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Rolf Morrien

Die wichtigsten Steuertipps zum Jahresende

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Heute widmen wir uns dem wichtigen Börsen-Thema Steuern. Das Jahresende naht – und somit naht auch die nächste  Steuererklärung. Da ich Ihnen die Bedeutung von Steuertipps für Kapitalanleger nicht groß erklären muss – mit den richtigen Steuer-Tipps können Sie viel Geld sparen – verzichte ich auf eine längere Einleitung und beginne direkt mit meinen wichtigsten Steurtipps zum Jahresende.

Nur noch 2013: Mit Altverlusten Steuern sparen
Sollten Sie noch alte Spekulationsverluste – beispielsweise aus der Zeit der Lehman-Pleite oder aus der Crash-Phase 2000 bis 2003 – aufweisen, müssen Sie noch in diesem Jahr handeln. Denn: Nur bis Ende 2013 besteht für Sie als Anleger die Möglichkeit, alte Verluste mit Gewinnen aus Wertpapierkäufen zu verrechnen und diese steuerlich geltend zu machen.


Hinzu kommt: Letztmalig können 2013 neben Aktiengewinnen auch Veräußerungsgewinne aus Anleihen, Zertifikaten, sogenannten Finanzinnovationen und Anteilen an „Offenen Fonds“ mit Altverlusten verrechnet werden. Ab 2014 können solche Altverluste nur noch mit Spekulationsgewinnen – etwa aus Immobiliengeschäften – verrechnet werden. Deshalb sollten Sie bereits jetzt damit beginnen, verrechenbare Gewinne zu realisieren.

Das bedeutet, dass Sie jetzt noch schnell im Dezember beispielsweise bei Aktien einige Gewinnmitnahmen tätigen  ollten, damit Ende des Jahres Gewinne da sind, die mit Ihren alten Verlusten verrechnet werden können. Denn nur so profitieren Sie von der letztmaligen Verrechnungsmöglichkeit. Es ist daher für Sie ein Glücksfall, dass 2013 bisher ein sehr gutes Börsenjahr mit hohen Gewinnen ist, die jetzt schrittweise „geerntet“ werden können.

Verluste ab 2009 werden anders behandelt als Altverluste

Seit der Einführung der Abgeltungsteuer unterscheidet der Fiskus zwischen den oben angesprochenen Altverlusten und  erlusten, die ab 2009 entstanden sind. Altverluste aus Spekulationsgeschäften sind per Definition Verluste, die aus dem Verkauf von Wertpapieren, die vor dem 31.12.2008 gekauft und innerhalb eines Jahres wieder verkauft wurden, entstanden sind.

Beachten Sie, dass diese alten Spekulationsverluste von den Finanzämtern nur berücksichtigt werden, sofern diese im Jahr der Entstehung gesondert mit der Steuererklärung festgestellt worden sind. Zudem muss ein gesonderter Feststellungsbescheid vorliegen. Andernfalls ist eine Verlustverrechnung nicht möglich.


Verlustvortrag von sogenannten Altverlusten nur noch bis Ende 2013 möglich

Liegt ein entsprechender Bescheid vor, können Altverluste aus Spekulationsgeschäften bis Ende 2013 mit Spekulationsgewinnen und sogar mit Veräußerungsgewinnen aus Kapitalanlagen verrechnet werden. Eine Verrechnung mit Zins- und/oder Dividendeneinkünften ist jedoch nicht möglich.

Sie können die steuerliche Verrechnung von Altverlusten im Rahmen Ihrer Einkommensteuererklärung durch die Abgabe der Anlage KAP (Anlage für Kapitaleinkünfte) gegenüber dem Finanzamt geltend machen und so Steuern sparen.


Bei niedrigem Steuersatz lohnt sich die Steuererklärung umso mehr

Häufig denken vor allem Menschen im Ruhestand, dass sie gar nicht zur Abgabe der Einkommensteuererklärung verpflichtet sind, da die Renteneinnahmen und die Börsengewinne bei Weitem nicht mehr dem ehemaligen Arbeitseinkommen entsprechen.

Aber hier ist Vorsicht geboten. Denn: Die für Sie zuständige Finanzverwaltung erhält durch Meldungen der Rentenversicherungsträger genauen Einblick in die Höhe der Renteneinnahmen.


Bei der Steuerberechnung dürfen Sie nicht die Börsengewinne vergessen

Darüber hinaus können Kapitalerträge, die Sie eventuell erfolgreich durch einen meiner Börsendienste erzielen konnten, Ihr Einkommen zusätzlich erhöhen, so dass Sie schnell über die steuerlichen Freibeträge kommen und Steuern zahlen müssen.

Die Renteneinnahmen werden seit dem Jahr 2005 mit einem immer höheren Anteil der Steuer unterworfen. Beginnt z. B. im Jahr 2012 die Rente, so werden von den Renteneinnahmen 64% besteuert. Die restlichen 36% bleiben steuerfrei. Dieser Prozentsatz wird dann für den Rest des Lebens festgeschrieben. Unter Umständen können betriebliche Renten das Einkommen zusätzlich erhöhen.


Ist Ihr persönlicher Steuersatz niedrig, können Sie sich Geld zurückholen

Die Kapitalerträge werden in Deutschland seit 2009 pauschal mit 25% (+ Soli und Kirchensteuer) besteuert. Die Depot-Banken ziehen den Steueranteil (Abgeltungsteuer) direkt ab und leiten das Geld an das Finanzamt weiter. Daher müssen diese Erträge in der Steuererklärung nicht unbedingt angegeben werden. Allerdings kann es sich für Sie unter  mständen lohnen, freiwillig eine Steuererklärung abzugeben und eine „Günstigerprüfung“ zu beantragen.

Sollten Sie einen persönlichen Steuersatz von unter 25% besitzen, so wird dieser niedrigere Steuersatz auch auf Ihre Kapitalerträge angewendet. Zu viel gezahlte Steuer (Einbehalt durch die Banken) wird in diesen Fällen zurückerstattet. Aus diesen Gründen ist es ratsam, Ihre persönliche Einkunftssituation genau zu prüfen. 4

Haben Sie daher keine Angst vor der Aufforderung des Finanzamtes, eine Steuererklärung abzugeben. Vielleicht winkt sogar eine Steuererstattung von zu viel gezahlter Kapitalertragsteuer. Dann glänzen die realisierten Börsengewinne noch mehr.


Hinweis auf bislang im „Einsteiger-Depot“ erschienene Steuertipps

Heute widme ich mich hier im „Einsteiger-Depot“ zum dritten Mal dem Thema Steuern. Das erste Mal war dies in der Ausgabe vom 4. Mai 2013 der Fall. In dieser Ausgabe konnten Sie erfahren, wie Sie die Doppelbesteuerung von Auslandsfonds und ausländischen Aktien vermeiden können.

Das zweite Mal, dass ich mich in diesem Rahmen für Sie mit dem Thema Steuern beschäftigt habe, war am 19. Oktober 2013. In der Ausgabe ging es um den nur noch bis Ende des Jahres geltenden Steuervorteil, den Ihnen Silbermünzen bieten. Da das letztgenannte Thema zeitlich sensibel ist, möchte ich an dieser Stelle noch einmal das Wichtigste für Sie
zusammenfassen:


Silbermünzen: Kauf 2013 attraktiv

Beim Kauf von Silberbarren fallen 19% Mehrwertsteuer an, beim Kauf von Silbermünzen hingegen nur 7%. Daher lohnt es sich zu überlegen, ob Münzen nicht die bessere Wahl sind als Barren. Sie sollten aber unbedingt beachten, dass dieser steuerliche Unterschied zwischen Silbermünzen und Silberbarren ab dem kommenden Jahr nicht mehr gemacht wird. Ab 2014 werden sowohl für Münzen als auch für Barren beim Erwerb 19% Mehrwertsteuer fällig.

Sie sollten also – wenn Sie am Kauf von physischem Silber interessiert sind – am besten noch in diesem Jahr tätig werden. Tipps zum Kauf von physischem Silber finden Sie in der Ausgabe vom 09. November 2013 auf Seite 3. Dort erfahren Sie unter anderem, wo Sie am besten physisches Silber kaufen können und erhalten noch einige weitere nützliche Tipps zum Kauf von Silber.

 

 

 

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