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Rolf Morrien

Sachwerte-Favoriten: Aktien

Rolf Morrien

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Unternehmensbeteiligungen in Form von Aktien schützen Sie vor Währungs- und Inflationskrisen

Kurzfristig betrachtet sind Aktien extrem schwankungsanfällig – wie das Börsenjahr 2011 wieder einmal eindrucksvoll bewiesen hat. Aber schon hier lohnt sich ein genauer Blick. Was schwankt so stark? Die Aktienkurse. Also die Preise, die aktuell am Markt für Aktien zu erzielen sind. Ganz anders sieht das Ergebnis aus, wenn Sie den Wert (!) eines Unternehmens betrachten.

Eine Unterscheidung zwischen Preis und Wert klingt wie Haarspalterei  ist aber ein elementarer Punkt bei der Frage, wie Sie Ihr Geld, Ihr Vermögen vor Inflation schützen können. Entscheidend ist, dass der Aktienkurs nach positiven und negativen Übertreibungsphasen immer wieder zum „wahren“ Wert zurückkehrt. Der Spekulant und Börsen-Schriftsteller Andre Kostolany (1906 – 1999) hat für diesen Vorgang ein sehr schönes sprachliches Bild gefunden: „Der Börsenkurs verhält sich zur Wirtschaft wie der Hund zum Spaziergänger: Er läuft oft voraus oder hinterher, kommt aber immer wieder zurück.“

Fazit: Haben Sie keine Angst vor Kursschwankungen! Selbst der Kurs einer Qualitätsaktie wird in Krisenzeiten unter Druck geraten. Der große Unterschied: Schrottaktien bleiben im Keller,qualitativ hochwertige Aktien erholen sich wieder.
Aktien sind ein mittel- und langfristiges Investment

Wichtig ist daher bei Aktien-Investments, dass Sie auf Qualität setzen und Zeit mitbringen. Sie dürfen nicht unter Zeitdruck stehen. Wenn Sie nächstes Jahr ein Auto kaufen möchten, sollten Sie mit diesem Geld jetzt keine Aktien kaufen.

Um das Bild von Kostolany noch einmal aufzunehmen: Sie wissen nicht, ob der Hund in 12 Monaten vor oder hinter Ihnen läuft. Das ist nicht berechenbar. Investieren Sie daher freies Kapital in Aktien, das 3, 10 oder 20 Jahre für Sie „arbeiten“ kann.
Nicht jede Aktie ist ein Sachwert

Aktien werden oft pauschal als „Sachwerte“ bezeichnet. Aber nicht jedes Unternehmen besitzt einen eingebauten Inflationsschutz. Mehrere Bedingungen müssen erfüllt sein:

a) Das Unternehmen muss eine Preissetzungsmacht besitzen und in der Lage sein, die inflationsbedingt steigenden Kosten sehr schnell auf die Kunden abwälzen zu können.
b) Vorteilhaft ist eine globale Präsenz, da das Geschäft in Ländern, die besonders stark von der Krise erschüttert werden, kurzfristig einbrechen kann.

c) Wichtig ist auch, dass nur ein relativ kleiner Teil des Mittelzuflusses (Cashflow) in das Unternehmen investiert werden muss. In Inflationsphasen können die Kosten explodieren. Wenn nicht mehr als 40% des Cashflows investiert werden muss, reicht der Puffer für Dividendenausschüttungen und Rücklagen.

d) Da Rohstoffpreise in Inflationsphasen schnell steigen, sollte das Unternehmen möglichst nicht zu stark von Rohstoffpreisen abhängig sein – oder aber in der Lage sein, Preiserhöhungen an die Kunden weiterzugeben.

e) Entscheidend ist in Krisen eine niedrige Verschuldung. Wenn die Banken das Sagen im Unternehmen haben, wird der Aktionär nur ein Anteilseigner zweiter Klasse sein. Banken können die Situation ausnutzen, um Fremdkapital (Kredite) in Eigenkapital zu tauschen und dadurch die Alt-Aktionäre faktisch enteignen.

f) Nicht zu den Sachwerte-Unternehmen gehören auch die Vertreter der stark zyklischen Branchen. Das Geschäft der Autooder Maschinenbauer ist in Krisenzeiten unberechenbar. Aktien von Unternehmen, die stark von der Konjunkturentwicklung abhängen, sind daher keine langfristigen Sachwerte. Sie sollten diese Aktien als kurz- und mittelfristige Anlage-Chancen betrachten.


Aktienkurse können schnell steigen

Schneller als von vielen Investoren erwartet, können Aktien zu den großen Gewinnern einer drohenden Inflation werden. Im Moment halten Versicherungskonzerne größtenteils noch die als sicher geltenden Staatsanleihen in ihren Portfolios. Dass diese Geldanlage nur Mini-Erträge bringt und auch nicht mehr sicher ist, zeigt der Schuldenschnitt in Griechenland. Weitere Schuldenkrisen werden folgen und ein Umdenken auslösen.

Das bedeutet: Die Aktien werden ein Comeback in den Portfolios der Versicherungen und Pensionsfonds erleben. Aktien stehen vor einer positiven Neubewertung.

Wenn Sie dann bereits in dividendenstarke Aktien von globalen Spitzenunternehmen wie Nestlé und British American Tobacco (BAT) investiert sind, gehören Sie zu den Gewinnern. Als Aktienbesitzer kann es Ihnen relativ egal sein, ob die Nestlé-Aktie in 10 Jahren in Schweizer Franken, Euro oder dem neuen „Welt-Taler“ notiert. Der Wert wird erhalten bleiben.


Rückschläge nur von kurzer Dauer

Ich bin überzeugt, dass der Kauf von soliden Unternehmensanteilen (Aktien) eine Möglichkeit ist, die kommenden Schuldenund Inflationsrisiken zu meistern. Diese These vertritt auch der amerikanische Harvard-Professor und Krisenforscher Kenneth Rogoff, der nach eigenen Angaben privat auf Aktien setzt.

Die Begründung in seinem sehr lesenswerten Buch „Dieses Mal ist alles anders: Acht Jahrhunderte Finanzkrisen“: Zwar fallen die Aktienkurse in Krisen-Phasen, aber erfahrungsgemäß erreichen die Kurse ungefähr 3 Jahre nach einem Crash wieder das Vor-Krisen- Niveau. Mit den folgenden Aktien-Empfehlungen sind Sie in der kommenden Inflations-Phase bestens aufgestellt.

 

 

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