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Gold und Silber: Preiseinbruch löst Manipulationsvorwürfe gegen Goldman Sachs und Mario Draghi aus

Mit dem Begriff „historisch“ muss man an der Börse vorsichtig sein, aber die Preisabstürze, die wir am Montag bei den Edelmetallen beobachten konnten, hatten fast schon historische Ausmaße. Ein Minus von 9% war beim Gold der stärkste Tagesverlust seit 30 Jahren und der drittgrößte Tagesverlust seit der regelmäßigen Aufzeichnung des Goldpreises an der Börse. Der Silberpreis hat am Montag 12% verloren, doch da der Silberpreis traditionell stärker schwankt als der Goldpreis, war das Tagesminus nicht ganz so außergewöhnlich.

Charttechnisch sind Gold, Silber oder auch Platin extrem angeschlagen. Kaum ein Experte wagt in diesen Tagen eine genaue Preisprognose. Der Kurssturz hat direkt wieder einen alten Streit ausgelöst: Wird der Goldpreis manipuliert? Und falls ja: Wer manipuliert den Goldpreis?

Aktuell gibt es 2 unterschiedliche Gruppen, die eine Marktmanipulation für den Mini-Crash verantwortlich machen. Heute stelle ich Ihnen Teil 1 der Manipulationsvorwürfe vor.

Die erste Gruppe verweist auf das sehr ungewöhnliche Timing: Am vergangenen Mittwoch hat die berühmt-berüchtigte USBank Goldman Sachs (die Bank, die Griechenland vor dem Eintritt in die Euro-Zone mit den gefälschten Schulden-Daten beraten hat) eine negative Gold-Studie veröffentlicht und das Kursziel gesenkt. Empfehlung an die Kunden: Diese sollen auf fallende Goldkurse setzen.

Nur 2 Tage später, am Freitag, verkündet der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, dass Zypern zur Sanierung der Staatsfinanzen einen Großteil der Goldreserven verkaufen muss. Dabei geht es um die an sich unbedeutende Menge von 10 Tonnen.

Wichtiger war die Anmerkung von Draghi, dass auch weitere Schuldenstaaten gezwungen werden könnten, ihre Goldvorräte zu verkaufen. Wenn Italien, Spanien und Frankreich ihre Goldreserven verkaufen müssen, würde das den Goldmarkt schwer belasten. Daher am Freitag ein erster Preissturz und am Montag, als die Nachricht weltweit verbreitet war, der zweite große Preiseinbruch. Innerhalb weniger Stunden wurde das niedrige Preisziel, das Goldman Sachs genannt hatte, erreicht.

Diese Geschichte wird noch etwas dubioser, wenn Sie berücksichtigen, dass der EZB-Chef Mario Draghi vor seiner Notenbank- Laufbahn bei einer großen amerikanischen Bank gearbeitet hat. Und raten Sie, wie diese Bank heißt: Goldman Sachs.

Ein ehemaliger Bank-Mitarbeiter hat also dafür gesorgt, dass Goldman Sachs und die Kunden der Bank, die der Empfehlung gefolgt sind, auf fallende Goldkurse zu setzen, in Rekordzeit traumhafte Gewinne erzielen konnten. Die Manipulation durch Goldman Sachs und Mario Draghi ist aus meiner Sicht zu offensichtlich. Wenn aber Goldman Sachs aus dem EZB-Umfeld vorab von einem  Goldverkaufs-Zwang erfahren hat, war die Short-Empfehlung eine Gewinn-Garantie.

 

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