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Goldpreismanipulation: Wieder einmal die Banken unter Verdacht

Nach dem Zins-Skandal und möglichen Manipulationen am Währungsmarkt prüfen die Finanzaufsichtsbehörden jetzt auch das  Vorgehen bei der Festlegung der Preise für Gold und Silber.

Nach einem Bericht des „Wall Street Journal Deutschland“ sind in diese Untersuchungen mehrere europäische Banken verwickelt, die traditionsgemäß die Richtwerte für die Preise von Gold und Silber festlegen. Und wieder mal ist auch die Deutsche Bank mit von der Partie.

Ein Sprecher der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erklärte, dass sich die BaFin neben den Referenzzinssätzen Libor und Euribor auch andere Benchmark-Prozesse wie das Gold- und Silberpreisfixing bei einzelnen Banken ansehen würde. Da der Fixing-Prozess aktuell äußerst intransparent ist, sind Manipulationen leider Tür und Tor geöffnet.

Der Handel mit Edelmetallen ist deshalb besonders intransparent, weil nicht alle Aufträge über den regulierten Markt abgewickelt werden. Ein Großteil des Geschäfts wird direkt zwischen den Handelspartnern ausgemacht. Man spricht bei derartigen Geschäften von den „over-the-counter-Geschäften“ (OTCGeschäfte).

 

Gold- und Silberpreisbildung zu intransparent

OTC-Geschäfte bedeuten stets, dass es keine zentrale Datenquelle für den Preis gibt, zu dem die Edelmetalle den Besitzer wechseln. Dadurch können die Banken, die am Preisfixing beteiligt sind, theoretisch ihre ganz eigenen Preise in das Fixing einfließen lassen – im Zweifel zulasten des Kunden.

Da der Begriff des „Fixing“ kompliziert klingt und man sich als Laie darunter zunächst einmal nicht viel vorstellen kann, hier die Erläuterung: Gemeint ist damit, dass Banken die Preise für Gold und Silber täglich in London festlegen.

Zwar können Investoren Rohstoffe rund um den Globus und rund um die Uhr handeln. Bequemer ist es jedoch, wenn zu einer bestimmten Zeit ein Richtpreis gesetzt wird, zu dem dann beispielsweise Verarbeiter von Gold und Silber ihre Bestellungen abrechnen können, ohne die Preisentwicklung den ganzen Tag über verfolgen zu müssen. Ein mögliches Motiv für derartige Manipulationen ist auch schnell auszumachen: Da zu den von den Banken festgelegten Kursen sehr viele Transaktionen abgewickelt werden, lässt sich bereits mit kleineren Manipulationen gutes Geld verdienen. Das besonders Verlockende daran ist, dass damit sehr „sicheres“ Geld verdient werden kann.

Mein Fazit lautet: Wenn das Vertrauen in Banken und Kurse wieder hergestellt werden soll (auch beim Gold- und Silberpreis), muss zwangsläufig Licht in diese Schattenwelt gebracht werden. Daher müssen die Aufseher die Prozesse entweder stärker überwachen oder der Bankenbranche gar die Macht entziehen, eigenständig und ohne Kontrolle Kurse für derart große Märkte festlegen zu können.

 

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