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Rolf Morrien

Neue Serie: 25 Jahre DAX – der deutsche Aktien-Leitindex ist eine Erfolgsgeschichte

Rolf Morrien

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Der wichtigste deutsche Aktienindex, der DAX, feiert in diesem Monat Jubiläum: Der rechnerische Start war zwar schon am 30. Dezember 1987 mit glatt 1.000 Punkten, doch regelmäßig gemessen und veröffentlicht wird der DAX erst seit dem 1. Juli 1988.

Eine ganze Anleger-Generation ist in Deutschland mit dem DAX aufgewachsen. Doch leider ist die Gruppe der  ktionäre  in unserem Land erschreckend klein. Nur rund 6% der Deutschen investieren in Aktien. Das bedeutet zum einen, dass die Aktien der größten deutschen Unternehmen zu weiten Teilen ausländischen Investoren gehören. Zum anderen bedeutet das aber auch – und das ist die negative Nachricht – dass weit über 90% der Deutschen die schönen  ursgewinne in den vergangenen Jahrzehnten verpasst haben.

Seit der Gründung hat der DAX im Jahresdurchschnitt (inklusive Dividenden) über 8% Gewinn abgeworfen. In den USA, wo bereits vor über 100 Jahren die ersten Aktien-Indizes berechnet wurden, können wir sehen, dass Aktien auch über sehr lange Zeiträume rund 8% Gewinn pro Jahr abwerfen. So ist der Dow Jones seit der Gründung von gut 30 auf über 15.000 Punkte gestiegen. Trotz der vielen Krisen und Crash-Phasen ist der DAX von 1.000 auf 8.000 Punkte gestiegen. Das Allzeithoch aus dem Mai 2013 liegt sogar schon bei über 8.500 Punkten.

Das war der Blick in den Rückspiegel. Aber wohin geht die Reise in den nächsten Jahren? Eine verblüffend einfache  Antwort ist von der Börsenlegende Andre Kostolany überliefert. Seine ewig gültige DAXPrognose lautete: „Er wird steigen“.

DAX-Ziel für das Jahr 2038: 55.000 Punkte

Die Antwort von Kostolany klingt trivial, aber die Mehrheit der Deutschen würde den wahren Kern dieser Aussage nicht  rkennen. Speziell die Crash-Phase 2000 bis 2003, als der DAX von 8.000 auf 2.200 Punkte abstürzte, hat die Aktienkultur in Deutschland massiv beschädigt.

Das Misstrauen ist riesig. Immer wieder habe ich in den vergangenen Jahren einen Satz gehört: „Alles was steigt, fällt auch wieder.“ Diese Aussage ist nicht korrekt. Das zeigen die Kursentwicklungen des DAX oder auch des Dow Jones. Es gibt mehrere Gründe, warum der DAX in den nächsten Jahren mit einer extrem hohen Wahrscheinlichkeit weit in den fünfstelligen Bereich klettern wird:

1) Die Inflation treibt die Börsenkurse
Papierwährungen neigen zur Schwäche. Das galt für die D-Mark und das gilt auch für den Euro. Pro Jahr müssen Sie mit einer Geldentwertung von 2 bis 3% rechnen. Zur Inflation gehört auch, dass die Unternehmen die Preise erhöhen. Bei einer konstanten Gewinnmarge steigen die Gewinne und als Reaktion auch die Aktienkurse. 2 bis 3% Kursgewinn pro Jahr können Sie also als automatischen Inflationsausgleich verbuchen.

2) Der DAX ist ein Performanceindex
Der DAX misst nicht nur die Kursentwicklung, sondern auch die ausgeschütteten Dividenden (Details dazu im nächsten Teil dieser Serie).

3) Schwache Unternehmen werden aussortiert
Ein Index zeigt immer an, welche Unternehmen in der Vergangenheit erfolgreich waren. Wer schwächelt, wird zum Absteiger. Die Auf- und Abstiegsregeln sorgen dafür, dass regelmäßig „Ballast“ abgeworfen wird. Wenn Sie diese 3 Faktoren berücksichtigen, kommen Sie zum gleichen Ergebnis wie Kostolany: Der DAX wird steigen. Nicht unbedingt kurzfristig, wohl aber über einen längeren Zeitraum. Wenn wir eine kleine Musterrechnung aufmachen und die 8% Rendite, die der DAX 1988 bis 2013 im Durchschnitt erreicht hat, auf Sicht von 25 Jahren fortschreiben, wird der DAX beim „Gold-Jubiläum“ im Jahr 2038 bei rund 55.000 Punkten notieren. Daher mein Fazit: Wer an der Börse Ausdauer hat, der wird auch belohnt!

Der DAX: Ein Stück Wirtschaftsgeschichte

In der Übersicht auf dieser Seite finden Sie alle Aufund Absteiger, die es seit DAX-Gründung gab. Diese Übersicht ist ein Stück Wirtschaftsgeschichte. Ein Name wie Nixdorf passt heute ins Museum. Mannesmann steht für Größenwahn (viel zu teure Übernahme durch Vodafone) und Gier (die Mannesmann- Manager haben sich am Ende des Übernahme-Kampfes „kaufen“ lassen). Das Stehaufmännchen im deutschen Leitindex ist Continental: Gleich 2 Mal war Conti DAX-Absteiger, doch 2003 und 2012 schaffte das Unternehmen jeweils ein Comeback. Im Gegensatz zu Conti können sich gut 1 Dutzend Unternehmen stolz DAX-Stammgast nennen. Dazu zählen zum Beispiel: Allianz, BASF, Bayer, BMW, Commerzbank, Daimler, Deutsche Bank, Lufthansa, Henkel, Linde, RWE, Siemens, ThyssenKrupp und auch VW.


Ausblick: Das finden Sie im 2. Teil dieser Serie

Im 2. Teil dieser Serie werde ich Ihnen den Unterschied zwischen einem Kursindex (z. B. Dow Jones) und einem Performance-Index (z. B. DAX) erläutern. Auch werde ich Ihnen die aktuelle Gewichtung der 30 Unternehmen im DAX vorstellen und erklären, wie diese zustande kommt. In unserem Muster-Depot finden Sie mit der Post-Aktie einen rendite- und dividendenstarken DAX-Wert.

 

 

 

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