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Rolf Morrien

Gold wird zu teuer, „Beton-Gold“ gibt es dagegen im Sonderangebot

Gold strahlt in diesen Krisenzeiten so hell wie nie zuvor (der Goldpreis erreicht auf USD- und €-Basis neue Rekordmarken). Das „Beton-Gold“ (Immobilien) wird dagegen von den Anlegern an der Börse gemieden. Der Aktien-Index DIMAX, der die Wertentwicklung von deutschen Immobilien-Aktien misst, ist von 100 auf 37 Punkte abgestürzt. Diese extrem unterschiedliche Entwicklung bietet Ihnen attraktive Anlage-Chancen. Dazu später mehr.

Rolf Morrien

Rolf Morrien

Ich möchte zunächst auf Gold eingehen: Edelmetalle wie Gold, Silber oder Platin sind aus Sicht des Depot-Optimierers ein Pflicht-Investment. Direkt im Gründungsjahr des Depot-Optimierers haben wir die Edelmetalle auf die Empfehlungs-Liste gesetzt. Damals, im Jahr 2002, haben die Massenmedien maximal Kurznachrichten zum Thema Gold veröffentlicht. Unabhängig von den jeweiligen „Modeerscheinungen“ hält der Depot-Optimierer an seiner Strategie fest: Sie können Edelmetalle mit rund 5 bis 15% gewichten. 5% in Form von Barren und Münzen reichen aus, wenn Sie nur eine Absicherung gegen einen System-Crash wünschen. Bis zu 15% sind sinnvoll, wenn Sie zusätzlich auch noch Goldminen-Aktien und/oder Derivate auf Edelmetalle zur Rendite-Optimierung einsetzen.
Eine höhere Gewichtung bietet sich aktuell nicht an, weil es zu viele Gold-Optimisten im Markt gibt: Internet-Goldhändler mussten ihre Shops schließen, weil sie ausverkauft sind, selbst beim deutschen Marktführer Pro Aurum gibt es Wartezeiten von mehreren Wochen und der goldgedeckte Fonds Xetra-Gold hat ein Volumen von über 1 Mrd. € erreicht. Banken und Vermögensberater halten Goldpreise von 1.500 bis 2.000 USD für möglich (aktuell liegt der Preis bei knapp 1.250 USD), die Gold-Optimisten nennen Preisziele von 5.000 USD.

 
Vorsicht: Lassen Sie sich beim Goldkauf nicht abzocken

Preisziele von unter 1.000 USD gibt es kaum noch. Und genau das macht mich etwas nervös. Vor 10 Jahren kostete 1 Unze Gold 300 USD. Jetzt sind wir bei über 1.200 USD und die Preisziele liegen bei 2.000 USD. Die Erfahrung zeigt aber: Es gibt an der Börse keine Einbahnstraße. Keine Anlageklasse steigt ewig. Meine Empfehlung: Auch wenn die Medien die Flucht in Gold beschwören, geraten Sie nicht in „Kauf-Panik“. Am Markt werden zum Teil Abzocker-Preise verlangt.
Tipps gegen „Abzocker“: Einige dubiose Verkäufer tarnen sich, indem sie ungewöhnliche Gewichtseinheiten anbieten (5 Gramm, 10 Gramm, 100 Gramm), damit die Wucherpreise nicht so offensichtlich auffallen. Achten Sie auch auf die Spreads, das sind die Unterschiede zwischen den Kauf- und Verkaufspreisen. Bei einigen Händlern erleben Sie sehr hohe zweistellige Preisunterschiede zwischen den Ankaufs- und Verkaufspreisen.

 
Börsennotierte Immobilien-Investments: Preise am Boden – das ideale Einstiegsszenario für langfristig denkende Anleger

Ende der 70er-Jahre gab es einen Edelmetall-Boom. Der Goldpreis marschierte Richtung 1.000 USD, der Silberpreis erreichte die 50-USD-Marke. Auch damals gab es noch viel höhere Kursziele. Was folgte, war aber ein Preisabsturz, der 20 Jahre dauerte. Der Goldpreis fiel auf unter 300 USD je Unze. Vor gut 10 Jahren galten Edelmetalle an der Börse als Rohrkrepierer. Wer im Jahr 2000 gegen den Trend in Edelmetalle investiert hat, kann sich heute über hohe Traumgewinne freuen. Es waren „nur“ eigenständiges Denken, antizyklisches Handeln und etwas freies Kapital notwendig.

Sprung in das Jahr 2010: Die Immobilienpreise erlebten einen Boom. In einigen Märkten gab es dreistellige „Wertsteigerungen“. Die Spekulationsblase ist geplatzt. Wie auf Seite 1 bereits erwähnt: Der deutsche Immobilien-Aktien-Index ist von 100 auf 37 Punkte abgestürzt. Viele Anleger fassen Immobilien- Investments nicht einmal mehr mit der Kneifzange an – wie damals Gold bei einem Preis von 300 USD je Unze. Aber gerade dann, wenn eine Anlageklasse am Boden liegt, verspricht eine Investition die höchste Rendite.

 

https://www.gevestor-shop.de/DO-Depot-Optimierer-09-13/

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