfonds mit sehr hohem Aktienanteil zu setzen.

Umgekehrt werden Sie als risikobereiter Anleger, der zumindest hohe einstellige Jahresrenditen erwartet, mit einem konservativen Mischfonds mit geringem Aktienanteil nicht glücklich.

Der Depot-Optimierer empfiehlt Ihnen: Setzen Sie möglichst auf flexible Mischfonds.

Vorteil für Sie als Anleger: Mischfonds sind Sondervermögen

Wichtig für Ihre Sicherheit: Es gibt bei Fonds, anders als bei Derivaten, kein Emittentenrisiko. Auch bei Mischfonds gilt das Fondsvermögen als Sondervermögen. Das bedeutet: Falls die Fondsgesellschaft Insolvenz anmelden muss, bleibt das Fondsvermögen den Anteilseignern erhalten.
Sie bekommen den Gegenwert Ihrer Anteile ausgezahlt – oder der Fonds wird einfach von einer anderen Gesellschaft weitergeführt.
Die Gläubiger der Fondsgesellschaft haben auch im Pleitefall keinen Zugriff auf das Fondsportfolio.
Spartipp beim Kauf von Mischfonds-Anteilen

Unser Praxistipp: Vorsicht beim Kauf von Fonds-Anteilen! Denn häufig ist als Handelsplatz bei Ihrer Depotbank die Abkürzung „KAG“ voreingestellt, oder Ihr Bankberater trägt das ohne Anweisung in die Ordermaske ein. Wer diese Einstellung beibehält, kauft die Fondsanteile direkt bei der Kapitalanlagegesellschaft, sprich bei der Fondsgesellschaft.

Das Problem dabei: Diese verlangt einen Ausgabeaufschlag von bis zu 5,5 Prozent. Dieser Prozentsatz wird direkt von Ihrem investierten Geld abgezogen, was die Rendite beträchtlich mindert (Ihre Bank kassiert dafür aber eine Prämie).

Wer dagegen Fondsanteile an einer Börse kauft, muss den Ausgabeaufschlag nicht zahlen. Stattdessen wird nur der sogenannte
Spread verlangt. Das ist der Unterschied zwischen An- und Verkaufskurs. Dieser liegt üblicherweise nur bei 1 bis 2 Prozent.

Besser ist es deshalb, Mischfonds an einer Börse zu kaufen. Spezialisiert auf Fonds hat sich die Börse Hamburg. Aber auch andere Börsen (z. B. Frankfurt, Stuttgart, Berlin, Düsseldorf, München) bieten mitunter gute Fondspreise an. Sie können diese oft unter „Times and Sales“ oder abgekürzt „T & S“ direkt bei Ihrem Broker abrufen und diejenige Börse auswählen, die aktuell den besten Kurs bietet.

Bei Fonds-Empfehlungen gibt Ihnen der Depot-Optimierer immer einen passenden Börsenplatz an.

 

 

 

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