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Rolf Morrien

Keine Angst vor dem Ende von QE2: Die lockere Geldpolitik wird fortgesetzt

Seit mehreren Wochen stehen die Aktien- und Rohstoffmärkte unter Druck. Tagesaktuelle Auslöser der Schwächeanfälle sind Ängste um das EU-Sorgenkind Griechenland oder schwache Konjunkturdaten aus den USA. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Die Investoren zittern aus einem ganz anderen Grund. Es geht um Drogen. Besser gesagt: Um den Drogenentzug! Sie ahnen es wahrscheinlich schon. Ich spreche von der teuflischen Droge „billiges Geld“.

Ende Juni ist es so weit. Dann beendet die US-Notenbank FED das zweite Programm „Quantitative Easing“ (oder kurz und knapp:
QE2). Mit den Programmen QE1 und QE2 hat die US-Notenbank insgesamt 2.300 Mrd. USD (= 2,3 Billionen USD) in den Markt
gepumpt, um die Konjunktur in den USA zu stützen. Das Ergebnis ist niederschmetternd. Notenbank-Chef Ben Bernanke sprach  erst vor wenigen Tagen von einer „frustrierend langsamen“ Erholung der US-Wirtschaft.
An der Börse geht es jedoch kurzfristig nicht um die reale Wirtschaft, sondern um Erwartungen. Da viele Marktteilnehmer erwarten, dass die US-Notenbank Ende Juni den Geldhahn zudreht, wird ein Ende der Aktien-, Rohstoff- und Edelmetallhausse befürchtet. Das setzt voraus, dass der Preisanstieg von der Liquidität getrieben wurde und nicht von einer steigenden Nachfrage oder steigenden Unternehmensgewinnen. Die QE2-Jünger erwarten also am 30. Juni das Ende der Welt – zumindest das Ende des Börsenaufschwungs.

In der Tat kann es einen Sommersturm an den Börsen geben. Dann aber nicht, weil das Ende von QE2 eine Katastrophe auslöst, sondern weil Investoren das glauben und vorab entsprechend reagieren. Die Panik-Verkäufe können dann weitere Verkaufswellen auslösen und das allgemeine Kursniveau drücken. Das wäre dann eine selbsterfüllende Prophezeiung.
Die realen Folgen werden dagegen viel kleiner sein. Zum einen ist das offizielle Ende von QE2 nur ein kleiner „Zaubertrick“. Es wird so getan, als würde die US-Notenbank die Gelddruckmaschine stoppen. In Wirklichkeit geht es munter weiter. Das Ende von QE2 besagt nur, dass die FED kein neues Geld investieren darf. Es wurde aber ausdrücklich erlaubt, dass die Notenbank Zinserträge und das Geld der fällig gewordenen Anleihen reinvestiert. Die Notenbank wird also auch im 2. Halbjahr Liquidität in den Markt pumpen.

Zum anderen wird vorausgesetzt, dass die Liquidität der Notenbank die Preise an den Märkten nach oben getrieben hat. An einigen Rohstoffmärkten gibt es in der Tat Überhitzungen. Aber wie sieht es am Aktienmarkt aus? Wenn die Liquiditäts-Theorie stimmen würde, müsste das Bewertungsniveau hoch sein. Die Unternehmensgewinne sind aber schneller gestiegen als die Kurse. Die KGV-Bewertungen sinken. Würde der DAX das Durchschnitts-KGV von 15 erreichen, müsste der Index auf 9.000 Punkte klettern. Ein DAX-Stand von 7.000 Punkten deutet daher nicht auf eine Überhitzung hin. Messbare Überhitzungen sehe ich dagegen am Anleihenmarkt.

Daher meine Empfehlung: Nutzen Sie die QE2-Panik und sammeln Sie im Sommer günstig bewertete Aktien ein. Die Abstauber-Limits für die Edelmetalle Gold und Silber finden Sie in dieser Ausgabe.

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