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Rolf Morrien

Japan vor dem Comeback: Eine Katastrophe als „Wachmacher“

Rolf Morrien

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Kurz vor Ostern habe ich Ihnen meine neueste Studie „Gewinnen mit dem Japan-Faktor“ per E-Mail geschickt. In dieser Monatsausgabe möchte ich Ihnen noch einmal die wichtigsten Punkte aus der Studie nennen und konkrete Anlage-Empfehlungen aussprechen.

Die Katastrophe in Japan ist einzigartig: Die Kombination aus Erdbeben, Flutwelle und atomarer GAU hat unvorstellbares menschliches Leid ausgelöst. Der rein materielle Schaden wird auf 200 bis 250 Mrd. € geschätzt.

Das erste Notprogramm der japanischen Regierung hat ein Volumen von 41,2 Mrd. €. 8,2 Mrd. € werden als Notkredite mit einer Mini-Verzinsung von 0,1 Prozent zur Verfügung gestellt. Weitere 33 Mrd. € fließen in die Beseitigung der Schäden. Sicher ist: Dieses Programm ist nur der Anfang. Weitere Wiederaufbauprogramme werden folgen.
Angesichts dieser fatalen Ausgangslage gerät die japanische Regierung gleich doppelt unter Druck: Aufgrund der  katastrophenbedingten Produktionsausfälle sinkt die Wirtschaftsleistung und gleichzeitig muss ein schuldenfinanziertes Wiederaufbauprogramm gestartet werden. Da Japans Staatsfinanzen ohnehin zerrüttet sind, ist diese zusätzliche Belastung  kaum zu meistern. Die Verschuldung in Prozent des BIP (Bruttoinlandprodukts) explodiert auf 225%. Werte über 90% gelten bereits als Vorstufe eines Staatsbankrotts.

Allerdings: Die Krise bietet auch Chancen. Vor der Katastrophe war das Land politisch zerstritten. Reformen waren fast unmöglich. Die Katastrophe kann jetzt einen Ruck auslösen. Auch wenn es hart klingt: Große externe Schocks wie Kriege oder Naturkatastrophen haben mehrfach in der Geschichte eine wirtschaftliche Wende eingeleitet. Denken Sie nur an das deutsche
„Wirtschaftswunder“ nach dem 2. Weltkrieg. Die Chance, dass Japan einen neuen wirtschaftlichen Boom erlebt, ist deutlich größer als vor 12 Monaten.

Die ausufernde Staatsverschuldung ist das zentrale Problem, das gelöst werden muss

Ein Schuldenstand von unter 60% des BIP gilt als kontrollierbar, Werte über 90% lösen mittel- und langfristig oft Krisen aus. Deutschland und die USA marschieren stramm Richtung 100%, die japanischen Staatsschulden erreichen dagegen Werte von über 200%. Das ist eine Staatsverschuldung, die fast jedes andere Land direkt in den Staatsbankrott treiben würde.

Es gibt nur einen einzigen Grund, warum Japan mit dieser Schuldenquote überleben kann: Fast alle Staatsanleihen wurden an die eigene Bevölkerung verkauft. Ausländische Investoren halten weniger als 10% der japanischen Staatsanleihen.

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