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Rolf Morrien

Tobias Schöneich

Die Überlebenden des Neuen Marktes

Tobias Schöneich

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Heute möchte ich Ihnen über die Überlebenden des Neuen Marktes berichten. Die meisten Menschen assoziieren mit dem Neuen Markt (fast) ausschließlich Geldvernichtung, persönliche Börsenverluste und spektakuläre Pleiten.

Es ist jedoch nicht so, als wären alle Unternehmen, die zum Zeitpunkt des Untergangs des Neuen Marktes im Nemax 50 gelistet waren, mit dem Nemax 50 verschwunden.

Im Gegenteil: Einige dieser Unternehmen haben sogar seit dem eine sehr erfreuliche Entwicklung mitgemacht. Ich werde Ihnen heute einige der, wenn Sie so wollen, Überlebenden des Neuen Marktes vorstellen.

Die erfolgreichen Überlebenden

Beginnen möchte ich mit Bertrandt. Der Ingenieurdienstleister war zusammen mit dem Telekommunikationsanbieter Mobilcom das erste Unternehmen, welches im Zuge des Neuen Marktes an die Börse ging.

Zur Zeit des Neuen Marktes lag der höchste Kurs der Bertrandt-Aktie bei rund Weiterlesen

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DAX: So funktioniert der Auf- und Abstieg

Tobias Schöneich

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Wie die Kriterien für einen Auf- oder Abstieg im Zusammenhang mit der Fußball-Bundesliga sind, dürfte wahrscheinlich nahezu allen von Ihnen klar sein – und doch will ich diese kurz erläutern:

Die letzten Beiden aus der 1. Liga steigen ab und der Drittletzte muss in die Relegation. Die beiden Erstplatzierten aus der 2. Liga steigen direkt in die erste Liga auf. auf (in diesem Jahr hoffentlich auch der 1. FC Köln – aber das nur am Rande). Der Drittplatzierte aus der 2. Liga spielt in der Relegation gegen den Drittletzten aus der 1. Liga.

Soviel zum Thema Fußball. Wenn Sie sich jetzt fragen, warum ich Ihnen darüber schreibe. Die Antwort lautet: Ich brauchte eine Überleitung zum Aufstieg in den DAX bzw. zum Abstieg aus dem DAX. Denn heute möchte ich Ihnen erklären wie in diesem Zusammenhang der Auf- und Abstieg geregelt ist.

Die Kriterien für den Auf- und Abstieg

Grundsätzlich gibt es zwei Kriterien, die über den Auf- oder Abstieg im DAX entscheiden. Dabei handelt es sich um den Börsenumsatz (Wert der täglich gehandelten Stückzahlen der Aktien) und die Streubesitz-Marktkapitalisierung (Börsenwert des Unternehmens unter Berücksichtigung des Streubesitzes).

Daneben gibt es jeweils vier Regeln für einen Auf- und Abstieg. Diese möchte ich Ihnen jetzt vorstellen: Weiterlesen

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So kaufen Sie Aktien mit Rabatt

Tobias Schöneich

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Wenn Sie davon ausgehen, dass die Preise für Aktien, Rohstoffe und Edelmetalle mittelfristig steigen werden, kurzfristig jedoch weitere Korrekturen möglich sind, bietet sich für Sie ein Investment mit Sicherheitspuffer an.

Dann ist es besser, den gewünschten Basiswert (Aktien, Rohstoffe, Edelmetalle) mit einem Rabatt zu kaufen. Es gibt an der Börse entsprechende Zertifikate mit Rabatt (englisch: „Discount“). Statt der Aktie oder des Index-Fonds kaufen Sie einfach ein Discount-Zertifikat.

Der Vorteil: Selbst in stagnierenden Marktphasen kassieren Sie attraktive Gewinne.

Ein Discount-Zertifikat richtet sich stets nach dem Basiswert (zum Beispiel Aktie, Index, Rohstoff, Edelmetall). Sie können sich also aussuchen, welcher Wert Ihrem Discount-Zertifikat zugrunde liegen soll. Diesen Wert nennt man „Basiswert“.

Gegenleistung: Der Gewinn ist begrenzt

Allerdings erhalten Sie den Rabatt nicht ohne Gegenleistung. Schließlich muss auch die Bank, die ein solches Discount-Zertifikat herausgibt (der „Emittent“), etwas davon haben. Diese Gegenleistung erbringen Sie als Käufer eines Discount-Zertifikats durch Weiterlesen

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Die richtige Orderart für den Aktienkauf – Teil 2

Tobias Schöneich

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In der vergangenen Woche konnten Sie an dieser Stelle den 1. Teil der neuen (kleinen) Serie zum Thema Orderarten lesen, in dem Sie sich im ersten Schritt bereits einiges an Grundlagenwissen aneignen konnten.

Zudem konnten Sie im 1. Teil bereits die ersten beiden der aus meiner Sicht wichtigsten Orderarten bzw. Orderzusätze kennenlernen – die Limit-Order und die Market Order. Heute im 2. Teil lernen Sie weitere Orderarten bzw. Orderzusätze kennen.

Die Stop-Buy-Order

Wenn Sie eine Aktie kaufen wollen, sobald sie einen bestimmten Preis überschritten hat, z. B. weil ein charttechnischer Widerstand gebrochen wurde, können Sie die Stop-Buy-Order einsetzen. Unter einem charttechnischen Widerstand ist eine bestimmte Kursmarke zu vestehen, die aus charttechnischer Sicht ein Kaufsignal darstellt.

Im Falle einer Stop-Buy-Order wird Ihr Kaufauftrag ausgeführt, wenn Weiterlesen

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Die richtige Orderart für den Aktienkauf – Teil 1

Tobias Schöneich

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Heute und morgen widme ich mich an dieser Stelle den wichtigsten Orderarten beim Aktienkauf. Zunächst werden Sie grundlegendes dazu erfahren und in der Folge werde ich Ihnen heute zunächst die ersten beiden Orderarten meiner Liste vorstellen und morgen im 2. Teil weitere – aus meiner Sicht wichtige – Orderarten.

Soweit das Vorgeplänkel – jetzt möchte ich dann auch direkt ins Thema einsteigen: Wenn Sie über Ihre Bank oder Ihren Online-Broker einen Wertpapierauftrag aufgeben, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass dieser nicht in jedem Fall 1:1 umgesetzt werden kann.

Vielmehr hängen Art und Umfang der Ausführung des Auftrages davon ab, ob potenzielle Handelspartner für das gewünschte Geschäft bereitstehen, in welchem Volumen entgegengesetzte Aufträge vorliegen und wie sich der Markt kurzfristig entwickelt.

Im konkreten Einzelfall kann es deshalb vorkommen, dass Ihre Order zwar ausgeführt wird, jedoch mit einem anderen als von Ihnen gewünschten Ergebnis. So sind Teilausführungen möglich, oder die Order kann zu einem Preis ausgeführt werden, den Sie ursprünglich gar nicht wollten, weil sich der Kurs inzwischen anders entwickelt hat als von Ihnen erwartet.

Dies kann vor allem bei Aktien der Fall sein, die relativ selten an der Börse gehandelt werden. Denn wenn Aktien eines börsennotierten Unternehmens üblicherweise nur in kleineren Stückzahlen täglich gehandelt werden, können größere Kauf- oder Verkaufs-Order den Kurs relativ stark nach oben oder nach unten beeinflussen.

Um die Ausführung einer Order nicht dem Zufall zu überlassen und unerwünschten Resultaten vorzubeugen, gibt es Weiterlesen

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Guter Vorsatz für 2014: Kaufen Sie nur das, was Sie auch verstehen!

Tobias Schöneich

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Regelmäßig warne ich Freunde und Bekannte davor, sich am grauen Kapitalmarkt zu betätigen. Nicht, weil ich alle Anbieter für unseriös halte oder weil ich glaube, dass dort grundsätzlich kein Geld verdient werden kann.

Nein. Die Gründe sind anderer Natur: Zum einen würde es mir als Anleger Bauchschmerzen bereiten, wenn ich in etwas investiere, was so wenig reguliert ist und zum anderen rate ich immer wieder dazu, nur in etwas zu investieren, was man auch versteht.

Ein großer und prominenter Verfechter des letztgenannten Grundsatzes ist übrigens auch Investmentlegende Warren Buffett. Jetzt will ich Ihnen diesen Grundsatz aber auch im Zusammenhang mit Anlagemöglichkeiten am grauen Kapitalmarkt erläutern.

Ich denke in dem Zusammenhang vorrangig an die sogenannten “Beteiligungsmodelle”, die (vor allem in der Vergangenheit) immer wieder auch als “Steuersparmodelle” angepriesen wurden.

Ein Beteiligungsprospekt ist in der Regel halb so dick wie das Neue Testament aus der Bibel. Daher Weiterlesen

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Bilanz-Serie – Teil 6: Aktiv- und Passivseite einer Bilanz

Tobias Schöneich

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Ich stelle Ihnen jetzt im 6. und letzten Teil meiner Bilanzserie die Grundzüge von Bilanzen dar und versuche Ihnen einen groben Überblick über die Aktiv- und Passivseite von Bilanzen zu geben.

Sie werden die wichtigsten Bilanzpositionen der beiden Seiten einer Bilanz kennenlernen und hoffentlich nach der Lektüre einen groben Überblick über den Inhalt und die Funktionsweise einer Bilanz haben.

Wichtige Grundzüge einer Unternehmensbilanz

Eine Bilanz ist eine auf einen Stichtag bezogene Gegenüberstellung. Auf der einen Seite dieser Gegenüberstellung werden die Vermögensgegenstände aufgeführt (Aktivseite) und auf der anderen Seite (Passivseite) wird die Herkunft der Mittel aufgeschlüsselt, mit denen die Vermögensgegenstände auf der Aktivseite erworben worden sind.

Per Definition müssen beide Seiten einer Bilanz stets Weiterlesen

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Bilanz-Serie – Teil 5: Geschäftsbericht und Grundlagen einer Bilanz

Tobias Schöneich

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Heute im 5. und zugleich vorletzten Teil meiner Bilanzserie möchte ich Ihnen alles Wissenswerte zum Geschäftsbericht näherbringen und Ihnen in Grundzügen die beiden Seiten einer Unternehmensbilanz vorstellen.

Im nächsten und letzten Teil dieser Serie werde ich dann etwas detaillierter auf die beiden Seiten einer Bilanz (Aktiv- und Passivseite) eingehen.

Der Geschäftsbericht eines Unternehmens

Der Geschäftsbericht enthält einen Lagebericht, in dem der Vorstand die Aktionäre über die Entwicklung des Unternehmens unterrichtet. Der Lagebericht bezieht sich auf den Zeitraum seit dem Bilanzstichtag (also zu dem Stichtag, zu dem die Bilanz aufgestellt wurde).

Er soll aber vor allem auch die absehbare Entwicklung im weiteren Verlauf des laufenden Geschäftsjahres darstellen. Der Geschäftsbericht muss Weiterlesen

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Bilanz-Serie – Teil 4: Bedeutung und Berechnung der wichtigsten Rentabilitätskennzahlen

Tobias Schöneich

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Heute finden Sie hier auf aktienschule.de den 4. Teil meiner Bilanzserie. In diesem 4. Teil der Serie möchte ich Ihnen die Bedeutung und die Berechnung der wichtigsten Rentabilitätskennzahlen näherbringen.

Die Analyse der Kapital- und Vermögensstruktur eines Unternehmens und dessen Liquiditätslage liefert Ihnen als Aktionär wichtige Entscheidungshilfen, ob Sie die Aktie des Unternehmens kaufen, halten oder verkaufen sollten. Noch etwas bedeutsamer sind die Kennzahlen, die die Rentabilität einer Aktiengesellschaft widerspiegeln.

Nur eine Aktie von einem rentablen Unternehmen ist auf Dauer ein gutes Investment. Unter rentabel ist in diesem Zusammenhang ein dem Kapitaleinsatz angemessener Gewinn zu verstehen.

Bei der Analyse der Rentabilität wird der Gewinn des Unternehmens beispielsweise in Relation zum Gesamtkapital, zum Eigenkapital oder zum Umsatz gesetzt. Alle 3 daraus resultierenden Kennzahlen können interessante Ergebnisse liefern.

Die Gesamtkapitalrendite

Bei der Berechnung der Gesamtkapitalrentabilität werden neben dem Gewinn auch die gezahlten Zinsen berücksichtigt. Die Formel lautet: Weiterlesen

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Bilanz-Serie – Teil 3: Berechnung und Bedeutung von Liquiditätskennzahlen

Tobias Schöneich

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Heute finden Sie hier auf aktienschule.de den 3. Teil meiner Bilanzserie. Nachdem ich mich im vergangenen Jahr im 1. und 2. Teil der Serie) an dieser Stelle der Kapital- und Vermögensstruktur von Unternehmen gewidmet habe, liegt der Schwerpunkt heute auf der Liquidität und der Rentabilität von Unternehmen.

Berechnung und Bedeutung von Liquiditätskennzahlen

In der fundamentalen Unternehmensanalyse wird in erster Linie zwischen 3 verschiedenen Liquiditätskennzahlen unterschieden. Diese unterscheiden sich allerdings nur im Detail voneinander.

Das Ziel der Liquiditätsanalyse eines Unternehmens durch Bildung und Interpretation von Liquiditätskennzahlen ist vor allem, die Erkenntnis darüber zu gewinnen, ob das Unternehmen über die flüssigen Mittel verfügt, die erforderlich sind, um in naher Zukunft alle Zahlungsverpflichtungen erfüllen zu können.

Das bedeutet vereinfacht gesagt: Man versucht herauszufinden, ob alle kurzfristigen Schulden bzw. Zahlungsverpflichtungen durch flüssige finanzielle Mittel gedeckt werden können. Dies ist deshalb wichtig, weil Weiterlesen

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