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Rolf Morrien

RWE: Politische Unsicherheit belastet kurzfristig – Unterbewertung ermöglicht eine 100%-Chance

Rolf Morrien

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RWE hat erstklassige Zahlen für das 1. Quartal 2010 veröffentlicht, doch das wird an der Börse ignoriert. Aktuell konzentrieren sich die Investoren auf die politische Diskussion, ob die Laufzeit
der deutschen Atomkraftwerke verlängert wird. Nach der Bundestagswahl gehörten die Energieversorger RWE und Eon zunächst zu den Gewinnern, da die neue Schwarz-Gelbe-Koalition Sympathien für längere Laufzeiten zeigte (was bei den Energieversorgern zu einem Gewinnsprung führen würde). Jetzt, wo die Koalition Schwäche zeigt, nimmt die Unsicherheit zu. Die Investoren steigen aus den deutschen Energiewerten aus. Diese Reaktion ist jedoch übertrieben. Durch den Kursrückgang ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) der RWE-Aktie auf unter 9 gefallen. Damit gehört die Versorger-Aktie zu den günstigsten Werten im DAX. Selbst bei einem Kursanstieg um 50% wäre die Aktie noch nicht zu teuer. Für den im Depot-Optimierer empfohlenen RWE-Call bedeutet das: Bis zum Laufzeitende im Juni 2012 bietet sich Ihnen ein Kurs-Potenzial von über 100%. Falls Sie noch nicht investiert sind, lohnt sich bei diesem Hebel-Instrument eine kleine, spekulative Position.

 

RWE profitiert vom kalten Winter und von der konjunkturellen Erholung

Das 1. Quartal 2010 lief für den Energieversorger RWE sehr gut. Der kalte Winter sorgte für eine hohe Energie-Nachfrage. Hinzu kommt die Belebung der Wirtschaft. RWE spürt sofort, wenn die Industrie die Produktion wieder steigert. Diese beiden Faktoren haben zusammen dazu geführt, dass der Gewinn zweistellig gewachsen ist. Das nachhaltige Nettoergebnis, das bei RWE für die Dividende maßgeblich ist, wurde um 15% auf 1,74 Mrd. € gesteigert. Für das Gesamtjahr erwartet der Depot-Optimierer einen Gewinn je Aktie von 6,50 bis 7,00 €. Erholt sich die Konjunktur überraschend schnell, ist sogar ein Gewinn je Aktie von bis zu 7,50 € erreichbar.

 
Aktie hat bis zu 50% Kurs-Potenzial, Optionsschein über 100%
Die Gewinnbandbreite von 6,50 bis 7,00 € zeigt, dass der aktuelle Aktienkurs von knapp 60 € zu niedrig ist. Wenn die politische Diskussion um die Laufzeit der Atomkraftwerke abflaut, werden wieder die fundamentalen Daten in den Vordergrund rücken. Kurzfristig sind Kurse um 70 € realistisch, auf Sicht von 2 Jahren (bis zur Fälligkeit des RWE-Calls) auch 80 bis 90 €. Bei Erreichen des mittelfristigen Kursziels würde der empfohlene Optionsschein um über 100% steigen. Die Restlaufzeit von gut 2 Jahren bietet einen ausreichenden zeitlichen Puffer.

 
Risiko Atomkraft
Risikofaktor bleibt bei RWE das Thema Atomkraft. Sollten die Atomkraftwerke früh abgestellt werden, oder kommt es zu einem schweren Störfall, wird die RWE-Aktie (und damit auch der RWE-Call) mit nach unten gezogen.

 

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