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Rolf Morrien

Alternative Wege um in Facebook zu investieren

Robert Sasse

Robert Sasse

Facebook, Inc., das Unternehmen hinter dem sozialen Netzwerk wurde im Februar 2004 gegründet und ist eine private Firma in Palo Alto, Kalifornien. Obwohl Sie vielleicht denken, dass nur qualifizierte Investoren, die einen Nettowert von mindestens 1 Millionen $ besitzen, eine Chance haben um Anteile eines Privatunternehmens zu kaufen, ist das Investieren in Unternehmen und Fonds, die eng mit Facebook verbunden sind, eine realistische Option.

The Nielsen Company

Wie John Burbank, der CEO von The Nielsen Company einem erfolgreichen Marktforschungsunternehmen, welches Trading-Informationen für globale Marktteilnehmer anbietet, schon sagte: „Facebook ist ein immer wichtiger werdendes Verbindungsglied zwischen Konsumenten und Marken.“

Daher war es für die zwei Unternehmen nur natürlich, dass sie eine strategische Allianz formten um wichtige Statistiken auszumachen, damit Geschäftsziele erfüllt werden, wie zum Beispiel die Steigerung der Werbeeinnahmen Facebooks.

Microsoft (Nasdaq: MSFT)

Microsoft besitzt nicht nur einen Anteil von 1,6% an Facebook (240 Millionen $), sondern sie haben auch ihre Beziehung global erweitert und sind aktuell auch ein Werbepartner Facebooks, mit dem Recht ihre Werbung direkt auf Facebook zu vertreiben, während sie den vollen Zugang auf die Bing-Such-Charakteristika bieten.

Bings Suchmaschine stellt einen Ersatz für Google dar (Nasdaq: GOOG), nachdem Microsoft Google im Rennen um Anteile von Facebook geschlagen hatte. Laut Jon Tinter, dem General Manager von Bing, wird Bing weiterhin die Suchergebnisse auf Facebook exklusiv bereitstellen. Diese Partnerschaft hilft Facebook weiterhin beim Wachstum.

Zusätzlich dazu, hätte eine drastische Veränderung im Marktwert Facebooks nur einen kleinen Einfluss auf den Aktienpreis von Microsoft, da Microsofts Geschäft darin besteht unabhängige Software-Produkte zu entwickeln und zu verkaufen. In die Aktien Microsofts zu investieren könnte also eine sichere Option sein.

Einzelhandel-Unternehmen

Einzelhandel-Unternehmen haben über Facebook erfolgreich geworben. Nach einer Studie aus dem Jahr 2009 von Rosetta, haben 59 aus 100 bekannten Einzelhandeln eine Facebook-Seite entwickelt um ihre Produkte zu bewerben. Facebook-Seiten liefern Kunden, welche die Marke vorher noch nicht einmal kannten. Zusätzlich dazu kann man sie leicht aktualisieren, sie tauchen in Suchmaschinen auf und erlauben Live-Feeds.

Einzelhandel mit einem guten Ruf, welche Facebook verwenden um zu werben und eine öffentliche Aktien-Option anbieten sind: Saks Fifth Avenue (NYSE: SKS), Wal-Mart (NYSE: WMT), J.Crew (NYSE: JCG), Gymboree (Nasdaq: GYMB), Nordstrom (NYSE: JWN) und viele weitere.

SharesPost

SharePost ist ein privater Anlage-Markt; er zeigt verfügbare Unternehmens-Aktien und abgeschlossene Geschäfte, gibt Schätzungen über den Wert von Privatunternehmen und bewirbt Trading.

Der Firmenchef Greg Bogger sagt, dass SharesPost „… den Verkauf von Anlagen der Unternehmen erleichtert, die nicht in der Lage waren ihren Aktienwert öffentlich zu machen, da der IPO-Markt praktisch geschlossen ist.“

Investieren in Facebooks Konkurrenten

Obwohl Facebook nachweislich die Nummer 1 der Social-Media-Dienstleistungen ist, existiert immer noch Konkurrenz. Ähnliche Unternehmen, wie Myspace.com, sind an der Börse.

Anteile eines Konkurrenten zu kaufen, folgt der Logik, dass ein Zuwachs auf dem Social-Media-Markt den Markt für alle Branchenteilnehmer steigern könnte. Wenn sie in Social-Media investieren, wählen sie solche aus, die nachweislich schon steigende Verkäufe und Profite in der Vergangenheit erzielt haben.

Der Schlussstrich

Für den Durchschnitts-Investor ist es nicht einfach den Präsidenten eines prominenten Privatunternehmens zu überzeugen, dass er es erlaubt in sein Unternehmen zu investieren. Obwohl Microsoft und DST Millionen in Facebook investiert haben, hat keiner von beiden Kontrolle im Vorstand.

Ein indirekter Weg um in Facebook zu investieren ist diese Aktien von Investment-Gruppen zu kaufen, die vom Erfolg Facebooks profitieren. Wenn Facebooks Geschäft nachlässt, wird die Notwendigkeit für neue und bessere Social-Media-Dienstleistungen steigen.

 

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