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Rolf Morrien

Maschinenbau meldet Wachstumsschub: Mit der Hermle-Aktie profitieren Sie vom Aufschwung

Rolf Morrien

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Die aktuellen Wirtschaftsdaten zeigen, dass der Maschinenbau die Krise hinter sich gelassen hat. Allein im August verzeichnete der Industriezweig ein Plus von 45% beim Auftragseingang. Davon wird auch der Hermle-Konzern profitieren, der bereits in der Vergangenheit gezeigt hat, welche Gewinn-Dynamik in dem Unternehmen steckt.

Leser, die der Erstempfehlung des Depot- Optimierers gefolgt sind, liegen bereits über 300% im Plus. Damit ist das Potenzial der Aktie aber noch nicht ausgereizt. Ein Blick auf die Geschäftszahlen zeigt, dass der Maschinenbauer in den nächsten Jahren vor einem Gewinnsprung steht.

Besonders positiv: Hermle gibt einen Großteil des Gewinns als Dividende an die Aktionäre weiter. Leser, die seit der Erstempfehlung investiert sind, haben allein durch die jährlichen Dividenden den Kaufpreis abgedeckt und die Aktie jetzt „gratis“ im Depot.

Qualitätsprodukte und geringe Zinsbelastung sorgen auch in der Krise für Gewinne

Die Maschinenfabrik Berthold Hermle ist ein Fräsmaschinen- Hersteller aus dem schwäbischen Gosheim. Das Unternehmen beschäftigt rund 800 Mitarbeiter und gehört zu den weltweit führenden
Fräsmaschinen-Herstellern.

Die Produkte sind in der Bran-che für ihren hohen Qualitätsstandard bekannt und werden unter anderem in der Medizin- und Luftfahrttechnik eingesetzt. Seit 2004 expandiert das Unternehmen erfolgreich in das europäische Ausland und setzt mit Russland und China auch auf das hohe Wachstumspotenzial der Schwellenländer. Das Management hat im Krisenjahr 2009 bewiesen, dass es trotz des weltweiten Nachfrage-Einbruchs in der Lage ist, Gewinne zu erwirtschaften. Mit der aktuell kräftigen Belebung im Maschinenbau steht das Unternehmen vor dem nächsten Gewinnsprung.

Die Krise im Maschinenbau ist für Hermle überstanden – 2011 folgt Gewinnsprung

Der Grund für den Optimismus: Der Auftragsbestand hat sich bei Hermle im ersten Halbjahr 2010 mehr als verdoppelt. Besonders stark wuchs dabei die Auslandsnachfrage, die im ersten Halbjahr um 122% auf 40,6 Mio. € zulegte. Insgesamt stieg das Auftrags- Volumen von 40,3 Mio. € im Vorjahr auf jetzt 82,7 Mio. €. Da bei Maschinenbauern eine zeitliche Verzögerung zwischen Auftragseingang, Auslieferung und Bezahlung der Rechnung herrscht, kommen die Gewinne erst später.

Ich rechne aber bereits für 2011 mit einem kräftigen Gewinnschub bei Hermle, der auch den Aktienkurs beflügeln wird. Durch die Belebung des Maschinenbaus und die vollen Auftragsbücher wurden auch die Investitionen bei Hermle wieder hochgefahren. Die Investitions-Ausgaben stiegen von 1 auf 3,3 Mio. € und werden dafür sorgen, dass Hermle auch weiterhin neue, leistungsstarke Produkte anbieten kann. Denn das Vertrauen der Käufer, technisch sehr anspruchsvolle Fräsmaschinen von Hermle zu bekommen, ist der Grund, warum bei dem Unternehmen der Auftrags-Verdoppler möglich war.

Die hohe Eigenkapitalquote ermöglicht auch großzügige Dividendenausschüttung

Die Bilanz des Maschinenbauers weist eine Eigenkapitalquote (EKQ) von 75% auf. Damit steht das Unternehmen auf einer sehr soliden Kapitalbasis und hat genügend finanzielle Mittel, um die erfolgreichen Investitionen auch in den nächsten Jahren weiter fortsetzen zu können. Bankkredite werden von dem Unternehmen ohnehin schon seit mehreren Jahren nicht in Anspruch genommen.

Die Vorteile: Das Unternehmen ist von der Bankenpolitik unabhängig und hat nur eine geringe Zinsbelastung. Die solide Bilanz ermöglicht großzügige Dividendenausschüttungen. 2009 wurden 70% des Gewinns (7,05 € je Aktie) ausgeschüttet. Der Depot-Optimierer geht davon aus, dass auch in Zukunft ein Großteil der Gewinne an die Aktionäre weitergegeben wird. Hermle ist trotz der branchenüblichen, hohen Kursschwankungen aufgrund der hohen Substanz eine Value-Aktie. Der Depot-Optimierer bestätigt die Einschätzung: Kaufen Sie die Hermle-Aktie mit Limit 55 €.

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