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Thema des Monats: Mit dem MDax zum Allzeithoch

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4) MDax-Unternehmen als Übernahme-Kandidaten. Die MDax-Unternehmen haben oft die perfekte Größe für Übernahmen. Sie sind groß genug für einen Deal, kosten an der Börse jedoch meistens nur 1 bis 10 Mrd. Euro. Diese Größenordnung gilt als  gut finanzierbar. Aktuell gelten rund 10 MDax-Werte als „heiße“ Übernahme-Kandidaten (mehr dazu auch auf Seite 7 im Parkettgeflüster).
5) Die DAX-Unternehmen sind im Vergleich zu den MDax-Werten oft schwerfälliger. Im DAX landen die 30 größten börsennotierten Unternehmen. Ab einer gewissen Größe wird Wachstum jedoch schwierig. Die Unternehmen, die in den DAX aufsteigen, haben oft die besten Wachstumsjahre schon hinter sich.

6) Der DAX leidet unter Index-Investoren. Wenn ein internationaler Investor den deutschen Aktienmarkt abdecken will, kauft er in der heutigen Zeit oft einen Index-Fonds auf den DAX. In  schlechten Zeiten wird dann auch gleich der ganze Index  verkauft. Das führt dazu, dass oft viele DAX-Unternehmen im Gleichklang laufen und gute Unternehmens-Meldungen nicht mehr so stark belohnt werden. Es gibt eine Art „Sippenhaft“. Im MDax können sich die Top-Unternehmen besser an der Spitze  halten, weil die Investoren in der zweiten Börsenreihe häufiger Einzelwerte und seltener Index-Fonds kaufen.

Schnäppchen-Jagd kaum noch möglich

Die starke Kursentwicklung im MDax hat für Sie auch eine unangenehme Folge: Neu-Einsteiger werden in diesem Index kaum  noch „Schnäppchen“ finden. Das Durchschnitts-KGV liegt bei rund 15. Damit ist der MDax im historischen Vergleich nicht zu  teuer, wird aber aktuell deutlich höher bewertet als der DAX, der stärker unter der Schuldenkrise leidet (die Gründe habe ich oben genannt). Wer genau hinsieht, kann aber auch jetzt noch Perlen im MDax finden (das Beispiel BayWa folgt gleich).
Es wird Sie nicht überraschen, dass deutlich mehr MDax- als DAX-Werte auf der Empfehlungsliste des Depot-Optimierers stehen (10:4 für den MDax). Viele DAX-Unternehmen sind gut,  die MDax-Werte sind jedoch noch besser. Dazu gehören die DO-Empfehlungen: BayWa, Deutsche EuroShop, ElringKlinger, Fielmann, Fuchs Petrolub (über 1.000% Gewinn für die Leser  des Depot-Optimierers), Hugo Boss, Krones, Leoni, Rational und Salzgitter. Es folgt ein Kurz-Check der aktuell attraktivsten MDax-Empfehlungen des Depot-Optimierers:

BayWa (WKN: 519406): Die konservative Substanzperle

Zu meinen MDax-Favoriten zählt die BayWa-Aktie. Der Agrarhändler wird von den Investoren konsequent unterschätzt. Die Branche wirkt langweilig, ein KGV von 15 ist keine Besonderheit und eine Dividenden-Rendite in Höhe von gut 2% taucht ebenfalls in keiner Top-Liste auf.

Es gibt jedoch 2 Gründe, die erklären, warum die BayWa-Aktie seit 10 Jahren durchgehend auf der Empfehlungsliste des  Depot-Optimierers steht und den Lesern bereits ein Plus von über 600% gebracht hat: Zum einen erwirtschaftet BayWa auch in konjunkturell schwierigen Jahren attraktive Gewinne. Angesichts der starken Konjunkturschwankungen ist das ein großer Pluspunkt, der die Nerven der BayWa-Aktionäre schont.
Zum anderen sitzt BayWa auf einem „Immobilien-Schatz“. Das Traditionsunternehmen kostet an der Börse gut 1 Mrd. . Alleine der Immobilienbesitz dürfte bei einem Verkauf rund 30% mehr wert sein. Das profitable operative Geschäft gibt es für die Aktionäre quasi als Gratis-Geschenk hinzu.

Das ist auch nicht nur ein theoretischer Vorteil. BayWa verkauft schrittweise Immobilien, die nicht mehr benötigt werden. Mit  dem Verkaufserlös wird zum Beispiel die Energie-Sparte ausgebaut. Steigen in Deutschland aufgrund der Inflation oder    aufgrund von Inflations-Ängsten die Immobilienpreise, gehört auch BayWa zu den Gewinnern.

Empfehlung: Kaufen Sie die BayWa-Aktie mit Limit 30 . Der Substanzwert der Aktie liegt bei rund 40 .

Salzgitter (WKN: 620200): Die spekulative Konjunktur-Wette mit Verdopplungs-Potenzial

Während sich die BayWa-Aktie relativ unabhängig von der Konjunktur entwickelt, ist die Salzgitter-Aktie fast schon eine Art „Hebel-Papier“ auf die Konjunktur.

Läuft die Wirtschaft gut, schießt der Kurs der Stahl-Aktie nach oben, schwächelt die Wirtschaft, stürzt die Aktie ab.

Branche sehr kapitalintensiv ist, jedoch häufig die Kapital-Polster für lange Durststrecken fehlen (so leidet der ThyssenKrupp- Konzern unter der schwachen Kapitalausstattung).
Bei Salzgitter sieht die finanzielle Lage völlig anders aus. Das Unternehmen hat gut gewirtschaftet und „schwimmt“ im Geld. Während andere Stahlkonzerne unter einem Schuldenberg ächzen, besitzt Salzgitter bei den Banken ein Nettoguthaben. Die Eigenkapital-Quote von über 45% ist ebenfalls vorbildlich. Auch das Argument, dass die Stahlherstellung in Europa kaum noch
Gewinne abwirft, trifft Salzgitter nur zum Teil, da das Unternehmen mehrere Sparten besitzt (Stahl, Handel, Technologie, Röhren, Sonstiges).
Aktuell kostet die Salzgitter-Aktie an der Börse nur noch 30 . Ein KGV von 15 zeigt kein Schnäppchen-Niveau an. Aber wie sieht es im nächsten Aufschwung aus? In der Boomphase 2005 bis 2008 hat Salzgitter jeweils mehr als 10  pro Jahr und Aktie verdient. Der Aktienkurs stieg in dieser Phase auf über 150 .

Angesichts der Schuldenkrise ist eine neue Boomphase nicht in Sicht (lesen Sie dazu auch meinen Kommentar auf Seite 2). In einer relativ guten Phase sollte Salzgitter jedoch auf Sicht von 2 bis 3 Jahren wieder mehr als 5  pro Aktie verdienen (auch weil einige Konkurrenten aufgrund der Kapitalschwäche ausscheiden  werden). Kursziele von über 50  sind dann realistisch.
Der Weg der Salzgitter AG ist steiniger als erwartet, aber wer bis zur nächsten Konjunkturerholung durchhält, kann seinen  insatz mit der Salzgitter-Aktie verdoppeln.

 

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