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Rolf Morrien

So bilden Sie Ihren eigenen Anlagefonds (1)

Yannick Esters

Yannick Esters

Anlagefonds sind in den letzten Jahrzehnten zu einem beliebten Anlageinstrument für viele Investoren geworden. Anleger, die Teil eines vom Unternehmen finanzierten Ruhestandsplan sind oder solche, die ein individuelles Anlage-Depot besitzen, müssen wählen, welche Aktien sie auswählen möchten, selbst wenn sie nicht den Gesamtwert Ihres Investments kennen. Hier ist eine ernüchternde Wahrheit: Die Brancheninformationen variieren bei den tatsächlichen Zahlen, aber die Performance der großen Mehrheit der Anlagefonds liegt schlechter als die des gesamten Aktienmarkts.

Was das bedeutet? Stellen Sie es sich wie folgt vor: Wenn Sie einen Personal-Trainer engagieren, damit er Ihnen beim Gewichtsverlust hilft, erwarten Sie bessere Ergebnisse als wenn Sie alleine trainieren würden. In anderen Worten: Ihr hart erspartes Geld auszugeben, sollte für Sie auch von Wert sein. Das Verwalten Ihrer Finanzen sollte ähnlich begründet und sorgsam angegangen werden. Warum jemanden unnötige Gebühren und Prämien zahlen, wenn Sie es wohlmöglich genauso gut alleine schaffen könnten.

Anlegefonds und Gebühren verstehen

Anlagefonds sind eigentlich Körbe voll mit einigen, oder manchmal hunderten, einzelnen Aktien. Als Anlagefonds-Investor zahlen Sie den Depot-Manager, damit dieser Aktien und/oder Bonds nach Ihrem Willen kauft und verkauft. Diese Investoren leiten ihre Ausgaben an Sie weiter – in Form einer Kostenquote. Aber da stoppt es nicht: Manche Fonds fordern von Ihnen Gebühren, welche auf der Fondsklasse basiert, die Sie erwerben. Die Gebühr für ein Anlagefonds ist am höchsten, wenn ein Fond gekauft und dann kurzfristig wieder verkauft wird.

Für gewöhnlich wollen Fondmanager für längere Zeit Kontrolle über ihr Geld haben. Unabhängig davon, ob Sie ein Fond für ein oder zwanzig Jahre Kaufen, Fonds zu vermeiden, die Gebühren fordern wird Ihnen viel Geld einsparen. Diese Ausgaben, wenn auch auskunftspflichtig und transparent, nagen an Ihren potentiellen Renditen, insbesondere über langfristige Anlege-Perioden.

Bevor Sie loslegen

Sie können Ihren eigenen Aktien-Korb füllen, indem Sie ein paar Hausaufgaben erledigen. Langfristig gesehen werden Sie Geld sparen, wenn Sie Ihre Zeit richtig investieren. Die einzigen Ausgaben sind Ihre Zeit und die Transaktionskosten für Käufe und Verkäufe Ihrer Aktien. Die meisten Discount-Makler verlangen heutzutage unter 20$ pro Trade.

Sofort die richtigen Aktien auszuwählen ist entscheidend um wiederkehrende Trading-Ausgaben zu verhindern: Gute Aktien sind die, die Sie halten, während Aktien, die Sie fallen lassen „Verlierer“ genannt werden. Durchsuchen Sie Investopedia und Websites wie Yahoo Finance, Motley Fool oder CBS MarketWatch und führen Sie eine Beobachtungs-Liste von Unternehmen, die Ihnen bekannt sind.

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