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Gold: Hedgefonds und China sorgten 2011 für Achterbahnfahrt beim Goldpreis

Der Goldpreis konnte im Börsenjahr 2011 erneut stark zulegen. Im Jahresverlauf kletterte der Preis für das Edelmetallvon 1.300 auf 1.900 Dollar je Unze.

Im November und Dezember – traditionell 2 Monate, in denen der Goldpreis aufgrund der steigenden Nachfrage zulegen kann – folgte jedoch eine scharfe Korrektur. Ende Dezemberfiel der Goldpreis auf 1.550 Dollar je Unze und erholt sich jetzt im Januar nur langsam.

An den Rohstoffbörsen werden 2 Gründe für den ungewöhnlichen Kursverlauf genannt:

Es liegen noch nicht alle Daten vor, aber schon jetzt zeichnet sich ab, dass das Jahr 2011 zu den schlechtesten Performance- Jahren in der Geschichte der Hedge-Fonds-Branche gehören wird. Einige Fonds mussten deutliche Verluste hinnehmen.

Nicht alle Investoren haben die Geduld, auf ein Comeback im Jahr 2012 zu warten. Viele Anleger sollen Kündigungstermine zum Jahresende für ihren Ausstieg genutzt haben.

Die Hedge-Fonds brauchten daher im Dezember Kapital, um die Anleger auszahlen zu können. Gold hat sich als Verkaufs- Position angeboten, weil der Preis hoch war und attraktive Buchgewinne realisiert werden konnten. Das löste eine kleine Verkaufswelle am Goldmarkt aus.
China verwirrt die Goldinvestoren

Für Verkaufsdruck am Goldmarkt sorgte zusätzlich eine Meldung aus China. Gold und Terminkontrakte auf Gold dürfen in China neuerdings nur noch an der Goldbörse und an der Goldterminbörse in Schanghai gehandelt werden. Einige Marktbeobachter interpretieren diesen Schritt so, dass der Staat die Goldnachfrage in China beschneiden und die Bevölkerung vor einem Platzen der Goldblase schützen will.

Das ist jedoch eine gewagte These, da die chinesische Zentralbank weiterhin auf der Käuferseite stehen will und eine Aufstockung der Reserven anstrebt.

Die aktuelle Gold-Reform dürfte einen anderen Auslöser haben: Goldbesitz für Privatpersonen ist in China erst seit
2003 erlaubt. Seit der Marktöffnung steigt die Nachfrage rasant. Das World Gold Council geht für das Jahr 2011 in China von einem Nachfrageanstieg um 35% aus.

Wie in allen Boom-Märkten ist auch hier ein „Wildwuchs“ entstanden. Einige Händler haben physisches Gold und Börsengehandelte Gold-Investments mit großen Aufschlägen auf den fairen Kurs verkauft. Diesen „Graumarkt“ für Gold will die Regierung jetzt austrocknen.

Angenehmer Nebeneffekt: Da es zukünftig nur noch zentrale Goldhandelsplätze in China geben soll, kann der Staat Angebot und Nachfrage (und auch die Käufer) besser kontrollieren.

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