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Rolf Morrien

So bilden Sie Ihren eigenen Anlagefonds (2)

Yannick Esters

Yannick Esters

Unternehmen wie Wal-Mart (NYSE:WMT), Microsoft (Nasdaq:MSFT), Target (NYSE:TGT) und andere Ikonen des amerikanischen Geschäfts können den Kern eines Aktien-Depots darstellen. Wenn Sie nur sehr wenig über Aktien wissen, belegen Sie einen Investment-Kurs an einem Community-College, ziehen Sie in Betracht Bücher über grundlegende Investitions-Wahlen zu kaufen oder stöbern Sie durch die Anlege-Tutorials auf dieser Website.

Behalten Sie dabei im Kopf, dass nicht alle Anlagefonds gleich kreiert werden. Wenn Sie nicht die Zeit oder das Bedürfnis dafür haben ein eigenes Depot zu errichten, dann sollten Sie nach Anlagefonds suchen, die eine Kostenquote von weniger als 1% haben und vermeiden Sie auf jeden Fall Gebühren.

Abstand halten

Der vielleicht wichtigste Faktor bei der Entscheidung, ob ein Fond Ihre Investition wert ist, ist die relative Performance: Wie schneiden Ihre möglichen neuen Fonds im Vergleich zu den Indexen und Konkurrenten ab? Jeder Fond hat ein Benchmark mit dem es auf Performance und Ausgaben verglichen wird. Am häufigsten ist der Standard and Poor’s 500 Index, aber es gibt noch viele weitere bekannte.

Wenn Ihr Fond schlechter performed als der Index und der Fondsmanager trotzdem Geld von Ihnen verlangt, ist es wahrscheinlich an der Zeit weiter zu ziehen. Ja, es liegt etwas Wahrheit in dem Sprichwort, dass vergangene Performance zukünftige Ergebnisse garantiert, aber Sie können dabei helfen die zukünftige Performance zu verbessern indem Sie unnötige Kosten, wie Gebühren und hohe Kostenquoten minimieren. Websites wie Morningstar und Lipper leisten gute Arbeit, wenn es darum geht relative Performance und Kosten darzustellen. Geben Sie einfach Ihr Fonds-Symbol ein und schon sollten Ihnen relevanten Daten für Ihre Analyse vorliegen.

Eine weitere Option, die Anleger sich ernsthaft überlegen sollten, ist das Investieren in einen sogenannten Index-Fonds oder ein Fonds, das in einer engen Korrelation zu einem bestimmten Index, wie dem Dow Jones 30 oder dem Nasdaq Stock Market, steht. Diese Fonds traden Aktien nicht ständig und die Ausgaben sind daher minimal und sind normalerweise gebührenfreie Fonds.

Einer der Nachteile oder Risiken des Investierens in Index-Fonds ist, dass Sie abhängig von der Beschaffenheit dieses Index sind. Wenn sich also die Beschaffenheit der S&P 500-Aktien oder des Dow Jones ändert, sind Sie in dem sogenannten Rebalancing-Effekt gefangen. Außerdem sind viele der überzeugenden Meinung, dass diese Indexe sich zu langsam an die Gesamtwirtschaft anpassen.

Eins der erfolgreichsten Unternehmen und Aktien des letzten Jahrzehnts war Apple Inc. (Nasdaq:AAPL). Wenn Sie ein Anlegefonds besaßen, welches indiziert mit den Dow Jones 30-Aktien war, hätten Sie nie und würden auch jetzt nicht Apple-Aktien besitzen.

Der Schlussstrich

Traditionelle Anlegefonds sind nicht immer schlecht oder ungeeignet dafür Ihre finanziellen Ziele zu erfülle, aber die meisten kosten unnötiges Geld. Ihren eigenen Anlagefonds zu errichten oder zumindest die unnötigen Ausgaben zu minimieren ist eine Schlüsselstrategie um Ihre Rendite zu optimieren. Anfänger-Investoren sollten Index-Fonds als eine kostengünstige Alternative ansehen, bevor Sie einzelne Aktien kaufen. Behalten Sie im Kopf, dass der Aufbau des eigenen Fonds zusätzlichen Aufwand fordert, aber das Werkzeug ist im Internet erhältlich.

Recherche und Beharrlichkeit sind essentiell beim Bau eines erfolgreichen Anlagefonds. Dies erfordert zwar etwas Zeit, aber die Belohnung können höhere Rendite, niedrigere Kosten und die persönliche Zufriedenheit sein.

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