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Rolf Morrien

Die Alternativen zu Euro und Dollar: China-Währung und Währungskorb

Rolf Morrien

Rolf Morrien

 

Wir gehen mit einem großen Problem in das Börsenjahr 2012: Die Leitwährungen Dollar, Euro, Yen und Pfund sind marode. Bei einigen Währungen wird offen über das Ende gesprochen (Euro), andere wirken nach außen hin noch stark (Yen), werden jedoch von innen ausgehöhlt.

Die gute Nachricht: Solange die Währungen politisch um jeden Preis gestützt werden, wird die Blase nicht platzen. Kranke Währungen zerfallen langsam. Betrachten Sie den Dollar oder das Britische Pfund: Seit 1971 hat der Dollar gegenüber dem Schweizer Franken 77% verloren, das Britische Pfund sogar 86%. Und was ist gut an dieser Nachricht? Gegen eine plötzlich platzende Blase können Sie sich nicht schützen, wohl aber gegen einen langsamen Zerfall.

Crash-Propheten sind schlechte Ratgeber

In dieser Depot-Optimierer-Ausgabe werde ich für Sie analysieren, welche Währungen stark sind und Ihre Kaufkraft erhalten. Vorher aber noch ein dringender Rat: Lassen Sie sich nichtvon den Crash-Propheten anstecken! Speziell im Internet tummeln sich einige „Währungs-Experten“, die den sofortigen Zusammenbruch des US-Dollar oder des Euro verkünden.

Oft nennen die Crash-Propheten sogar ein konkretes Datum. Das macht die Geschichte noch interessanter. Machen Sie den Praxistest: Geben Sie den Namen des Crash-Propheten in eine Internet-Suchmaschine ein. Dort werden Sie erfahrungsgemäß mehrere Dutzende Treffer finden. Wenn ein Crash-Prophet in den vergangenen 2 Jahren 5 falsche Termine genannt hat, wird der 6. Termin ebenfalls falsch sein.

Richtig ist: Die oben genannten Währungen sind schwach, leiden unter der Schuldenkrise und müssen irgendwann durch eine starke Währung ersetzt werden. Falsch ist, dass Sie in den nächsten Tagen Ihr gesamtes Geldvermögen verlieren und über Nacht alles in Gold umtauschen müssen, um übermorgen noch leben zu können. Panik ist immer der falsche Ratgeber!

Neu auf der Empfehlungsliste des Depot-Optimierers: Fonds
bündeln für Sie starke Währungen

Ich empfehle Ihnen: Schichten Sie Ihr Kapital schrittweise (!) in Sachwerte und stabile Währungen um. Als der Depot-Optimierer das Thema vor 9 Jahren zum ersten Mal bearbeitet hat, kostete 1 Unze Gold nur 300 Dollar; heute 1.700 Dollar. 2008 konnten Sie günstige Immobilien erwerben. 2011 gab es im Crash substanzstarke Aktien zum Schnäppchenpreis.

Und aktuell? Ganz neu am Markt sind Fonds, mit denen Sie einfach und günstig die starken Währungen aus Skandinavien, Kanada, Australien und China abdecken können. Die konkreten Empfehlungen finden Sie auf Seite 4.

Konto im Ausland: Selten die richtige Lösung

Sie haben mehrere Möglichkeiten, wenn Sie Alternativen zum Euro suchen: a) Sie können sich eine Bank in der Schweiz oder in Australien suchen und Ihr Kapital dort in der heimischen Währung anlegen. Im Internet-Zeitalter ist eine Konto-Eröffnung keine große Hürde mehr.

 

Rolf, Morrien, Chefredakteur des “Depot-Optimierers”

Euro-Krise:
Die Europäische Zentralbank wirft die Gelddruckmaschine an

Der mit Spannung erwartete EU-Gipfel hat uns eine 1b-Lösung gebracht. Optimal wäre es gewesen, wenn alle 27 EU-Staaten gemeinsam einen neuen Stabilitätspakt mit klaren Kriterien verabschiedet hätten. Das wäre ein starkes Zeichen für die Investoren am internationalen Kapitalmarkt gewesen. Das Vertrauen wäre gestärkt und die Spekulanten abgeschreckt worden. Wer wettet schon gegen 27 Staaten, die gemeinsam in eine Richtung marschieren?

So weit ist es aber nicht gekommen. Im ersten Schritt haben nur 23 Staaten zugestimmt. Ich gehe davon aus, dass bis März noch der eine oder andere Staat hinzukommen wird, aber mit Großbritannien fehlt ein Schwergewicht. Allerdings können wir auch mit dieser nicht ganz optimalen Lösung leben. 2 andere Varianten wären deutlich schlechter gewesen: Ein wachsweicher Kompromiss der
27 EU-Staaten ohne jegliche Festlegung (dann hätte man sich den Gipfel auch sparen können) oder – der große Knall – ein Scheitern des EU-Gipfels. Die zweite Variante hätte ein sehr schnelles Ende der europäischen Gemeinschaftswährung einleiten können.

In den nächsten 3 Monaten wird jetzt von den Experten ein neuer Stabilitätspakt erarbeitet. Thomas Mayer, der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, sieht optimistischer in die Zukunft: „Es ist der erste der europäischen Krisengipfel, nach dem die Finanzmärkte nicht sagen werden: Zu wenig und zu spät. Die neue Fiskalarchitektur stellt einen Qualitätssprung dar.“ So optimistisch bin ich noch
nicht. Zuerst muss der neue Stabilitätspakt im Detail vorgestellt und dann ohne große Nachverhandlungen unterschrieben werden.

Und selbst wenn der neue Stabilitätspakt greift (der erste wurde gebrochen), dann müssen wir immer noch berücksichtigen, dass die Reformen und Sparbemühungen nicht über Nacht greifen. Die Schuldenkrise hat sich über Jahrzehnte aufgebaut und kann nicht innerhalb von Monaten gelöst werden. Selbst wenn ein gutes Reformpaket verabschiedet wird, dauert es mindestens 5 bis 10 Jahre, bis die Euro-Staaten wieder halbwegs solide Schulden-Bilanzen aufweisen. Die Politik kann daher nur mittel- und langfristige Lösungsansätze bieten. Die Euro-Staaten benötigen jedoch schneller Unterstützung.

Der Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Thomas Mayer scheint ähnlich zu denken und äußerte nach dem EU-Gipfel noch einen Satz, der in vielen Medien untergegangen ist: „Ich fürchte: Anfang nächsten Jahres wird die Europäische Zentralbank ihre Haltung noch einmal überdenken und den Markt anschieben müssen.“ Es dürfte relativ klar sein, was wir unter „anschieben“ verstehen müssen: Die Europäische Zentralbank (EZB) soll die Druckmaschine anwerfen und unbegrenzt Staatsanleihen kaufen, bis die Reformen greifen und der Markt wieder Vertrauen aufbaut.

Innerhalber kurzer Zeit hat die EZB bereits Staatsanleihen für über 200 Mrd. Euro gekauft. Das war erst das Vorspiel. Die Staatsfinanzierung durch die Notenpresse wird nicht ohne Folgen bleiben: Sie müssen im Euro-Raum mittelfristig mit weiter steigenden Inflationsraten rechnen. In dieser Depot-Optimierer-Ausgabe zeige ich Ihnen Wege, wie Sie sich und Ihr Vermögen schützen und in
harte Währungen investieren können.


Chance mit Hebel
Chevron-Call: Der Gewinnanstieg aufgrund des hohen Öl-Preises
ist noch nicht im Kurs enthalten

Die Euro-Krise sorgt für Umschichtungen. Kapital wird aus Europa abgezogen und zum Teil in den USA wieder angelegt. Rational ist das zwar nicht, da die USA ein ähnlich ausgeprägtes Schuldenproblem haben wie Europa, aber die hohe Liquidität des amerikanischen Marktes zieht das Kapital wie ein Magnet an.

Der Depot-Optimierer hält die US-Währung für strukturell schwach und hat daher nur relativ wenige USD-Positionen auf der Empfehlungsliste. Eine Ausnahme bildet der Rohstoffsektor.

Diese Liste möchte ich in dieser Ausgabe mit einer spekulativen Hebel-Empfehlung erweitern. Als Neu-Empfehlung nehmen wir einen Kauf-Optionsschein (Call) auf den amerikanischen Öl-Multi Chevron auf. Die Chevron-Aktie ist (noch) sehr günstig bewertet und sollte vom Kapitalzufluss profitieren.

Chevron steht in der Öffentlichkeit im Schatten des Öl-Giganten Exxon Mobil, ist an der Börse jedoch attraktiver. Die Investoren haben den jüngsten Gewinnsprung noch nicht honoriert. Die Kombination aus einem niedrigen Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 8 und einer sehr soliden Bilanz bietet Ihnen ein Rendite-Potenzial von 50%.

Über 7 Mrd. USD Quartalsgewinn

Die im Oktober präsentierten Quartalszahlen waren erstklassig. Die Schätzungen der Analysten wurden klar übertroffen. Der steigende Öl-Preis sorgte dafür, dass der Umsatz um 26% auf 61 Mrd. USD gestiegen ist.

Stark überproportional legte der Nettogewinn zu, der von 3,8 auf 7,8 Mrd. USD stieg (ohne Einmaleffekte: 7,3 Mrd. USD Gewinn). Für das Gesamtjahr rechnet der Depot-Optimierer mit einem Umsatz von rund 250 Mrd. USD und einem Nettogewinn von 27 Mrd. USD. Pro Aktie entspricht das einem Gewinn von 13,50 USD. Die Aktie notiert aktuell jedoch bei nur 104 USD. Ein KGV von 8 ist deutlich zu niedrig. Die Aktie besitzt ein Kurs-Potenzial von mindestens 20%.

Durch die Hebel-Wirkung von 2,6 steigt das Potenzial des Kauf-Optionsscheins auf gut 50%. Da der Call bis Januar 2014 läuft, haben wir 2 Jahre Zeit, auf den Kursanstieg zu warten (aktuell befindet sich die Aktie noch in einem Seitwärtstrend).

 

Risiken: Fallender Öl-Preis und Umwelt-Katastrophen

Die Chevron-Aktie ist deutlich unterbewertet, kann aber dennoch unter Druck geraten, wenn sich die Rahmenbedingungen verschlechtern.

Wichtigster Einflussfaktor ist der Öl-Preis. Da die Wachstumsprognose
für die US-Wirtschaft zuletzt auf 3% angehoben wurde, dürfte der Öl-Preis im wichtigen US-Markt weiterhin auf einem relativ hohen Niveau bleiben. Kritisch wird es, wenn in den USA, im Euro-Raum oder in China eine neue Wirtschaftskrise
ausbricht und die anderen Regionen mit nach unten zieht.

Zweiter Risiko-Faktor sind Umweltkatastrophen, die von Öl-Konzernen
verursacht werden. So war Chevron vor einigen Wochen in einen Öl-Unfall vor der brasilianischen Küste verwickelt.

 

Value Aktie
Takkt AG: Die Kasse füllt sich – der große Zahltag rückt näher –
fast 9% Dividenden-Rendite möglich

Die Takkt AG ist B2B-Versandhändler für Geschäftsausstattungen und
beliefert weltweit rund 3 Mio. Kunden. Das Sortiment reicht von der Sackkarre bis zur Bürolampe. Die Ausstattung von Geschäftskunden mit Büromöbeln klingt nicht sehr spannend, wirft aber hohe Renditen ab. Der Umsatz stieg in den ersten 9 Monaten des Geschäftsjahres 2011 um 7,9% auf 633,6 Mio. €. Der operative Gewinn legte stark überproportional um 41,2% auf 86,7 Mio. € zu. In der Kasse blieb ein Mittelzufluss (Cashflow) von 70,9 Mio.

An dieser Stelle wird es spannend: Wenn bestimmte Kennzahlen  erreicht werden, schüttet Takkt erfahrungsgemäß Sonderdividenden aus. Aufgrund der hohen Mittelzuflüsse spricht sehr viel dafür, dass bereits 2012 der nächste große Zahltag folgt. Dann lockt eine Dividenden-Rendite von bis zu 9%. Daher die Empfehlung: Falls Sie die Takkt-Aktie noch nicht im Depot haben, lohnt sich jetzt der Einstieg mit Kauf-Limit 9 €.

Es locken 0,80 E Dividende pro Aktie

Die Takkt AG legt großen Wert auf Berechenbarkeit. So werden fast immer 30% des Nettogewinns an die Aktionäre ausgeschüttet. Eine Sonderdividende kann es zusätzlich geben, wenn 2 Bedingungen erfüllt werden:

1) Die Nettoverschuldung liegt unter 100 Mio. €

2) Die Eigenkapital-Quote nähert sich der 60%-Marke

Am Ende des Geschäftsjahres 2010 war Takkt von diesen Zielen weit entfernt. Die Nettoverschuldung lag bei 139,2 Mio. € und die Eigenkapital-Quote bei 46,5%.

Nach dem sehr starken 9-Monats-Ergebnis sieht die Lage plötzlich ganz anders aus: Die Nettoverschuldung wurde massiv auf 96 Mio. € gedrückt. Das erste Kriterium wurde damit bereits erfüllt.

Die Eigenkapital-Quote ist auf 52,7% gestiegen. Im Quartalsbericht wird auffällig erwähnt, dass sich die Quote dem oberen Rand des Zielkorridors nähert. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass eine Sonderausschüttung vorbereitet wird.

Ein Blick auf die 5-Jahresauswertung zeigt, wie hoch die Dividende ausfallen könnte. In den Jahren 2008 und 2009 erhielten die Takkt-Aktionäre jeweils eine Ausschüttung (reguläre Dividende + Sonderdividende) in Höhe von 0,80 € pro Aktie. Bei einem Aktienkurs von aktuell 8,96 € ergibt das eine Dividenden-Rendite
von 8,92%.

Eine solche Ausschüttung wäre auch 2012 leicht zu finanzieren, da Takkt bereits nach 9 Monaten des Geschäftsjahres 2011 0,82 € je Aktie verdient hat. Denkbar ist aber auch ein neuer Ausschüttungsrekord. Denn: Der Großaktionär braucht Geld.

Großaktionär Haniel kann Sonderdividende gut gebrauchen

Ein weiterer Punkt, der für eine üppige Sonderausschüttung spricht, ist, dass der Großaktionär, die Familie Haniel, mit ihren anderen Beteiligungen Metro und Celesio 2011 kein Glück hatte.

Da die Familie Haniel über 70% der Takkt-Aktien besitzt, würde die Sonderdividende zu einem großen Teil in die Familienkasse fließen. Das Geld kann die Familie angesichts der schwierigen Lage bei Metro und Celesio sehr gut gebrauchen.

 

Starkes Geschäftsmodell für Value-Investoren

Die Sonderdividenden, die alle paar Jahre ausgeschüttet werden, sind aber nur ein Argument für die Takkt-Aktie. Auch wenn die Ausschüttung 2012 ausfällt, weil das Unternehmen plötzlich einen sehr interessanten Übernahme-Kandidaten findet und dafür Cash benötigt, lohnt sich der Einstieg.

Das Geschäftsmodell ist zwar konjunkturabhängig, aber dennoch profitabel. Während Takkt im Boomjahr 2007 operativ 125 Mio. € verdient hat, schmolz der Gewinn im Krisenjahr 2009 auf 49 Mio. € zusammen. Es wurden trotz Krise immer noch Gewinne erwirtschaftet und die Eigenkapital-Quote sank nie unter
45%. So sieht eine solide Value-Aktie aus.

 

Parkettgeflüster
Schweiz: Negative Zinsen im Kampf gegen die Franken-Aufwertung

Über den Kampf der Schweizer Regierung und Notenbank gegen eine zu starke Aufwertung des Franken habe ich hier im Depot-Optimierer mehrfach berichtet. Kurzzeitig war 1 Franken am Devisenmarkt fast so viel wert wie 1 Euro.

Da verbale Drohungen nicht mehr reichten, hat die Schweizer Nationalbank in den Markt eingegriffen und eine Grenze festgelegt. Für 1 Euro müssen mindestens 1,20 Franken bezahlt werden. Wird dieser Wert unterschritten, folgen Franken-Verkäufe und Euro-Käufe. So soll die Aufwertung gestoppt werden.

Das hat bisher auch erfolgreich funktioniert (mit dem im Depot-Optimierer empfohlenen Franken-Put haben Sie innerhalb weniger Wochen gut 40% verdient).

Aufgrund der anhaltenden Euro-Krise wird in der Schweiz überlegt, wie Kapitalzufluss und Franken-Aufwertung zusätzlich gestoppt werden können. Dabei wird eine „Waffe“ ausgegraben, die es an sich nur in den Lehrbüchern zum Thema
Währungen gibt, nicht aber in der Praxis: Negativ-Zinsen.

In einer Stellungnahme des Schweizer Bundesrates heißt es: „Der Negativzins ist Teil von möglichen weiteren flankierenden Maßnahmen zum Schutz des Schweizer Frankens, welche nicht in der alleinigen Kompetenz der Nationalbank stehen.“

Sollte diese ungewöhnliche „Währungswaffe“ eingesetzt werden, würden Investoren, die ihr Geld in der Schweiz in Form von Bankguthaben anlegen, keine Sparzinsen erhalten, sondern müssten sogar mit einem Abschlag rechnen. So soll der Kapitalzufluss gestoppt werden.

Auch die Festlegung des Wechselkurses war zunächst nur eine Drohung, aus der dann Realität wurde. Diese Maßnahmen sind ein Grund, warum der Depot-Optimierer den Schweizer Franken als gute Depot-Beimischung betrachtet, aber von einem vollständigen Euro-Franken-Tausch abrät.

Japan: Anleihen-Käufer sollen mit Gold und Silber belohnt werden.

Der japanische Staat ist mit 200% vom BIP verschuldet, gilt aber bei vielen Analysten noch immer als sehr solide, da über 90% der Anleihen in Japan bleiben und das Land daher nicht vom internationalen Kapitalmarkt abhängig ist.

Der Depot-Optimierer beurteilt die Schuldenfrage deutlich kritischer. Aufgrund der ungünstigen Altersstruktur sinkt die Sparquote. Der Staat wird zukünftig größere Anreize bieten müssen, damit die Staatsanleihen gekauft werden.

Höhere Zinsen sind ein Anreiz. Bei den Anleihen für den Wiederaufbau
im Katastrophengebiet wird ein anderes Instrument getestet: Die Anleihen-Käufer erhalten je nach Anlagesumme Gold- oder Silbermünzen, wenn die Anleihen 3 Jahre lang gehalten werden. Diese Aktion ist ein erster Hinweis darauf, dass die japanische Schuldenpolitik vor einer Wende steht.

Zins-Empfehlung des Monats
Hybridanleihe Henkel: 5,4% Rendite für etwas mehr Risiko
Es wird immer schwieriger, Zins-Renditen oberhalb der Inflationsrate zu erwirtschaften. Eine Anleihe des soliden DAX-Konzerns Henkel weist nur noch eine Mini-Rendite von 1,48% auf. Als Leser des Depot-Optimierers wissen Sie, dass es einen Weg gibt, die Rendite zu erhöhen. Henkel bietet nicht nur die erstrangige
Anleihe an, sondern auch eine Hybridanleihe.

Die Hybridanleihe von Henkel weist einen Zins-Kupon von 5,375% auf. Laufzeitende ist offiziell am 25.11.2104. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird Henkel aber den ersten Kündigungstermin am 25.11.2015 nutzen und dann das Geld zurückzahlen. Ein Zins-Kupon von 5,375% ergibt bei einem Kurs von 99,19%
und einer Laufzeit bis (voraussichtlich) Ende 2015 eine jährliche Rendite von 5,4%. Eine solche Rendite reicht, um nach Steuern und Inflation die Kaufkraft des eingesetzten Kapitals zu erhöhen.

Das Risiko einer Firmenpleite ist bei Henkel sehr gering. Es bleibt das kleine Restrisiko, dass die Zins-Zahlung in Krisenzeiten ausgesetzt wird. Hier die entsprechenden Bedingungen:

  • Falls der angepasste Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 20% der Netto-Verbindlichkeiten unterschreitet, kann Henkel die Zahlung der Zinsen in freiem Ermessen aufschieben.
  • Falls der angepasste Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit
    15% der Netto-Verbindlichkeiten unterschreitet, ist die Aufschiebung der an diesem Zinszahlungstag fälligen Zinsen verpflichtend.

Allerdings: Im Falle eines Zinsaufschubs ist Henkel verpflichtet, die Zinsen innerhalb von 12 Monaten nachzuzahlen, nachdem auf der Hauptversammlung eine Dividende beschlossen wurde, oder nach 5 Jahren, je nachdem welches Ereignis früher eintritt. Henkel wird alles unternehmen, um die Zinsen jedes Jahr pünktlich zu zahlen. Das gelang sogar in der Crash-Phase 2008/2009.

 

Mit dem Depot-Optimierer sind Sie aktuell immer auf dem Stand der neuesten Dinge. Mit seiner kompletten Empfehlungsliste mit aktuell 150 Top-Werten werden Sie keinen Aktienkurs mehr verpassen. Es ist Ihr perfektes Gesamtpaket für Ihren konsequenten Vermögensaufbau. Sie erhalten ausführlichen Einblick in die Aktien des „Depot-Optimierers“ und können sich sofort die besten raussuchen. Denn mit diesen rentablen Aktien können Sie Ihr Geld jetzt mehr als nur verdoppeln! Der „Depot-Optimierer“ lässt keine Wünsche offen!

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