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Thema des Monats: Die Dividenden-Favoriten

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Die Dividende: Der unterschätzte Erfolgsfaktor an der Börse

Da die Wachstumsaussichten in der aktuellen Lage nur begrenzt berechenbar sind, ist die am Aktienmarkt im historischen Rückblick erreichte durchschnittliche Gewinn-Rendite von 5% Dividenden-Rendite kassiert, hat die halbe  Miete bereits im Frühjahr (Dividenden-Saison) im Sack.

Wenn Sie dann auch noch die Rendite optimieren und die Dividenden- Erträge direkt wieder in Aktien reinvestieren, können Sie sogar aus „langweiligen“ Dividenden-Werten einen Rendite-Turbo machen. Wie groß der Performance-Unterschied ist, zeigt Ihnen eine Studie, die ich Ihnen im April 2010 vorgestellthabe.

Allianz Global Investors hat die Bedeutung der Dividenden untersucht. Wenn ein Anleger im Jahr 1970 exakt 100 € in Aktien des MSCI Europa (das ist ein breit streuender Index mit knapp 500 europäischen Unternehmen) investiert hätte und die Dividendenzahlungen jährlich wieder reinvestiert hätte, wären aus den 100 € nach 40 Jahren (Ende 2010) 5.126 € geworden. Ohne Dividenden – nur durch Kurssteigerungen – wäre das Aktien-Vermögen nur auf 1.169 € gestiegen.

Die Entwicklung von 100 zu 5.126 € sieht spektakulär aus, muss allerdings auf 40 Jahre verteilt werden. Die Rendite pro Jahr lag bei rund 10% – aber auch das ist ein Top-Ergebnis. Sie müssen dabei berücksichtigen, dass es in dieser Phase die Öl-Krisen gab, den Crash 2000 bis 2003 und den Crash 2007 bis 2009. Es waren nicht gerade die besten Aktienzeiten.

Allianz Global Investors hat die Auswertung auch nicht „geschönt“. Der Untersuchungszeitraum über 40 Jahre beinhaltet die relativ schwachen 70er-Börsenjahre. Die Berücksichtigung der schwachen Börsenphasen sorgt dafür, dass Sie ein realistisches Bild von möglichen, langfristigen Aktiengewinnen erhalten. Der Gesamtmarkt ist um 10% pro Jahr gestiegen (inklusive Dividenden). Mit einer aktiven Auswahl können Sie das Ergebnis noch optimieren.

 

Vorsicht: Eine hohe Dividenden-Rendite

kann auch ein Zeichen von Schwäche sein Einige Anleger kaufen gern die Aktien mit der höchsten Dividenden-Rendite. Der Blick auf die kurzfristige Maximalrendite ist jedoch nach meiner Erfahrung selten zielführend. Sie solltenauch  immer kontrollieren, ob sich das Unternehmen die Ausschüttung auch leisten kann.

Ein bekanntes Beispiel ist die Deutsche Telekom. Der DAXKonzern schüttet regelmäßig fast den gesamten Gewinn aus und kommt so auf Dividenden-Renditen von rund 7%. Ein Unternehmen  muss aber auch investieren können und Reserven aufbauen. Ist das nicht der Fall, droht ein langsamer wirtschaftlicher Abstieg. Das belastet dann den Aktienkurs.

Einen Kursabsturz kann die Dividende nicht ausgleichen. Bei der Telekom gibt es schon die Befürchtung, dass der Großaktionär, der Bund, eine hohe Dividende intern „erzwingt“. Dadurch blutet das Unternehmen langsam aus. Zu den deutschen „Dividenden-Champions“ gehört auch regelmäßig der im MDax notierte Immobilienkonzern Gagfah. Hier lautet die Kritik:

Der Großaktionär kassiert Jahr für Jahr hohe Dividenden, aber dadurch fehlt das Geld für Investitionen in das Immobilien-Portfolio. Der Investitionsstau mindert mittel- und langfristig den Wert der Immobilien.7
Achten Sie darauf, dass weitere Dividenden-Erhöhungen möglich sind

Bei der Auswahl der Dividenden-Stars ist daher nicht nur eine hohe und eine stetige Dividenden-Politik wichtig, sondern auch, dass das Unternehmen noch Steigerungspotenzial bei zukünftigen Dividendenzahlungen hat.

Eine Dividenden-Rendite von 4% kann mittelfristig attraktiver sein als eine Rendite von 6%, wenn das erste Unternehmen Gewinn und Dividende weiter steigert, während das zweite Unternehmen stagniert.

Die beiden Unternehmen, die ich Ihnen auf Seite 4 empfehle, besitzen dieses Steigerungspotenzial. Die Deutsche Post hat sogar bereits eine attraktivere Dividenden-Politik angekündigt.

Nebenwerte-Favoriten: Comdirect und Takkt

In dieser Ausgabe des Depot-Optimierers empfehle ich Ihnen mit der Deutschen Post und BMW 2 Dividenden-Stars aus dem DAX. Der Grund: In unsicheren Börsenphasen bevorzugen Investoren liquide Werte, die leicht ge- und verkauft werden können.

Es gibt aber auch im Nebenwerte-Bereich sehr attraktive Dividenden- Perlen. Die beiden Favoriten habe ich Ihnen erst vor kurzer Zeit im Depot-Optimierer vorgestellt.

In der Dezember-Ausgabe habe ich Ihnen auf Seite 6 die Takkt- Aktie empfohlen (WKN: 744600). Der Versandhändler zahlt regelmäßig hohe Sonderdividenden, wenn bestimmte Kriterien erfüllt werden (1. Nettoverschuldung unter 100 Mio. €, 2. Eigenkapital- Quote steigt Richtung 60%). Da beide Kriterien in Reichweite sind und der Großaktionär Haniel eine Sonderausschüttung gut gebrauchen könnte, erwarte ich 2012 einen fetten Dividenden-Bonus (die Details der Empfehlung finden Sie in der oben genannten Ausgabe im Internet-Archiv).

In der November-Ausgabe des Depot-Optimierers habe ich erstmalig die Comdirectbank-Aktie (WKN: 542800) zum Kauf empfohlen. Die Überlegung: Zusätzlich zur ohnehin attraktiven Dividende könnte die Direktbank einen Teil der großen Cash-Reserven ausschütten, damit der Großaktionär Commerzbank die Eigenkapitalvorschriften leichter erfüllen kann. Auch diese Empfehlung finden Sie mit allen Details im Internet-Archiv.


Dividenden-Studie im Frühjahr

Noch arbeiten wir mit Dividenden-Schätzungen. Die konkreten Daten werden oft im März oder April genannt. Sobald im Frühjahr die wichtigsten Fakten vorliegen, erhalten Sie als Leser des Depot-Optimierers – wie gewohnt – eine Übersicht mit allen Dividenden-Angaben und eine aktuelle Favoriten-Auswahl.

 

 

 

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