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Rolf Morrien

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Verlustverrechnung: Denken Sie an den Stichtag 15.12
Das Börsenjahr 2012 nähert sich mit großen Schritten dem Ende zu. Eine „lästige“ Pflicht gibt es für Sie noch in den letzten Wochen des Jahres: Einige Steuerangelegenheiten müssen fristgerecht erledigt werden. Ein wichtiger Stichtag ist dabei der 15. Dezember. Warum, das erfahren Sie im folgenden Steuer-Tipp.

Abgeltungsteuer löst nicht alle Steuerprobleme
Die Verrechnung von Verlusten aus Wertpapiergeschäften ist durch das System der Abgeltungsteuer größtenteils Sache der Banken geworden. In einigen Fällen müssen Sie allerdings selbst aktiv werden.

Unter anderem ist das der Fall, wenn Sie Depots und Konten bei verschiedenen Banken haben und eine Verrechnung von positiven und negativen Kapitalerträgen zwischen diesen Banken erreichen möchten. Die bankenübergreifende Verlustverrechnung kann nur über die Einkommensteuererklärung durchgeführt werden.

 

Das sollten Sie beachten, wenn Sie zwei Depot-Konten führen

Dazu ein Beispiel: Sie führen bei Bank A ein Wertpapierdepot mit spekulativen Aktien und bei Bank B – als konservatives  Gegengewicht – eine Zinsanlage, die kleine aber sichere Zins-Erträge abwirft. Die Zinszahlung wird unter Abzug von 25% Kapitalertragsteuer sowie 5,5% Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer gutgeschrieben.

Haben Sie bei der Bank A eine Wertpapierposition mit Verlust aufgelöst, stellt die Bank den Verlust zunächst in einen  Verlustverrechnungstopf. Wird bis Jahresende keine Verrechnung mit anderen Kapitalerträgen (zum Beispiel Verkauf von Aktien oder Fonds mit Gewinn) erreicht, wird die Bank den Verlustverrechnungstopf im Folgejahr fortführen.

Sinnvoller kann es aber für Sie sein, diesen Verlust mit den positiven Zinserträgen bei der Bank B zu verrechnen, um die gezahlte Kapitalertragsteuer und den Solidaritätszuschlag schneller erstattet zu bekommen.
Die Lösung des Problems: Eine Verlustbescheinigung von Ihrer Depot-Bank

Wenn Sie diesen kleinen Steuer-Trick nutzen möchten, wartet etwas Bürokratie auf Sie. Sie müssen einen entsprechenden Antrag stellen. Dazu benötigen Sie eine Verlustbescheinigung, die die depotführende Bank auf Antrag ausstellen muss. Der Stichtag für diesen Antrag ist jeweils der 15. Dezember des laufenden Jahres. Stellt die Bank die Verlustbescheinigung aus,  wird der Verlustverrechnungstopf wieder auf Null zurückgesetzt.

 

 

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