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Rolf Morrien

Parkettgeflüster: US-Aktien: „Tax Selling“ – Die Angst vor dem Steuerschock

Rolf Morrien

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Im heutigen Schwerpunktthema USA habe ich für Sie auch kurz den amerikanischen Aktienmarkt analysiert. Es ist sehr erstaunlich, dass speziell die US-Technologiewerte, die sehr hohe Gewinne erwirtschaften, zuletzt unter Druck standen. Die Apple-Aktie hat sogar über 20% verloren.

Wie ich aus den USA höre, ist aber nicht die Angst vor sinkenden Umsätzen oder Gewinnen Auslöser der Verkaufswelle. Die Kursabschläge werden mit „Tax Selling“ erklärt (= Verkauf aus steuerlichen Gründen).
Zum Hintergrund: Demokraten und Republikaner verhandeln aktuell, wie die staatlichen Ausgaben gesenkt und die staatlichen Einnahmen erhöht werden können. Ein konkreter Vorschlag lautet: Die Steuern auf Kapitalerträge sollen von derzeit 15 auf bis zu 40% erhöht werden.Dieser Steuerschock würde den US-Aktienmarkt gleich doppelt treffen. Zum einen müssten Kursgewinne höher besteuert werden. Das erklärt auch, warum die Börsenüberflieger wie Apple oder Google zuletzt unter Verkaufsdruck standen.

Hier sitzen Investoren, die schon länger dabei sind, auf riesigen Buchgewinnen. Wer diese Buchgewinne jetzt noch durch einen Verkauf realisiert, zahlt nur den alten, niedrigen Steuersatz.

Wer dagegen die Überflieger-Aktien im Depot hält, muss damit rechnen, dass sich die steuerliche Belastung bei einem späteren Verkauf mehr als verdoppelt.

Zum anderen schlägt der Steuer-Hammer nicht nur bei den Kursgewinnen zu. Auch die Dividenden-Ausschüttungen sind betroffen. Die Reaktion der US-Unternehmen: Sie zahlen jetzt noch schnell im alten Jahr eine Sonderdividende oder ziehen Ausschüttungen vor.

Seit Veröffentlichung der Steuerpläne haben bereits mehr als 50 US-Unternehmen angekündigt, dass sie noch im laufenden Jahr eine Sonderausschüttung vornehmen werden. Die Zahl der Ankündigungen steigt fast täglich. Andere Unternehmen erhöhen nicht die Dividende, sondern ziehen den Termin der regulären Ausschüttung einfach vor. So hat der Supermarkt-Gigant Wal-Mart den Dividenden-Termin vom 2. Januar 2013 auf den 27. Dezember 2012 vorgezogen. Die in dieser Ausgabe neu empfohlene Berkshire-Aktie ist von dieser Dividenden-Problematik nicht betroffen, da das Unternehmen traditionell keine Dividenden ausschüttet.

Teilweise erleben wir am US-Markt unüberlegte Kurzschlusshandlungen. Es wird eine Steuerreform geben, aber einen Sprung von 15 auf 40% bei Kapitalerträgen halte ich für unwahrscheinlich. Der Kompromiss könnte bei einem Steuersatz von 20 bis 30% liegen. Damit könnten der Staat, die Unternehmen und die Aktionäre gut leben. Sobald die Unsicherheit vorbei ist, werden die Aktien der betroffenen Unternehmen wieder zulegen.

 

 

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