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Rolf Morrien

Parkettgeflüster: Der Crash ohne Grund

In der Nacht von Freitag auf Samstag hat die amerikanische Rating-Agentur Standard & Poor’s die Note für langfristige US-Schulden von „AAA“ auf „AA+“ gesenkt und zusätzlich auch noch einen negativen Ausblick veröffentlicht. Das war also faktisch eine Doppelherabstufung.

Zum ersten Mal seit Einführung der Rating-Noten musste die weltweit führende Wirtschaftsmacht die Bestnote abgeben. Da es keine historischen Erfahrungen mit dieser Situation gab, wurde am Wochenende wild spekuliert, wie die Folgen aussehen könnten.

Folgendes Szenario galt als wahrscheinlich:
Die Kurse der US-Staatsanleihen brechen ein. Dadurch steigt die Zins-Rendite. Zukünftig müssen die USA höhere Zinsen zahlen. Die höhere Zinsbelastung muss durch Einsparungen oder Steuererhöhungen ausgeglichen werden. Beide Maßnahmen würgen die Konjunktur ab. Die Folge: Die Unternehmen können weniger Waren und Dienstleistungen verkaufen. Daher sinken auch die Gewinne der Unternehmen. Logische Konsequenz ist ein Kurseinbruch am Aktienmarkt. Aber auch am Rohstoffmarkt kommt es zu Kurseinbrüchen, da die Unternehmen
weniger Rohstoffe benötigen. Speziell der Ölpreis leidet darunter …

Fast das gesamte Szenario ist exakt so eingetroffen. Die Aktienmärkte und die Rohstoffmärkte sind zum Teil im Rekordtempo eingebrochen. Nur ein einziges Detail fehlt: Der erste Dominostein ist nicht gefallen.

Die Kurse der Staatsanleihen sind nicht eingebrochen. Im Gegenteil. Die USA konnten sich am Montag – trotz des schlechteren Ratings – günstiger finanzieren als am Freitag, als die Note noch bei AAA lag.

Hier die Zahlen: Die Rendite für US-Staatsanleihen mit 2 Jahren Laufzeit ist am Montag auf 0,27% gefallen, für 5 Jahre bekommen Sie 1,11%, für 10 Jahre 2,37% und für 30 Jahre nur noch 3,69%.

Das sind absolute Mini-Renditen. Die ganze Börsen-Panik war zumindest bisher völlig grundlos. Die USA können sich weiterhin extrem günstig verschulden.

nicht eingebrochen sind. Am Börsenparkett gibt es 1.000 verschiedene
Antworten. Alle stochern im Nebel. Einige Investoren gehen davon aus, dass die FED heimlich eingegriffen hat, andere Analysten glauben, dass die Abstufung schon eingepreist war. Fondsmanager sagen schlicht und einfach: Da die US-Schulden 60% des AAA-Schuldenvolumens ausmachen, ist eine Umschichtung technisch nicht möglich.

Wir müssen abwarten, ob irgendwann veröffentlicht wird, wer die Anleihen gekauft hat. „Frisches Geld“ wird zukünftig aber vorsichtiger investiert. Die US-Staatsanleihen haben ihren Höhepunkt als sichere Geldanlage überschritten.

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