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Rolf Morrien

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Gold: Das Edelmetall kann in der Schuldenkrise eine wichtige Rolle spielen

Seit einigen Wochen macht auf dem Börsenparkett das Gerücht die Runde, dass der Goldpreis künstlich gedrückt wird, um das Ausmaß der Euro-Krise zu verdecken. Die Grundannahme dabei: Ein starker Goldpreis deckt die Schwäche der Papierwährungen auf und umgekehrt. Doch  man kann das Gold-Thema auch von einer anderen Seite aus betrachten.

In einer aktuellen Untersuchung wurde überprüft wie hoch der Goldpreis steigen müsste, damit die Länder ihre Schuldenlast mit den  Goldreserven komplett zurückzahlen könnten. Die Ergebnisse zeigen auf, dass die Preise zwar unter normalen Voraussetzungen nicht zu erreichen sind – doch ist auch eine vollständige Schuldentilgung nicht nötig.

Sollte dies dennoch gewünscht sein, müsste der Goldpreis im Falle Deutschlands auf 15.000 Dollar steigen. Verkauft Deutschland zu diesem  Preis seine rund 3.400 Tonnen Gold, wäre das Land mit einem Schlag schuldenfrei. Eine Verzehnfachung des aktuellen Preises ist zwar nicht zu  erwarten – aber wer hätte im Jahr 2000 gedacht, dass der Preis in der Spitze von 250 auf knapp 2.000 Dollar steigen würde?
Für Spanien müsste der Preis noch höher steigen. Erst wenn zurückgezahlt werden. Dieser Preis ist nicht realistisch. Ein steigender Goldpreis ist  lso gut für die verschuldete westliche Welt. Der inflationsschürende Gelddruck mit steigenden Gold-Preisen könnte eine „Waffe“ gegen die Krise sein.

hat der Mannheimer Professor und Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Wolfgang Franz, analysiert. Tragende Rolle des ausgearbeiteten Vorschlags ist dabei auch das gelbe Edelmetall. Denn unter anderem soll das Gold der Schuldenstaaten  verpfändet werden, um zu verhindern, dass die Länder weiterhin einer zügellosen Schuldenpolitik nachgehen.

Nur wenn genug Druck aufgebaut werden kann, um die Verträge einzuhalten, kann die Euro-Krise gemeistert werden. Der Goldpfand dürfte ein  Anreiz für mehr Haushaltsdisziplin bieten.

 

Xstrata: Nächste Runde im Übernahme-Poker

Vor 4 Wochen habe ich hier im Parkettgeflüster geschrieben, dass es mit der Xstrata-Übernahme  durch Großaktionär Glencor eng werden könnte. Jetzt wurde die Hauptversammlung, auf der über die Fusion abgestimmt werden sollte,  abgesagt.
Der zweitgrößte Xstrata-Aktionär, der Golfstaat Katar, fordert 3,25 Glencor-Aktien pro Xstrata-Aktie. Das Gebot von 2,8 zu 1 sei zu niedrig. Eine positive Entwicklung. Das erste Angebot war zu niedrig. Entweder bietet Glencore mehr, oder aber Xstrata  bleibt unabhängig. Das war in der Vergangenheit.

 

 

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