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Banken im Brennpunkt: Nach Libor-Skandal jetzt auch Devisenkurse manipuliert?

Nachdem bereits im vergangenen Jahr ein Skandal um die Manipulation des Leitzinssatzes Libor für massive Unruhe im Bankensektor gesorgt hatte, stehen einige Banken aktuell im Verdacht, Devisenkurse manipuliert zu haben.

Der EU-Wettbewerbskommissar sagte vor wenigen Tagen, dass er von Aktivitäten im Zusammenhang mit der Manipulation verschiedener Arten von Wechselkursen gehört habe, die einen möglichen Verstoß gegen europäische Wettbewerbsregeln darstellen könnten.

Weiterhin meinte er, dass er zur Zeit nicht mehr dazu sagen könne, da eine Untersuchung eingeleitet wird, um erst einmal zu sehen, wie die Sachlage ist und wer in der Bankenbranche für die Verstöße verantwortlich sein könnte.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg News hatte bereits im Juni erstmals darüber berichtet, dass Händler bei Banken Informationen ausgetauscht haben und Kundenorders dafür genutzt haben sollen, um die Benchmark-Wechselkurse zu bewegen. Daraufhin  rklärte die britische Finanzaufsicht noch im selben Monat, dass sie die Vorwürfe prüfen wolle.

Auch die Schweizer Finanzmarktaufsicht führt Untersuchungen bei mehreren Finanzinstituten wegen möglicher Manipulation von Fremdwährungskursen durch. Die Wettbewerbsbehörde der Schweiz ist ebenfalls an den Untersuchungen beteiligt.

Der Devisenmarkt kommt übrigens auf ein nahezu unvorstellbares tägliches Handelsvolumen von 5,3 Billionen Dollar. Das zeigt, wie groß der Skandal werden könnte, wenn die Vorwürfe bestätigt werden.

Bei einem derart großen Volumen reichen – wie Sie sich denken können – bereits kleinste Verschiebungen, um riesige Gewinne zu erzielen. Anreize für eine Manipulation sind also durchaus gegeben.

Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten und es tatsächlich nach dem Libor-Skandal im vergangenen Jahr jetzt auch noch einen  Skandal um manipulierte Devisenkurse geben, dürfte das einer ohnehin schon mit Imageproblemen behafteten Banken-Branche einen noch größeren Schaden zufügen.

Wenn demnächst wieder mal eine Bank den Staat darum bittet, gerettet zu werden, wird die Bevölkerung dieses Staates noch lauter protestieren als zuletzt im Zuge der Rettungsaktionen der vergangenen Jahre.

Aus meiner Sicht sollte man sich folgende Frage stellen: Kann es sein, dass es schlicht und einfach zu viele Banken gibt, wenn diese  – oder zumindest einige von ihnen – nur durch Manipulationen profitabel arbeiten können?

Offensichtlich reichen die klassischen Bankgeschäfte nicht aus, um die vielen Geldhäuser über Wasser zu halten. In einer Marktwirtschaft sollten überflüssige Banken verschwinden und nicht vom Staat künstlich gestützt werden.

 

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