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Rolf Morrien

Steuer-Tipp: Kursgewinne Genussscheine: Keine Abgeltungsteuer fällig

Rolf Morrien

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Das Hessische Finanzgericht hatte sich mit folgender Frage auseinanderzusetzen: Unterliegt der Gewinn aus der Veräußerung von vor dem 1.1.2009 gekauften obligationsähnlichen Genussscheinen nach Einführung der Abgeltungsteuer dem Steuerabzug?

Das Urteil lautet: Nein (Az. 4 K 639/11). Die zum Jahreswechsel 2008/2009 im Depot gehaltenen Genussscheine, die nach der alten einjährigen Spekulationsfrist mit Gewinn verkauft werden, unterliegen nicht der Abgeltungsteuer. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig; es liegt dem Bundesfinanzhof zur Revision vor (Az. I R 27/12).

Die Bedeutung ist jedoch jetzt schon weitreichend. Gewinne aus der Veräußerung von Finanzinnovationen und  Garantiezertifikaten waren schon nach dem alten System steuerpflichtig. Diese erhalten keinen Bestandsschutz.

Genussscheine dagegen konnten ausdrücklich laut Gesetz steuerfrei veräußert werden, wenn die bis zum 31.12.2008 geltende einjährige Spekulationsfrist eingehalten wurde. Dies war in dem oben erwähnten Sachverhalt der Fall.

 

Der Kläger hatte im Jahr 2006 Inhaber-Genussscheine gekauft und mit Gewinn im März 2010 veräußert. Die depotführende Bank führte auf den Gewinn Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag an das Finanzamt ab und überwies dem Anleger den restlichen Gewinn.
Der Anleger klagte daraufhin gegen das Finanzamt und bekam in der ersten Instanz Recht. Das Hessische Finanzgericht  ntsprach der Rechtsauffassung des Klägers, dass Genussscheine nicht als sogenannte Finanzinnovationen einzustufen sind, die  uch nach dem alten System grundsätzlich dem Steuerabzug unterlegen haben.

Bertelsmann- und Dräger-Genüsse: Steuerfreie Gewinne

Für Sie als Leser des Depot-Optimierers ist das eine doppelt gute Nachricht, denn gleich zwei Genussscheine auf der  mpfehlungsliste sind von diesem Urteil betroffen.

 

Den Genussschein des Medienkonzerns Bertelsmann (WKN: 522994) hat der Depot-Optimierer im Juli 2003 zum ersten Mal
zum Kauf empfohlen. Käufer der ersten Stunde kommen auf einen Kursgewinn von 12,5% und Zinsertrag von 60%. Da der Kursgewinn bei diesem Genussschein keine so große Rolle spielt, ist der Steuervorteil nicht so bedeutend.

Anders sieht es beim Dräger-Genussschein aus (WKN: 555071). Dieser Genussschein ist im August 2003 auf die  Empfehlungsliste gekommen. Hier liegt der Kursgewinn für die Erst-Käufer bei über 300%. Und 50% der Position haben wir  vor wenigen Monaten mit diesem hohen Kursgewinn verkauft. Wie das Urteil zeigt, ist der Kursgewinn steuerfrei, wenn Sie die  Genussscheine vor dem 1.1.2009 gekauft haben und die oben genannte Frist eingehalten wurde.

 

 

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