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Rolf Morrien

Investieren wie ein Hedgefonds (1)

Robert Sasse

Robert Sasse

Haben Sie sich jemals gewundert wie Hedge-Fonds denken und wie sie manchmal explosive Rendite für ihre Investoren generieren? Sie sind nicht alleine. Jahrelang waren Hedge-Fonds und ihre Operationsweise von Mysterien umwoben; und jahrelang versuchten Unternehmen und Investoren die Methoden herauszufinden, die hinter deren scheinbaren Verrücktheit steht.

Es ist unmöglich alle Strategien aufzudecken und zu verstehen – nach wie vor gibt es buchstäblich Tausende von ihnen. Es gibt jedoch ein paar Konstante beim Investitions-Stil, bei den Analysemethoden und anderen Vorzügen.

„Cash-Flow Is King“
Hedge-Fonds gibt es in allen Formen und Größen. Manche legen den Schwerpunkt auf Arbitrage-Situationen (wie Buyouts oder Aktien-Angebote), während andere sich auf spezielle Situationen fokussieren. Andere zielen darauf ab dem Markt gegenüber neutral zu bleiben und in allen Situationen zu profitieren.

Während viele Investoren Metriken, wie die Einnahmen pro Aktie (EPS) überwachen, tendieren viele Hedge-Fonds dazu eine andere Schlüsselmetrik zu beobachten: Cash-Flow.

Cash-Flow ist wichtig, da die EPS durch einmalige Ereignisse, wie Strafen oder Steuervorteile, manipuliert oder beeinflusst werden können. Cash-Flow und der Cash-Flow-Bericht verfolgen den Geldfluss, so können diese Ihnen verraten, ob ein Unternehmen eine große Summe durch Investitionen generiert hat oder ob es Geld von einer 3. Partei erhalten hat. Durch die Detailliertheit des Cash-Flow-Berichts und die Aufteilung in 3 Teile (Operationen, Investieren und Finanzieren), wird er als ein sehr wertvolles Werkzeug angesehen.

Lassen Sie Trades über mehrere Broker laufen oder betreiben sie Arbitrage.

Wenn der Durchschnitts-Investor eine Aktie erwirbt oder verkauft, tut er dies meist durch einen bevorzugten Broker. Die Transaktion ist grundsätzlich simpel und direkt, aber Hedge-Fonds, in ihrem Versuch jeden möglichen Gewinn zu erzielen, tendieren dazu ihre Trades über mehrere Broker laufen zu lassen, abhängig davon welcher die beste Kommission, die beste Ausführung oder andere Dienstleistungen anbietet.

Fonds kaufen auch Wertpapiere auf einer Börse um sie auf einer anderen zu verkaufen, wenn dies einen kleinen Zuwachs bedeutet. Aufgrund ihrer Größe, machen viele Fonds zusätzliche Meter und sind manchmal in der Lage jährlich ein paar extra Prozent-Punkte bei der Rendite zu sammeln, indem sie winzige Preisunterschiede kapitalisieren.

Hedge-Fonds suchen außerdem nach Fehlbewertungen und versuchen diese für sich zu beanspruchen. Wenn zum Beispiel, der Preis eines Wertpapiers auf dem New York Stock Exchange unverhältnismäßig zum entsprechenden Futures-Vertrag auf der Börse in Chicago getradet wird, könnte ein Trader zur selben Zeit die teure der beiden Short verkaufen und die andere kaufen, um somit von der Differenz zu profitieren.

 

 

 

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