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Rolf Morrien

Steuer-Tipp: Achtung Frist: Verrechnen Sie Alt-Verluste möglichst schnell

Vor Kurzem hat der Bundesfinanzhof ein interessantes Urteil gefällt: Demnach können Verluste nur innerhalb der Festsetzungsfrist, die in der Regel vier Jahre beträgt, festgestellt werden (Az.: IX R 38/10).

In dem Fall ging es zwar nicht um Verluste bei Kapitalanlagen, aber das Urteil ist auch hierbei anwendbar. Bedeutung hat das Urteil insbesondere für Verluste, die vor dem Jahr 2009 entstanden sind. Für ab dem 1. Januar 2009 entstandene Minus-Beträge aus Wertpapieranlagen gelten andere Regeln.

Werden Sie aktiv, bevor die Verjährungsfrist greift und Ihre Verluste steuerlich wertlos werden

Die Falle: Ist die „Verjährungsfrist“ abgelaufen, können keine Verluste mehr festgestellt werden. Daher sollten Sie – soweit noch nicht geschehen – entstandene Verluste aus Wertpapiergeschäften, die noch nicht verrechnet werden konnten, durch das Finanzamt feststellen lassen.

Damit sind diese Minusbeträge „eingefroren“ und können mit späteren Gewinnen aus Wertpapiergeschäften verrechnet werden. Unter anderem ist dies mit Gewinnen aus Aktienverkäufen, aber auch mit erhaltenen Stückzinsen aus Anleihenverkäufen möglich.

Die Banken können die Minusbeträge aus den Jahren vor 2009 nicht berücksichtigen. Dies geht ausschließlich über Ihre Steuererklärung. Und auch das nur für eine begrenzte Zeit: Spätestens im Jahr 2013 sollten die damals entstandenen Verluste verrechnet sein. Danach ist die Verrechnung nur noch mit Immobilien und Gold möglich.

Steuerregeln für Verluste, die ab 2009 entstanden sind: Die Bank regelt fast alles

Verluste, die seit dem Jahr 2009 entstanden sind, werden mittlerweile direkt bei den Banken mit Gewinnen verrechnet. Dazu werden Verlustverrechnungstöpfe für jeden Kunden gebildet. Ein zum Beispiel im Frühjahr des Jahres entstandener Verlust aus einem Aktienverkauf wird mit einem späteren Gewinn aus einem
Aktienverkauf direkt verrechnet. Daher wird auch sofort die Kapitalertragsteuer
gemindert.

Sind die Verlustverrechnungstöpfe bis zum 31. Dezember eines Jahres nicht aufgebraucht, werden sie in das Folgejahr fortgeschrieben.

Ausnahme: Sie möchten die Verluste mit Gewinnen in einem anderen Depot bei einer anderen Bank verrechnen. Dann benötigen Sie eine Verlustbescheinigung der Bank, bei der der Verlust entstanden ist. Diese können Sie bis zum 15. Dezember eines Jahresbeantragen. Dann geht die Verlustverrechnung wieder über Ihre Steuererklärung. Zuviel gezahlte Kapitalertragsteuer wird Ihnen so erstattet.

 

 

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