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Rolf Morrien

Steuer-Tipp

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Die Altverlust-Verrechnung endet am 31.12.2013

Uhr tickt, hier ein letzter Hinweis: Kapitalanleger, die noch Altverluste aus Wertpapiergeschäften nach dem alten System haben (1-jährige Spekulationsfrist bis 31.12.2008) und diese bisher nicht ausgleichen konnten, können nur noch bis zum 31.12.2013 diese Altverluste mit Gewinnen aus Kapitalanlageverkäufen verrechnen.

Voraussetzung dafür ist, dass die Altverluste über die Einkommensteuererklärung deklariert und in einem Verlustfeststellungsbescheid berücksichtigt wurden. Die Verrechnung mit laufenden Erträgen wie Zinsen und Dividenden ist nicht möglich.

Die Verrechnung ist nur mit neu entstandenen Gewinnen aus der Veräußerung von Aktien, Anleihen, Fondsanteilen, Zertifikaten, Finanzinnovationen, Gewinnen aus Termingeschäften, vermieteten Immobilien und anderen Wirtschaftsgütern (z. B. Edelmetallen) möglich.

Über die Einkommensteuererklärung lassen sich die Altverluste mit den neu entstandenen Gewinnen verrechnen. Sind bis jetzt nicht alle (Alt-)Verluste aufgebraucht, dürfen sie zeitlich unbefristet nur noch mit Gewinnen aus der Veräußerung von privaten  Veräußerungsgeschäften (vornehmlich vermieteten Immobilien sowie Veräußerung von sonstigen Wirtschaftsgütern, wie z. B. Edelmetalle oder Oldtimer-Fahrzeuge) verrechnet werden.
Das bedeutet aber auch, dass „unverbrauchte“ Verluste zukünftig in vielen Fällen stehen bleiben werden. Doch durch einen Steuer-Trick lässt sich dies in 2 Schritten vermeiden.

Schritt 1) Verkaufen Sie jetzt im Dezember 2013 noch Wertpapiere, die einen hohen Gewinn erzielt haben. Diesen Gewinn verrechnen Sie über Ihre Steuererklärung mit den noch zur Verfügung stehenden Altverlusten; so mindern Sie Ihre Steuerlast. 2 Voraussetzungen sollten Sie dabei erfüllt haben: Bei Ihrer Depotbank stehen keine oder nur sehr geringe Verlustverrechnungstöpfe,weil die zuerst verbraucht werden. Zum anderen müssen die Wertpapiere nach dem 31.12.2008 gekauft worden sein, also nach dem neuen System. Tipp: Verkaufen Sie nur soweit Wertpapiere, wie Ihr Verlust reicht.
Schritt 2) Im zweiten Schritt kaufen Sie noch am selben Tag das Wertpapier (z. B. die Aktie), das Sie gerade verkauft haben zurück, wenn Sie mit weiteren Kursgewinnen bei diesem Wertpapier rechnen.

Das höchste deutsche Steuergericht, der Bundesfinanzhof, hat bereits geurteilt, dass bei diesem „Steuer-Trick“, dem Verkauf und Ankauf desselben Wertpapiers am selben Tag, kein Gestaltungsmissbrauch vorliegt (BFH-Urteil vom 25.8.2009, IX R 60/07). Durch diesen Trick können Sie also Ihre Altverluste aufbrauchen und Ihre Steuerlast mindern.

Ein weiterer Vorteil für Sie: Durch den erneuten Ankauf mit höheren Anschaffungskosten stehen Ihnen unter Umständen zukünftig geringere Gewinne zur Verfügung, die wiederum zu einer geringeren Steuerbelastung führen.

 

 

 

 

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