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Rolf Morrien

Das Zeitalter des Schuldenabbaus sorgt für neue Chancen am Aktienmarkt

Rolf Morrien

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In den Wirtschaftsmedien der EU-Staaten wird fast nur noch darüber gestritten, ob der Euro überleben kann. Die Gegner halten die Gemeinschaftswährung für das Grundübel in der aktuellen Schuldenkrise. Sicherlich ist es so, dass die Einführung des Euro in Griechenland, Irland oder Spanien dafür gesorgt hat, dass das Geld sehr „locker“ saß. Die Möglichkeit, sich günstig zu  verschulden, war verlockend. Aber eines ist auch klar: Der Euro ist nicht der Kern des Schuldenproblems. Auch die USA,  Großbritannien oder Japan leiden unter der Schuldenkrankheit.

Da die deutschen Wirtschaftsexperten mit dem Euro-Streit beschäftigt sind, lohnt sich ein Blick auf unser Nachbarland Schweiz. Dort wird die Schuldenkrise sachlicher analysiert. In dem bemerkenswerten Artikel „Schulden und Sühne“ hat Mark  Dittli das „große Bild“ beschrieben. Sein Befund: Die Jahre 1982 bis 2007 werden als Schulden-Zeitalter in die Geschichtsbücher eingehen. In diesen 25 Jahren haben sich Staaten und Privathaushalte hemmungslos verschuldet. Das war möglich, da die Notenbanken das Zinsniveau nach unten gedrückt und zusätzlich Konjunkturschwächen abgefedert haben. So stiegen in den USA die kumulierten privaten und öffentlichen Schulden von rund 150% des Bruttoinlandsprodukts bis zum Jahr 2008 auf 370%. Der Beginn der USImmobilienkrise (2007) und die Pleite der Bank Lehman Brothers (2008) sorgten dafür, dass das auf Schulden aufgebaute Kartenhaus zusammenbrach.

Laut Dittli folgt jetzt das Zeitalter des Schuldenabbaus. Die Staaten müssen das Schuldenproblem lösen und auch viele Privathaushalte, die sich am Immobilienmarkt verzockt haben, müssen ebenfalls bluten. Da die Schuldenberge über mehrere Jahrzehnte aufgebaut wurden, dauert es auch mindestens 10 Jahre, bis wieder ein Gleichgewicht erreicht wird. Die wirtschaftliche Konsequenz: Das Wirtschaftswachstum wird tendenziell schwächer ausfallen. Waren für Europa und die USA durchschnittliche Wachstumsraten zwischen 2,5 und 3,5% normal, werden diese Werte voraussichtlich auf 1 bis 2%  schrumpfen. Die Konsequenz: Wenn die Volkswirtschaft weniger stark wächst, können auch die Unternehmen nicht mehr das Wachstumstempo halten. Laut Dittli sollte man sich als Anleger daher darauf einstellen, dass Aktien in den nächsten Jahren nicht mehr die gewohnten 8 bis 10% pro Jahr abwerfen (Kursgewinne + Dividenden), sondern nur noch 4 bis 5%.

Diese Krisen-Analyse aus der Schweiz ist besser als 99% der heimischen Analysen. Dennoch teile ich nicht jede Schlussfolgerung. Sicherlich lastet die Schulden-Krise auf den Aktienmärkten. Doch bietet die Krise auch Chancen am  Aktienmarkt. Einige Punkte,  die für Aktien sprechen: Die Schulden-Krise kann nicht nur durch Sparen gelöst werden. Die Alternative ist eine Inflationspolitik. Die jüngsten Schritte der Notenbanken gehen in diese Richtung. Steigen die  Inflationsraten, werden Aktien mit Sachwerte-Charakter überdurchschnittlich gut abschneiden. Hinzu kommt, dass die  Unternehmen aus den Krisen 2000 bis 2003 und 2007 bis 2009 gelernt und die Bilanzen saniert haben. Viele Unternehmen  auf der DO-Empfehlungsliste haben die Netto-Schuldenquote auf 0 gesenkt. Diese Unternehmen sind daher gut aufgestellt  und können sich weiterhin üppige Dividenden-Ausschüttungen leisten.

 

 

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