Buchtipp des Monats
Buch
ARCHIV
THEMEN
Rolf Morrien

Parkettgeflüster: Marktgerücht: Magnesita bereitet RHI-Übernahme vor

Der plötzliche Weggang von RHI-Chef Henning Jensen feuert die Gerüchteküche an. Jensen galt als die Person im RHIManagement, die sich gegen einen Zusammenschluss mit dem brasilianischen Konkurrenten Magnesita gewehrt hat. Durch den Rückzug mit sofortiger Wirkung werden Übernahme-Spekulationen
genährt. Die beiden Feuerfest-Spezialisten könnten bald vereint sein.

Übernahme-Spezialisten haben RHI schon Anfang dieses Jahres auf dem Zettel gehabt. Die Branche ist stark zerstückelt und ein Zusammenschluss von RHI und Magnesita gilt als sinnvolle Alternative zu einem Kampf zwischen den beiden
Feuerfest-Rivalen. Seitdem RHI in Brasilien auf Expansionskurs geht und Magnesita in den europäischen Markt eintrat, scheint ein Deal schlüssig.

Kürzlich haben die Brasilianer ausgerechnet in Wien, vor der RHI-Haustür, die Europa-Zentrale eingeweiht. Vorgeschobener Grund war das Fachkräfte-Potenzial in der österreichischen Hauptstadt, doch die wahren Gründe dürften
woanders liegen. Denn Magnesita hat bereits angekündigt bei einer kommenden Branchenkonsolidierung eine entscheidende Rolle spielen zu wollen.

RHI wäre der perfekte Kandidat. Die Österreicher haben eine starke Marktpräsenz und Magnesita den Zugang zu den Rohstoffen. Das schafft großes Kosteneinsparungspotenzial und würde Magnesita in Windeseile zu einem effektiven Spieler im europäischen Markt machen. Gleichzeitig ist ein aufstrebender Konkurrent im Heimatmarkt Brasilien ausgeschaltet. Dieser Doppel-Nutzen in Verbindung mit dem Weggang des RHI-Chefs lassen die Gerüchte-Küche zu Recht brodeln.

K+S: BASF-Deal als Kurstreiber

Der BASF-Konzern will bis Ende September seine Stickstoff-Sparte verkaufen, was Marktgerüchten zufolge auch beim Düngespezialisten K+S zu einer Geschäftsveränderung führen würde. Denn Käufer der Stickstoff-Sparte ist ausgerechnet K+S-Konkurrent Yara. K+S ist exklusiver Vertreiber der BASF-Düngemittelprodukte und könnte bei dem Eigentümerwechsel komplett aus dem Geschäft aussteigen wollen.

Obwohl der Ausstieg aufgrund einer Liefervertragsverpflichtung  zu einer Strafzahlung führen würde, wäre der Ausstieg für K+S gut. Denn K+S kann sich dann voll auf sein Kerngeschäft mit Kali-Düngemittel und Salzen konzentrieren. Der Ausstieg würde die Gewinnmarge des Unternehmens anheben und damit die Aktie für Investoren interessanter machen.

Im direkten Vergleich mit den Konkurrenten war die schwächere Gewinnmarge ein häufig angeführter Grund, warum K+S bei der aktuellen Übernahme-Welle in der Branche noch nicht ins Fadenkreuz geriet. Wird jetzt die Stickstoff-Sparte verkauft, könnte neuer Schwung in die Sache kommen.

 

 

 

Mit dem Depot-Optimierer sind Sie aktuell immer auf dem Stand der neuesten Dinge. Mit seiner kompletten Empfehlungsliste mit aktuell 150 Top-Werten werden Sie keinen Aktienkurs mehr verpassen. Es ist Ihr perfektes Gesamtpaket für Ihren konsequenten Vermögensaufbau. Sie erhalten ausführlichen Einblick in die Aktien des „Depot-Optimierers“ und können sich sofort die besten raussuchen. Denn mit diesen rentablen Aktien können Sie Ihr Geld jetzt mehr als nur verdoppeln! Der „Depot-Optimierer“ lässt keine Wünsche offen!

Testen Sie also ab sofort Rolf Morriens einzigartigen Börsendienst, den „Depot-Optimierer“ 30 Tage lang kostenlos und unverbindlich…

Klicken Sie hier!   

 

 

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
Diesen Artikel weiterempfehlen

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Bulle
Geldanlage Empfehlung
Infografik der Woche
Teaser