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Rolf Morrien

Die FED hat sich entschieden, die Probleme mit der Notenpresse zu lösen: Rohstoffpreise werden steigen

Rolf Morrien

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Die amerikanische Notenbank FED hat weltweit ein Kursfeuerwerk ausgelöst. Die Preise für Aktien, Rohstoffe und Edelmetalle steigen seit einigen Tagen sprunghaft an. Es ist aber ein Spiel mit dem Feuer. Da die US-Notenbank bis Mitte 2011 Anleihen im Wert von 600 Mrd. USD aufkauft und zusätzlich 250 bis 300 Mrd. USD reinvestiert, bleibt das Zinsniveau niedrig. Niedrige Zinsen sollen die Investitionsneigung der Unternehmen beflügeln.

Die FED-Strategie klingt plausibel. Die Realität sieht aber anders aus. Denn: Seit fast 2 Jahren betreibt die US-Notenbank eine Null-Zins-Politik und hat gleichzeitig „Wertpapiere“ (wie werthaltig die Papiere sind, wird erst die Zukunft zeigen) im Gesamtwert von 1,75 Billionen USD aufgekauft, um die Marktzinsen niedrig zu halten. Die Wirkung am Markt: Die US-Wirtschaft schwächelt noch immer und der Immobilienmarkt bleibt angeschlagen. Die Einschätzung des Depot-Optimierers: Die FED-Strategie konnte die US-Wirtschaft bisher nicht beleben und wird voraussichtlich erneut scheitern. Was bleibt, ist eine gigantische Liquiditätswelle, die einen Inflationsschub auslösen kann. Das Allzeithoch beim Goldpreis ist ein direktes Misstrauensvotum gegen die Inflations-Politik der FED. Im Windschatten der Edelmetalle werden auch die Rohstoffpreise deutlich anziehen.

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