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Steuerliche Behandlung von Spin-Offs –Teil 2

Im Oktober-Monatsbericht des „Depot-Optimierers“ konnten Sie im 1. Teil dieser Serie erfahren, wie die steuerliche Behandlungvon  Spin-Offs generell (und konkret im Fall Osram) funktioniert. Heute folgt – wie angekündigt – die Fortsetzung.

Das in der vergangenen Ausgabe beschriebene Verfahren der Aufteilung der Anschaffungskosten wird als „Fußstapfen-Theorie“ bezeichnet. Die „Fußstapfen-Theorie“ führt dazu, dass die Osram- Aktien wie Siemens-Aktien behandelt werden. Siemens-Aktionäre, die ihre Aktien vor 2009 erworben haben, können somit auch ihre Osram-Aktien steuerfrei veräußern. Denn für die Spin-Off- Aktien  (in dem Fall die Osram-Aktien) gilt noch die einjährige Spekulationsfrist für Aktien, die bis Ende 2008 erworben wurden.


Spin-Off Auslandsaktien

Bisher stufte der Bundesfinanzhof neu zugeteilte Aktien ausländischer Spin-Offs als steuerpflichtige Sachdividende ein. Demnach mussten Sie als Anleger den Ertrag wie eine Dividende versteuern. Hinzu kam, dass oft noch ausländische Quellensteuer anfiel und  somit faktisch eine Doppelbesteuerung stattfand. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Durch das neue Recht sollen zukünftig in und ausländische Spin-Offs steuerlich gleich behandelt werden.

Nun gilt auch für die in Ihrem Depot gebuchten Aktien ausländischer Spin-Offs die bereits beschriebene „Fußstapfen-Theorie“. Diese soll erstmals auf Abspaltungen, die nach dem 31. Dezember 2012 zur Eintragung in ein entsprechendes Register angemeldet wurden, angewendet werden. Schwierigkeiten für betroffene Anleger und ihre Depotbanken ergeben sich daraus, dass das Gesetz rückwirkend angewendet wird.

Denn diese müssen in Erfahrung bringen, zu welchem Termin der Spin-Off in dem entsprechenden Register angemeldet wurde. Anleger, deren Spin-Offs seit 2013 eingetragen wurden, können sich also (zumindest theoretisch) freuen. Theoretisch deshalb, weil es in der Praxis noch ziemlich hakt. Denn bisher gibt es keine klaren Handlungsanweisungen und die aktuell gültigen Schreiben des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) enthalten zum Teil sogar widersprüchliche Aussagen.

Daher sehen sich die Banken und der Dienstleister WM-Datenservice, der die Wertpapiere für die Banken steuerlich entschlüsselt, derzeit nicht in der Lage, ausländische Kapitalmaßnahmen in der kurzen Zeit von der Ankündigung bis zur Umsetzung eines Spin-Off richtig einschätzen zu können. Die Finanzbranche verhandelt zur Zeit mit dem Bundesfinanzministerium über praktische Lösungen. Im Ergebnis bedeutet dies, dass die Geldhäuser auf Nummer sicher gehen und die Kapitalertragsteuer vorerst abziehen.

Praxis-Tipp: Der „Depot-Optimierer“ empfiehlt daher: Wenn Ihnen Aktien aus einem Spin-Off-Verfahren gutgeschrieben wurden, sollten Sie die Unterlagen vom Steuerberater und vom Finanzamt genau prüfen lassen, damit es nicht zu einer ungerechtfertigten Besteuerung kommt.

 

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