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Rolf Morrien

NACHHALTIGE GELDANLAGE

Guter Vorsatz für 2014: Kaufen Sie nur das, was Sie auch verstehen!

Tobias Schöneich

Tobias Schöneich

Regelmäßig warne ich Freunde und Bekannte davor, sich am grauen Kapitalmarkt zu betätigen. Nicht, weil ich alle Anbieter für unseriös halte oder weil ich glaube, dass dort grundsätzlich kein Geld verdient werden kann.

Nein. Die Gründe sind anderer Natur: Zum einen würde es mir als Anleger Bauchschmerzen bereiten, wenn ich in etwas investiere, was so wenig reguliert ist und zum anderen rate ich immer wieder dazu, nur in etwas zu investieren, was man auch versteht.

Ein großer und prominenter Verfechter des letztgenannten Grundsatzes ist übrigens auch Investmentlegende Warren Buffett. Jetzt will ich Ihnen diesen Grundsatz aber auch im Zusammenhang mit Anlagemöglichkeiten am grauen Kapitalmarkt erläutern.

Ich denke in dem Zusammenhang vorrangig an die sogenannten “Beteiligungsmodelle”, die (vor allem in der Vergangenheit) immer wieder auch als “Steuersparmodelle” angepriesen wurden.

Ein Beteiligungsprospekt ist in der Regel halb so dick wie das Neue Testament aus der Bibel. Daher Weiterlesen

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Welche Steuervorteile bietet die Kapital-Lebensversicherung noch?

Auch der Fiskus hat seinen Anteil an der zunehmend skeptischen Sichtweise vieler Sparer. Mit Einführung des Alterseinkünftegesetztes sind zwar Altersvorsorgeformen wie die Rürup-Rente über den Abzug der Beiträge in der Einkommenssteuer als Rentenversicherung begünstigt worden. Die Kapital-Lebensversicherung hat allerdings Federn lassen müssen.

Kapital-Lebensversicherung  Zäsur 2005

Seit 2005 unterliegt die Kapital-Lebensversicherung der Besteuerung. Als Möglichkeit der privaten Rentenversicherung bis zu diesem Zeitpunkt mit Steuervorteilen begünstigt, rutschte die Kapital-Lebensversicherung in der Gunst der Sparer damit deutlich ab. Insbesondere wer seinen Vertrag bereits vor Ablauf einer Laufzeit von 12 Jahren und vor dem 60. Lebensjahr zu Geld macht, muss mit erheblichen Steuerzahlungen auf den Ertragsteil rechnen. Denn der Ertrag einer Kapital-Lebensversicherung wird in diesem Fall der Abgeltungssteuer unterworfen.

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Grüne Geldanlage ist angesagt und derzeit auf dem Vormarsch

Alle sprechen von der Ökologie und ökologisch-sozialen Aspekten. Das gilt sowohl für die Politik als auch für die Wirtschaft. Aber es gilt auch für  Geldanlagen. Die sogenannten “grünen Geldanlagen” werden nicht im DAX sondern im NAI, dem Naturaktienindex, gehandelt, den es seit April 1997 gibt.

Der NAI gilt als Umsetzung der Idee, aus der die grünen Geldanlagen entstanden, diese Umsetzung erfolgt konsequent. Welche Werte in den Index aufgenommen werden, wird durch einen Ausschuss entschieden. Dabei wird darauf geachtet, dass eine gesunde Mischung aus kleinen und großen Firmen beibehalten wird.

Zu Jahresbeginn werden die Werte gleich gewichtet, während des Jahresverlaufs unterscheiden sich die Papiere natürlich durch Angebot und Nachfrage.

Alle Unternehmen, die im NAI gehandelt werden, arbeiten nach ökologisch-sozialen Aspekten. Können etwa durch eine Übernahme einer Firma diese Aspekte nicht mehr garantiert werden, so wird das Unternehmen nicht mehr im NAI gehandelt.
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Ethik und Öko auch als Geldanlage

Ethische Geldanlagen sind eine Form der Geldanlage, bei der ethische und ökologische Kriterien neben Rendite und Risiko eine bedeutende Rolle spielen. Die ethischen Geldanlagen oder auch ökologische oder nachhaltige Geldanlagen genannt, bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten für Geldanlagen.

Fakt jedoch ist, dass die Banken, die ihr Geschäftskonzept auf Nachhaltigkeit und Ethik ausgelegt haben, die Finanzkrise besser überstanden haben als diejenigen, die nur auf das große Geld aus waren und sich verspekuliert haben.

Ethische Banken – davon haben die wenigsten etwas gehört. Dabei entstand die Idee bereits in den frühen Siebzigern, als die Menschen gegen den Vietnamkrieg, gegen die Apartheid, Kinderarbeit und vieles andere auf die Straße gingen. Die ersten Fonds entstanden in den USA und Großbritannien. In Europa kamen die Ethischen Banken etwas später und nahmen auch die Atomkraft mit in die Ausschlusskriterien hinein.
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Ökonomische Nachhaltigkeit

Die Wahrnehmung von Nachhaltigkeit als erfolgsrelevant ist aber nicht das einzige Signal für deren wachsende Bedeutung. Das Fraunhofer Institut identifiziert

weitere Anzeichen für die zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeit: Zum Beispiel hat sie eine zunehmende Bedeutung für den Finanzmarkt. In der Erklärung der Finanzinstitute zur Umwelt und nachhaltigen Entwicklung bekennen sich über 160 Banken und Versicherungen zur Nachhaltigkeit. Zugleich erfolgt eine zunehmende Ausrichtung staatlicher Fördermittel an Nachhaltigkeitskriterien. Anforderungen wie Ressourceneinsparung, Schadstoffreduzierung oder die Berücksichtigung von Gesundheits- und Umweltrisiken fließen in die Erforschung neuer Werkstoffe und neuer Schlüsseltechnologien ein.

Zudem wird der Gesetzgeber weiterhin für die Veränderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen sorgen: Rücknahmevorschriften für Altprodukte, das Verbot umwelt- oder gesundheitsgefährdender Stoffe und Abgasgrenzwerte sorgen für mehr Innovationsdruck auf die Unternehmen. Viele Unternehmen verankern Nachhaltigkeit  in ihrer Unternehmensvision und sehen dies als Motor im Innovationswettbewerb. Wettbewerbsdruck, Chancen auf neue Geschäftsfelder, Kostenvorteile, Motivation der Arbeitnehmer, Umweltverantwortung und Fragen der Imageförderung erlangen zentrale Bedeutung für international agierende Unternehmen. Weiterlesen

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Nachhaltigkeit im Unternehmen

Im engen Zusammenhang von „Nachhaltigkeit“ steht im wirtschaftlichen Kontext die so genannte „nachhaltige Unternehmensführung“ bzw. „Corporate Social Responsibility“ (CSR).  Corporate Social Responsibility meint

den Beitrag der Wirtschaft zu einer nachhaltigen Entwicklung, der über gesetzliche Forderungen und Verpflichtungen hinausgeht. Konkret finden sich dese Beiträge in diversen Bereichen. Dazu gehört die eigentliche Geschäftstätigkeit des Unternehmens, ökologisch relevante Aspekte, die Beziehungen zu den Mitarbeitern und der Austausch mit den relevanten Stakeholdern, die durch die Unternehmenstätigkeit berührt werden.

Corporate Social Responsibility ist daher als Managementansatz zu verstehen, der ökonomische, soziale und ökologische Verantwortung zu einem Teil der Unternehmensstrategie macht. Die Europäische Kommission definiert „Corporate Social Responsibility“ als „Konzept, das den Unternehmen als Grundlage dient auf freiwilliger Basis soziale Belange und Umweltbelange in ihre Unternehmenstätigkeit und in die Wechselbeziehungen mit den Stakeholdern zu integrieren.“ Weiterlesen

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Nachhaltigkeit in Deutschland

Der Statusbericht 2007 des Forums Nachhaltige Geldanlagen (FNG) zeigt, dass der Markt für nachhaltige Kapitalanlagen in den letzten Jahren in  beeindruckender Weise gewachsen ist. Das Forum Nachhaltige Geldanlagen ist ein Zusammenschluss von über 80 Unternehmen und Organisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich für Nachhaltige Geldanlagen einsetzen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz waren 2007 demnach 33,2 Mrd. Euro in nachhaltige Geldanlagen investiert. Das entspricht einem Zuwachs von 69 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

In Deutschland konnte das größte Wachstum verbucht werden, hier stieg das Volumen im Vergleich zum Vorjahr um 85 Prozent auf 11,1 Mrd. Euro. In der Schweiz beträgt das Volumen knapp 21 Mrd. Euro, das sind knapp 71 Prozent mehr als im Vorjahr. Aus dem Rahmen fällt Österreich. Hier konnte kein Wachstum verbucht werden, das Volumen sank sogar leicht von 1,4 Mrd. auf 1,2 Mrd. Euro. Grund dafür ist vor allem, dass eine große österreichische Pensionskasse ihr Engagement im Bereich nachhaltiger Investments vermindert hat.
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Frankfurt Hohenheimer Leitfaden

Die Projektgruppe „Ethisch-ökologisches Rating“ (EÖR) unter Leitung der Professoren Dr. Johannes Hoffmann und Dr. Gerhard Scherhorn hat zwischen 1992 und 1997 den Frankfurt-Hohenheimer Leitfaden (FHL) erarbeitet, um nachhaltigen Investmentfonds die Auswahl der einzelnen Werte anhand von nachhaltigen Kriterien zu erleichtern. Der Frankfurt-Hohenheimer Leitfaden geht auf rund 800 Aspekte zur Kultur-, Sozial- und Naturverträglichkeit ein. Darüber hinaus beinhaltet der Leitfaden zehn Gebote der Nachhaltigkeit.

1.     Du sollst die biokulturelle Grundnorm (Überlebenssicherheit) in allen Handlungskontexten einhalten!

2.     Du sollst keine Schmerzen verursachen!

3.     Du sollst niemanden unfähig machen!

4.     Du sollst niemandem Freiheit oder Chancen entziehen!

5.     Du sollst niemandem seine Freude an etwas nehmen!

6.     Du sollst nicht täuschen oder betrügen! Weiterlesen

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Corporate Social Responsibility

Zu den klassischen „Corporate Social Responsibility“ Anwendungsfeldern zählen folgende:

Mitarbeiter

Umwelt- und Klimaschutz

Gesellschaft und Wissenschaft

Jugendschutz

Aus- und Weiterbildung

Nachhaltigkeit

Bildung

Internetzugangs-beschränkungen

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Energieeffizienz

Stiftungen

Verhaltenskodex

Chancengleichheit

CO2-Reduktion

gesellschaftlicher Zusammenhalt

Arbeitssicherheit

Mülltrennung

Gesundheit

Müllrecycling

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Dreieck der Nachhaltigkeit

Eines der meist beachteten Nachhaltigkeitskonzepte in Deutschland und auch weltweit ist das Drei-Säulen-Modell der nachhaltigen Entwicklung. Das Drei-Säulen-Modell – oder auch magisches Dreieck der nachhaltigen Entwicklung – beruht auf der Annahme, dass nachhaltige Entwicklung nur durch das Umsetzen von wirtschaftlichen, umweltbezogenen und sozialen Zielen erreicht werden kann.

Gleichzeitig hat das Modell aber als mögliche Handlungsanweisung auch zum Ziel sowohl die ökologische als auch ökonomische und soziale Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft sicherzustellen. Eines der wesentlichen Merkmale des Drei-Säulen-Modells ist, dass alle drei Aspekte gleichrangig betrachtet werden. Das heißt, alle drei Dimensionen sind gleichermaßen zu berücksichtigen.

Die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit sind:

-    Ökonomische Nachhaltigkeit: Eine Wirtschaft gilt allgemein als nachhaltig, wenn sie dauerhaft betrieben werden kann und wenn eine Gesellschaft wirtschaftlich nicht über ihre Verhältnisse lebt.

-    Soziale Nachhaltigkeit: Eine Gesellschaft gilt allgemein als nachhaltig, wenn Spannungen in Grenzen gehalten werden und Konflikte nicht eskalieren.
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