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Rolf Morrien

Einführung in die Options für Belegschaftsaktien

Yannick Esters

Yannick Esters

Einer der großen Vorteile die viele Arbeitgeber ihren Arbeitern bieten ist die Fähigkeit Unternehmensaktien mit einer Art Steuervorteil zu erwerben. Es gibt verschiedene Typen von Aktienerwerbsplänen, die dies beinhalten, sowie nicht qualifizierte Aktien-Options-Pläne.

Diese Pläne werden normalerweise allen Arbeitern eines Unternehmens angeboten.

Es gibt jedoch auch noch eine andere Art der Aktien-Option, welche als Belegschaftsaktien-Option bekannt ist, welche für gewöhnlich nur Schlüssel-Mitarbeitern und Top-Managern angeboten wird.

Schlüsselcharakteristika

Ablaufplan

ISOs (Incentive Stock Options) werden zu einem Startdatum herausgegeben, auch Subventions-Datum genannt, und der Angestellte übt dann sein Recht aus die Options am Beschaffungsdatum zu erwerben. Sobald die Options werworben sind, hat der Arbeiter die Freiheit die Aktie entweder sofort zu verkaufen oder etwas zu warten bevor er dies tut.

Garantie

ISOS haben normalerweise einen Garantie-Plan, welcher erfüllt werden muss bevor der Angestellte die Options anwenden kann. Der standardmäßige 3-Jahres-Plan wird in manchen Fällen angewandt, bei dem dem Arbeiter alle Optionen übertragen werden, wenn es an der Zeit ist. Andere Arbeitgeber verwenden den gestaffelten Garantie-Plan, welcher dem Arbeitnehmer erlaubt ein fünftel der Option jährlich zu investieren. Der Arbeitnehmer ist dann völlig im Besitz der Option im sechsten Jahr.

„Schnäppchen-Element“

ISOs können für gewöhnlich zu einem niedrigeren als dem aktuellen Marktpreis angewandt werden und liefern dem Arbeitnehmer somit einen sofortigen Profit.

Rückforderungsprovisionen

Dies sind Bedingungen, die dem Arbeitgeber erlauben die Options zurückzurufen, wenn der Arbeitnehmer zum Beispiel aus einem anderen Grund als Tod, Behinderung oder Ruhestand verlässt oder wenn das Unternehmen selbst nicht mehr in der Lage ist seine Verpflichtungen zu zahlen.

Diskriminierung

Während die meisten anderen Typen der Belegschaftsaktienerwerbspläne allen Arbeitern eines Unternehmen angeboten werden müssen, werden ISOs normalerweise nur Ausführenden und/oder Schlüssels-Arbeitnehmern eines Unternehmens angeboten.

Die Versteuerung der ISOs

ISOS sind dafür geeignet eine günstigere Steuerbehandlung, als alle anderen Belegschaftsaktienerwerbspläne zu erhalten. Diese Behandlung ist, was diese Options von den meisten anderen Formen der aktienbasierten Kompensierung unterscheidet. Der Arbeitnehmer muss jedoch bestimmte Obligationen erfüllen um diese Steuervorteile zu erhalten.

–                    Qualifizierende Anforderungen – Ein Verkauf einer ISO-Aktie zwei Jahre nach dem Subventions-Datum und ein Jahr nach dem die Options angewandt. Beide Bedingungen müssen getroffen werden damit ein Verkauf so klassifiziert wird.

–                    Disqualifizierende Anforderungen –  Ein Verkauf einer ISO-Aktie erfüllt nicht die vorgeschriebene Halteperiode-Anforderungen.
Genauso wie nicht statutarische Options, gibt es keine Steuerkonsequenzen für Subventionen oder Garantien. Die Steuerregeln für ihre Anwendung unterscheiden sich jedoch merklich von denen für nicht statutarische Options. Ein Arbeitnehmer, der eine nicht statutarische Option anwendet muss das Schnäppchen-Element der Transaktion als erhaltenes Einkommen melden, welches Subjekt für Steuern ist. ISO-Halter müssen zu diesem Punkt nichts melden; es wird keine Steuermeldung durchgeführt bis die Aktie verkauft ist. Wenn die Aktie eine qualifizierende Transaktion ist, dann muss der Arbeitnehmer nur einen kurz- oder langfristigen Kapitalzuwachs für den Verkauf melden. Ist der Verkauf eine disqualifizierende Anforderung, muss der Arbeitnehmer jedes Schnäppchen-Element dieser Anwendung als Einkommen melden.

Beispiel

Steve erhält von seinem Unternehmen 1000 nicht statutarische Aktien-Options und 2000 Belegschaftsakten-Options. Der Anwendungspreis für beide ist je 25$. Er wendet beide Options ungefähr 13 Monate später an, während die Aktie bei 40$ gehandelt wird, und verkauft dann 1000 Aktien seiner Belegschaftsaktien 6 Monate danach für jeweils 45$. 8 Monate später verkauft er den Rest der Aktie für 55$.

Der erste Verkauf der Belegschaftsaktien ist eine disqualifizierende Anforderung, was bedeutet, dass Steve 15000$ als Einkommen melden muss (40$ tatsächlicher Aktienpreis – 25$ Anwendungspreis = 15$ x 1000 Aktien). Das selbe muss er auch für seine nicht statutarische Anwendung tun, so wird er zusätzliche 30000$ als zusätzliches Einkommen melden müssen. Allerdings wird er nur einen langfristigen Kapitalzuwachs von 30000$ (55$ Verkaufspreis- 25$ Anwendungspreis x 1000 Aktien) für seine ISO-Anforderung melden.

Der Schlussstrich

Belegschaftsaktien-Options können dem Halter ein beträchtliches Einkommen liefern, aber die Steuerregelungen für ihre Anwendung und den Verkauf kann in manchen Fällen sehr komplex sein. Dieser Artikel deckt nur die Highlights der Funktionsweise dieser Options ab. Für mehr Informationen über Aktien-Options suchen sie ihren Finanzberater auf.

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