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Rolf Morrien

IATX-Zertifikat: Österreichische Immobilienwerte mit dem höchsten Nachholpotenzial

Rolf Morrien

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Auf der Empfehlungsliste des Depot-Optimierers befindet sich bereits ein Zertifikat, das den österreichischen Immobilien-Index IATX abdeckt. Diese Position notiert noch im Minus, da die Immobilienkrise länger anhält, als es der Depot-Optimierer erwartet hatte. Einen Abschlag auf den Substanzwert von 20 oder 30% gab es auch in früheren Immobilien-Krisen, wenn aber ganze Märkte 70% und mehr unter dem Substanzwert der Immobilien notieren, ist das ein fast einmaliges Ereignis.

Im Jahr 2008 rauschte der Immobilien-Index IATX um 83% in die Tiefe. 2009 folgte dann ein kräftiges Lebenszeichen. Der IATX legte um über 200% zu. Die börsennotierten Immobilien- AGs notieren jedoch noch immer rund 50% unter dem Substanzwert. Das ist mit Abstand der höchste Abschlag in Westeuropa. Die Gründe für den Bewertungsabschlag: die allgemeine Immobilienkrise, eine starke Verbindung zu Osteuropa und gleich mehrere Immobilien-Skandale (der Depot-Optimierer hat mehrfach berichtet). Fakt ist aber auch: Die Immobilien- Märkte fangen an, sich zu stabilisieren, die Angst vor einem Flächenbrand in Osteuropa weicht langsam und die Skandal- Manager wurden abgelöst. Der österreichische Markt muss erst wieder Vertrauen aufbauen und wird länger brauchen, um die Unterbewertung vollständig abzubauen, besitzt im Gegenzug aber auch das größte Nachholpotenzial. Das Zertifikat bleibt ein spekulativer Kauf.

 

https://www.gevestor-shop.de/DO-Depot-Optimierer-09-13/

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