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Rolf Morrien

Thema des Monats: Aktien-Favoriten in der Schuldenkrise

Staatsanleihen: Riskant oder renditeschwach

Wie soll man auf die Schuldenkrise reagieren? Meine Antwort kennen Sie seit Jahren und dazu stehe ich auch in diesem Crash: Meiden Sie riskante Staatsanleihen und investieren Sie in substanzhaltige Sachwerte!

Wenn Sie unbedingt in Anleihen investieren möchten, dann empfehle ich Ihnen Unternehmensanleihen mit Zins-Renditen oberhalb der Inflationsrate. Staatsanleihen sind dagegen entweder zu riskant (Besitzer griechischer  Staatsanleihen werden auf 20% des Nominalwerts verzichten müssen – und das ist erst der Anfang), oder die Renditen sind viel zu niedrig.

Wenn Sie deutsche Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren erwerben, erhalten Sie eine Rendite von 2,15%. Diese Rendite liegt sogar unter der Inflationsrate. Hinzu kommt, dass die inoffizielle Inflationsrate viel höher ist, Sie die Zinserträge auch noch versteuern müssen (Abgeltungsteuer) und Sie 10 Jahre lang das Risiko tragen, dass Deutschland unter der Last der anderen  EU-Schuldenstaaten zusammenbricht. Machen Sie Ihr Vermögen nicht von Zahlungsversprechungen der finanziell angeschlagenen Staaten abhängig. Die aktuelle Unsicherheit und die Kursverluste sind schmerzvolle Erfahrungen, aber die Neubewertung der Anlageklassen wird kommen. Dafür gibt es mindestens 5 handfeste Gründe.

1) Unternehmen schwimmen im Geld, Staaten sind pleite

Verkürzt könnte man sagen: Die Staaten haben die Banken in der Crash-Phase gerettet und liegen jetzt selber auf der Intensivstation. Ein Fünkchen Wahrheit hat diese Geschichte. Ein zweiter Blick zeigt jedoch, dass die Verschuldungsorgie der Staaten schon vorher begonnen hat. Die USA haben 1973 die letzten Reste des alten Währungssystems von Bretton Woods zerstört und verschulden sich seit fast 40 Jahren ohne Hemmungen. Die Finanzkrise hat das Tempo nur verschärft. Ohne Bankenrettung wäre die Schuldenkrise ein paar Jahre später eskaliert.

Ganz anders sieht es bei den Unternehmen aus. Anfang August befanden sich 74 Mrd. Dollar in der amerikanischen Staatskasse. Der amerikanische Computerhersteller Apple hatte mehr Liquidität auf der hohen Kante. Apple verfügt über Cash-Reserven in Höhe von 76 Mrd. Dollar. Die 100 größten US-Unternehmen besitzen insgesamt 1,5 Billionen Dollar.

Die Wirtschaftskrise 2007 bis 2009 hat zu einem Umdenken geführt: Die Unternehmen wollen die Abhängigkeit von Banken reduzieren und horten Cash-Reserven. Jedes zweite Unternehmen aus dem Dow-Jones-Index wird – gemessen an den Kosten für Kreditversicherungen – solider eingeschätzt als der US-Staat.

2) Die Notenbanken werden die Inflation nach oben treiben

Die Regierungen sind hoch verschuldet und handlungsunfähig. In der Krise wurde das letzte (kreditfinanzierte) Pulver verschossen.  Jetzt kann nur noch eine Institution eingreifen: Die Notenbanken. Die US-Notenbank FED finanziert schon lange die Staatsschulden. In Europa kauft die Europäische Zentralbank (EZB) seit einigen Tagen wieder Staatsanleihen der Krisenländer.

Das hat 2 Folgen: Die Notenbanken verlieren ihren Status als Hüter der Währung und sie helfen bei der Gelddruckerei. Das ist der ideale Nährboden für Inflation. Daher noch einmal die Empfehlung: Meiden Sie schlecht verzinste Staatsanleihen und investieren Sie in Aktien von Unternehmen mit sauberer Bilanz.

3) Dividenden schlagen Zins-Renditen

Relativ sichere Staatsanleihen aus Deutschland (wie sicher sind diese Anleihen, wenn Deutschland Schulden aus Spanien oder Italien übernehmen muss?) werfen bei Laufzeiten bis einschließlich 2014 nicht einmal 1% Rendite pro Jahr ab.

Die 30 DAX-Werte kommen dagegen auf durchschnittlich 3,5% Dividenden-Rendite pro Jahr. Im Nebenwertesegment sind 5 bis 7% möglich. Mit diesem Puffer können Sie relativ entspannt auf den nächsten Kursaufschwung warten.

4) Niedrige Bewertung: DAX-KGV unter 10

Als im Jahr 2000 der Aktien-Crash begann, kamen die 30 DAXWerte auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von über 20. Das war eine deutliche Abweichung vom historischen Durchschnittswert, der im Bereich von 14 bis 15 liegt.

Aktuell, im August 2011, liegt das DAX-KGV bei knapp 10. Es wird also eingepreist, dass die Unternehmensgewinne kurzfristig um mindestens 30% sinken. Die Auftragsbücher, die im Rahmen der Halbjahreszahlen geöffnet wurden, zeigen einen solchen Trend bisher nicht. Ohne externen Schock werden die Unternehmen das Gewinnniveau halten können. Das spricht für eine deutliche
Unterbewertung des DAX. Bei den Nebenwerten ist die Unterbewertung zum Teil noch größer.

5) Die Unternehmens-Insider kaufen bereits
Die Privatinvestoren konzentrieren sich aktuell fast ausschließlich auf die Risiken am Aktienmarkt, aber die Spitzenmanager in den Unternehmen greifen zu. Eine Untersuchung von 2iQ Research zeigt, dass die Insider (Vorstandsmitglieder und Aufsichtsräte) so aktiv sind wie seit 3 Jahren nicht mehr.

Im Juli kauften in Europa rund 800 Insider Aktien des eigenen Unternehmens. Auf der Verkaufs-Seite standen dagegen nur rund 200 Transaktionen. Ein Verhältnis von 4:1 zu Gunsten der Käufer ist extrem selten. Aktuell erreicht diese Kennzahl den höchsten Wert seit November 2008.

Investieren Sie in schuldenfreie Unternehmen

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