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Silberpreismanipulation: Die dubiose Rolle der Rohstoffbörsen und ein Silber-Fonds als neuer Übeltäter

Die Entwicklung des Silberpreises kann nur als spektakulär bezeichnet werden. Erst der steile Anstieg, dann der noch rasantere Absturz.

In den Wochenberichten bin ich bereits mehrfach auf die Entwicklung am Silbermarkt eingegangen. Auslöser des jüngsten Kurssturzes waren die Terminmarktbörsen, die die Spielregeln für den Handel mit Silber-Kontrakten radikal geändert haben.

Mehrere Monate lang haben die Terminbörsen regungslos zugeschaut, wie der Silberpreis immer weiter nach oben stieg und  auch immer mehr Spekulanten anzog. Plötzlich der Sinneswandel: Innerhalb weniger Handelstage wurden die geforderten Sicherheitsleistungen (= Kapital, das für den Handel mit Silberkontrakten an der Terminbörse hinterlegt werden muss) für Silber-Kontrakte gleich 5 Mal (!) erhöht. Die Investoren mit geringen Cash-Reserven wurden so aus dem Silber-Markt gedrängt. Das löste eine Verkaufswelle aus, die zahlreiche Stop-Loss-Marken aktivierte. Der nächste Ausverkauf begann. Wie lässt sich das Verhalten der Börse erklären?

Normal wäre es gewesen, wenn die Sicherheitsleistungen parallel zum Silberpreis gestiegen wären. Die Hedge-Fonds mit
hohen Kredit-Hebeln wären dann erst gar nicht in Silber eingestiegen, weil das Investment zu viel Kapital gebunden hätte.

Es ist aber nichts geschehen. Im Gegenteil: Steigende Silberpreise bei konstanten Sicherheitsleistungen führten dazu, dass Silber-Spekulationen immer billiger wurden. Als dann fast das Allzeithoch erreicht wurde, schnappte die Falle zu.

Eine mögliche Begründung für dieses an sich unlogische Verhalten der Börsen: Um den Edelmetall-Boom in Verruf zu bringen, wurden die Investoren erst in Silber gelockt (der Preis stieg in kurzer Zeit von 30 auf 50 USD je Unze), dann wurden die Käufer aus dem Markt gedrängt. Der Silberpreis rauschte von 50 auf 35 USD.
Da die Börsen kein Interesse daran haben, ihre Kunden abzuschrecken, kam direkt das Gerücht auf, dass Regierung und Notenbank sanften Druck auf die Börsen ausgeübt haben. Nach dieser Achterbahnfahrt gilt Silber in einigen Medien als
„Zocker-Investment“ und nicht mehr als „sicherer Hafen“. Für die Hüter der Papierwährungen eine gute Nachricht.

Einen weiteren Manipulationsvorwurf erhebt der Silber-Analyst Ted Butler. Nach seinen Recherchen hat der große Silber-
Fonds von iShares (gehört zur Fondsgesellschaft BlackRock, die traditionell gute Kontakte zur US-Regierung hat) eine riesige
Short-Position aufgebaut (rund 10% des Fondsvolumens).

Butler hält diese Short-Position für nicht zulässig, da laut Fonds-Prospekt immer alle Anteile mit physischen Silber-Beständen gedeckt werden müssen. Da Butler von Betrug oder Manipulation im Fonds spricht, dürfte das ein Fall für die Börsenaufsicht sein. Es bleibt spannend.

 

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