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Neue Urteile, mit denen Sie Steuern sparen können

Bei Knock-Out-Ereignissen müssen Anschaffungskosten anerkannt werden

Insbesondere bei Turbo-Zertifikaten kann ein Knock-out-Ereignis eintreten. Das bedeutet, dass der Kurs des zugrunde liegenden Basiswerts eine im vorhinein bestimmte Kursschwelle unterschreitet und somit wertlos verfällt oder nur mit einem  geringen Restwert zurückgezahlt wird (z. B. 0,01 € je Zertifikat).
Die Finanzverwaltung berücksichtigte bisher den Verlust allerdings nur bei einem (aktiven) Verkauf, nicht aber bei diesen Knock-out-Ereignissen. Dem widerspricht aber das Hessische Finanzgericht. Der Tenor: Wenn Gewinne besteuert werden, müssen auch Verluste anerkannt werden. In diesen Fällen müssen die Anschaffungskosten vom Restwert abgezogen werden,  der soweit kein Restwert vorhanden ist, die Anschaffungskosten als Verlust steuerlich ansetzbar sein.

Denn sonst wird gegen den Grundsatz der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit verstoßen. Das gilt  insbesondere dann, wenn der Anleger gleichartige Geschäfte tätigt und die erzielten Gewinne versteuern muss (Hessisches  Finanzgericht Az. 8 V 1268/10).

 

Für Rentner und Pensionäre: Beantragen Sie die Günstigerprüfung

Von dem Altersentlastungsbetrag profitieren alle Steuerzahler über 64 Jahre. Dieser wird prozentual von den Einkünften,  edoch ohne Renten oder Versorgungsbezüge berechnet, und von der Summe der Einkünfte abgezogen.

Geben Sie allerdings Ihre Einkünfte aus Kapitalvermögen nicht an und besteuern diese pauschal mit der Abgeltungsteuer, wird der Altersentlastungsbetrag geringer ausfallen, da die Kapitaleinkünfte nicht mehr zugrunde liegen. Ein niedrigerer  Altersentlastungsbetrag führt zu höheren Einkünften und somit zu einer höheren Steuer.

Daher ist es wichtig, dass Sie die Günstigerprüfung wählen und in der Steuererklärung auch beantragen. Dadurch werden die Kapitaleinkünfte der individuellen Progression unterworfen. Nach einem Urteil des Finanzgerichts Düsseldorf müssen ältere Steuerzahler diesen Antrag auch stellen, sonst führt das Finanzamt keine Günstigerprüfung durch.

Die Günstigerprüfung kann sich unter Umständen lohnen. Denn liegen die gesamten Einkünfte inklusive der Kapitaleinkünfte unter einem Steuertarif von 25%, so werden auch die Kapitaleinkünfte mit dem niedrigeren Steuersatz belastet. Die bereits  durch die Bank erhobene Abgeltungsteuer wird angerechnet und zu viel gezahlte Beträge erstattet. Liegt der Steuertarif über  25%, gilt der Antrag als nicht gestellt (Finanzgericht Düsseldorf Az. 15 K 2712/10 E).

 

 

 

 

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