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Kali-Branche: Uralkali, K+S & Co. versinken im Abwärtsstrudel

Selten wurde eine Branche an der Börse so abgestraft, wie wir es in diesen Tagen in der Kali-Branche beobachten können. Investoren und Analysten stellen sich eine Frage: Wie konnte es zu diesem Absturz kommen? In meinem E-Mail-Newsletter „Schlussgong“ habe ich die verschiedenen Szenarien direkt nach Beginn der Krise ausführlich geschildert (die Schlussgong- Ausgabe  finden Sie auch im Archiv auf der Gevestor-Seite).

In dieser Woche kamen neue Details ans Licht. Auslöser der Krise war der weißrussische Kali-Anbieter Belaruskali. Seit dem Jahr 2005 bildeten Marktführer Uralkali und Belaruskali ein Kali-Kartell, das 30% des Weltmarktes beherrscht hat.

Offensichtlich wurde jedoch der weißrussische Kali-Anbieter von der Regierung genötigt, zusätzlich immer größere  Produktionsmengen über andere Wege zu verkaufen, um mehr Devisen in die Staatskasse fließen zu lassen. Uralkali wollte das nicht länger hinnehmen und hat das Kartell aufgekündigt.

Bis zu diesem Punkt läuft die Geschichte noch relativ normal. Nicht mehr normal sind die Kommentare von Uralkali-Chef Vladislav Baumgertner. Bei jeder Gelegenheit verkündet er jetzt, dass die geförderte Kali-Menge stark steigen und der Kali-Preis radikal einbrechen wird. Die Reaktion an der Börse: Die Aktienkurse der Kali-Hersteller fallen ins Bodenlose.

Anders als in einigen Medien veröffentlicht, ist Uralkali aber nicht der strahlende Sieger. Das zeigt schon der Blick auf den Chart.  ie Uralkali-Aktie notiert ebenfalls 50% unter dem Jahreshoch. Mit jedem Interview zerstört der Uralkali- Chef das Vermögen seiner eigenen Aktionäre.

Einige Medien verbreiten auch die Nachricht, dass der Preiskrieg für Uralkali ein Nullsummenspiel sei. Höhere Produktionsmengen sollen den Umsatz- und Gewinnschwund aufhalten. Aber auch diese Interpretation stimmt nicht: Wenn Sie 60 statt 40 Stunden arbeiten müssen, um den gleichen Lohn zu erhalten, ist das kein Nullsummenspiel. Uralkali muss riesige Kali-Reserven angreifen, um auch nur annähernd das alte Niveau halten zu können. Alle Kali-Produzenten verlieren.

Daher muss es einen anderen Grund geben, warum der Uralkali-Chef immer wieder betont, dass der Kali-Preis stark fallen wird. Einige Beweggründe sind nicht ganz sauber. So sollen kurz vor dem Preissturz große Short-Positionen auf Kali-Aktien aufgebaut worden seien. Wer vor 10 Tagen wusste, dass der Uralkali-Chef eine Bombe platzen lässt, ist heute reich.

Ein anderes Gerücht besagt, dass Uralkali den Auftrag hatte, die Branche „sturmreif“ zu schießen, damit eine große Übernahmewelle beginnen und der Markt neu aufgeteilt werden kann.

Für K+S-Aktionäre ist der Kurssturz bitter. So tief lohnt sich kein Verkauf. Mehr als Abwarten geht aus fundamentaler Sicht nicht. Gewinner könnten die Metro-Aktionäre werden, die davon profitieren würden, wenn Metro die K+S-Aktie im DAX ersetzt.

 

 

 

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