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Rolf Morrien

Schule und Staat versagen: Aktien werden ignoriert oder verteufelt

Rolf Morrien

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Vor 2 Monaten schrieb ich Ihnen an dieser Stelle: „Kaufen Sie jetzt Aktien: Sie bekommen mehr für Ihr (Papier)-Geld.“ Dieser Ratschlag hat sich bisher für Sie ausgezahlt. Die großen Schwergewichte im Dow Jones und DAX, aber auch die deutschen Nebenwerte im MDax eilen von Rekord zu Rekord. Mit einem breit gestreuten Aktien-Depot haben Sie seit März sehr gutes Geld verdient. Denken Sie auch an die Alternative: Mit einer Bundesanleihe müssen Sie aktuell rund 7 Jahre warten, bis Sie auf 10% Gewinn kommen (und bei dieser Rechnung habe ich die Inflationsverluste noch nicht einmal abgezogen).

Wenn Sie Aktien besitzen, gehören Sie also zu den Gewinnern – im Börsenjahr 2013, aber auch langfristig. Und Sie gehören zu einer sehr kleinen Minderheit. Nur jeder zwanzigste Bundesbürger investiert in Aktien. Diese Zahl ist aus meiner Sicht schockierend, da Aktien ein großartiges Anlageinstrument sind. Privatanleger können mit relativ kleinen Beträgen Miteigentümer von phantastischen Unternehmen wie Nestlé, Coca-Cola, BASF, Fuchs Petrolub oder Berkshire Hathaway werden. In Zeiten der staatlichen  Schuldenkrisen genieße ich es, nicht nur vom Papiergeld abhängig zu sein, sondern in sturmerprobte Unternehmen investieren zu können. Gleichzeitig sorgt der Aktienmarkt dafür, dass junge, aufstrebende Unternehmen Geld einsammeln können, oder bereits etablierte Unternehmen über eine Kapitalerhöhung (Ausgabe junger Aktien) neue Investitionen meistern können. Aktien bieten also für Privatanleger und Unternehmen eine Win-Win-Situation. Beide Seiten gewinnen.

Aber warum ist dann die Zahl der Aktionäre in Deutschland so gering? Es fängt schon in der Schule an. Über Wirtschaft und Unternehmen lernen die Schüler herzlich wenig. Und hier gilt leider das alte Sprichwort: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“. Sparbuch, Tagesgeld, Bausparvertrag und Lebensversicherung, wesentlich mehr Anlagealternativen kennt der durschnittliche Bundesbürger nicht. Laut Bundesbank parken die deutschen Privatanleger zwei Billionen Euro (!) auf Tages-, Festgeld- und Sparkonten. Für eine breite Vermögensstreuung (Aktien sind natürlich nur ein Vermögensbaustein) wäre also genug Geld vorhanden.

Die Abneigung gegen Aktien geht aber noch weiter. Denken Sie an den Staat und an die Parteien. Im Wahlkampf überbieten sich die Parteien mit Ideen, wie Aktionäre noch stärker geschröpft werden können. Dividenden und Kursgewinne sollen höher besteuert werden. Die jetzt (illegal) in die Medien getragenen Steuervergehen des FC Bayern-Präsidenten und Wurstfabrikanten Uli Hoeneß bieten die Steilvorlage: Personen, die mit Aktien handeln, werden automatisch in die „Zocker-“ und Verbrecher-Schublade gesteckt. Dabei gab es in Deutschland bereits einen vernünftigen Ansatz: Wer Aktien langfristig hält (also investiert), konnte die Kursgewinne behalten, wer kurzfristig spekuliert, musste die Gewinne versteuern. Damals galt eine Haltefrist von 12 Monaten. Diese Frist darf sogar gern auf 3 oder 5 Jahre verlängert werden. Das würde sogar etwas mehr Ruhe in den Aktienmarkt bringen. Aber darum geht es der Politik nicht: Jeder Aktionär soll zahlen. Unabhängig davon, ob er die Aktie 1 Sekunde oder 10 Jahre hält. Das ist schlicht und einfach Abzockerei und ein weiterer Schlag gegen die Aktienkultur in Deutschland!

 

 

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