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Rolf Morrien

Einzige Lösung in der Zins-Krise: Sparer müssen das Risiko erhöhen

Rolf Morrien

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Vor 4 Wochen habe ich Ihnen hier an dieser Stelle beschrieben, wie die Zinsmärkte nach unten manipuliert werden. Das Fazit lautete: Der Staat gewinnt, der Sparer verliert. Im Zeitraum 2010 bis 2014 muss der deutsche Staat voraussichtlich 41 Milliarden Euro weniger Zinsen zahlen als das in „normalen“ Zins-Phasen erforderlich gewesen wäre. Die „gesparten“ Zinsen fehlen natürlich der Gegenseite (den Käufern und Besitzern der Staatsanleihen).
Viele Deutsche denken, dass sie davon nicht betroffen sind, da sie keine Zinspapiere vom Staat besitzen. Aber das ist ein Irrtum. Indirekt ist ein großer Teil der Bevölkerung betroffen. Rentenfonds investieren in Staatsanleihen, Lebensversicherungen investieren in Staatsanleihen (jeder Deutsche über 18 Jahre besitzt durchschnittlich 2 Lebensversicherungen), aber auch viele andere  nstitutionen, die Geld anlegen (zum Beispiel die Versorgungswerke).

Es geht auch noch weiter: Bei Einführung der Riester-Rente wurde damit kalkuliert, dass das Kapital mit 4% verzinst werden wird.
4% Zinsen (nach Kosten) sind aber seit Jahren praktisch nicht mehr zu erreichen. Die gesamte Basisrechnung stimmt nicht mehr. Die Rendite-Berechnungen lösen sich in Luft auf.

Das ganze wäre noch zu verkraften, wenn das nur ein kurzes, zeitlich befristetes Zinstief wäre. Aber das ist nicht der Fall. Das Zinsniveau sinkt bereits seit über 10 Jahren. Die Banken- und Finanzkrise hat das Tempo seit 2007/2008 nur verschärft. Und eine  ins- Wende nach oben ist auch nicht in Sicht.

Die US-Notenbank Fed, die weltweit den Zins-Takt vorgibt, will die Zinsen mindestens bis 2015 im 0%-Bereich halten. Auch in den
Folgejahren sind nur moderate Zinserhöhungen zu erwarten. Da die USA einen Schuldenberg von fast 17 Billionen US-Dollar angehäuft haben, ist ein früher übliches Zinsniveau von 5% über viele Jahre für den Staat nicht finanzierbar (das gilt auch für die anderen hoch verschuldeten Staaten). Bis 2020 ist keine grundlegende Besserung in Sicht.

Was bedeutet das in der Praxis? Ein kleines Rechenbeispiel: Wer im Jahr 2000 für einen Zeitraum von 20 Jahren einen Betrag von
100.000 € in Staatsanleihen investiert hat (oder auf dem Sparbuch geparkt hat) und nach Abzug der Gebühren, Depot-Kosten und
Steuern am Ende nur eine Rendite von 0% erreicht, hat im Jahr 2020 noch immer die 100.000 € auf dem Konto, aber die Kaufkraft
des Geldes sinkt schon bei einer niedrigen Inflationsrate von 2% pro Jahr auf 67.000 €. Das nennt man „schleichende Enteignung“.

Fazit: Unter der Niedrig-Zins-Politik leidet fast jeder, der spart, Altersvorsorge betreibt oder einer Institution Geld anvertraut. Das
ist die große Mehrheit. Aus der Zins-Falle gibt es auch nur einen Ausweg: Einen Teil des Kapitals müssen Sie so anlegen, dass Renditen oberhalb der Inflationsrate erreicht werden (zum Beispiel mit Aktien). Das bedeutet aber auch, dass die Risiken steigen. Die Niedrig-Zins-Politik erzwingt einen neuen Anlage-Mix. Der „Depot-Optimierer“ hilft Ihnen bei der praktischen Umsetzung.

 

 

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