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Rhön-Klinikum: Hauptversammlung kippt 90%-Hürde – Übernahme in greifbarer Nähe

Der deutsche Klinikbetreiber Rhön-Klinikum hat auf der Jahreshauptversammlung eine Satzungsänderung beschlossen. Bisher war  es so, dass bei wichtigen Unternehmensentscheidungen, wie etwa einer Übernahme oder einer Kapitalerhöhung, 90% der Aktionäre zustimmen mussten. Dies ist eine Spezial- Regelung. Normalerweise reichen in Deutschland 75%.

Eingeführt wurde die Regelung von der Gründerfamilie Münch, um sicher zu stellen, dass keine Entscheidung ohne ihr Einverständnis geschieht. Mittlerweile ist die Regelung überholt und verhinderte im vergangenen Jahr sogar eine vom Gründer und Großaktionär Münch gewollte Übernahme des Klinikbetreibers. Um diesen Hemmschuh loszuwerden, kam es auf der Hauptversammlung zu einer Abstimmung, ob der Prozentsatz auf 75% gesenkt werden soll. Denkbar knapp fand der Antrag Zustimmung. Dabei half auch der formale Fehler eines Übernahme-Gegners.

Ich habe Ihnen im Parkettgeflüster vor 4 Wochen geschrieben, dass es keine große Überraschung wäre, wenn die Satzungsänderung angenommen wird. Der Markt ist nicht davon ausgegangen und schickte die Aktie nach der Abstimmung um 10% nach oben. Denn jetzt ist ein neuer Übernahme-Versuch des damaligen Bieters Fresenius sehr wahrscheinlich.
Noch ist es nicht ganz so weit. Übernahme-Gegner B. Braun hat eine Klage gegen das Abstimmungsergebnis angekündigt.  Die Abstimmung dürfte jedoch korrekt verlaufen sein und nach dem juristischen Geplänkel folgt dann die Eintragung der Satzungsänderung. Es ist kaum vorstellbar, dass sich Rhön-Klinikum nicht doppelt und dreifach abgesichert hat, bevor das Ergebnis bekannt gegeben wurde. Da Hauptversammlungsbeobachter berichten, dass der formale Fehler bekannt war und bis zum Ende der Abstimmung von Braun nicht korrigiert werden konnte, ist davon auszugehen, dass Braun „geschlampt“ hat. <
Für Braun ist die Satzungsänderung eine Niederlage – für Sie als Rhön-Aktionär ist die Änderung ideal. Im vergangenen Jahr bot  resenius 22,50 € je Aktie und das dürfte auch bei einem neuen Angebot der Orientierungspreis sein. Denn: Fresenius muss  inkalkulieren, dass die Konkurrenten auch diesmal versuchen könnten, eine Übernahme zu torpedieren. Es ist aber auch eine  friedliche“ Übernahme denkbar. Die Parteien setzen sich an einen Tisch und loten aus, wie alle von einer Übernahme profitieren  ürden. So könnte Fresenius einen Extra-Deal mit Konkurrent Asklepios bei einigen Kliniken aushandeln, um sich die Zustimmung  zu erkaufen. B. Braun könnte feste Lieferverträge erhalten.

Am Ende gewinnen dann alle: Die Gründerfamilie, die sich zurückziehen will, Bieter Fresenius, die Großaktionäre und Sie als  Rhön-Aktionär. Das Kursziel beträgt 22,50 €. Wenn die Juristen die Braun-Klage abweisen, kann es auch sehr schnell nach oben  gehen.

 

 

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