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Aktien als werthaltige Sachwerte

Tobias Schöneich

Tobias Schöneich

Der folgende Beitrag zeigt Ihnen, wie Sie mit Aktien Ihr Vermögen vor einer Inflation schützen und gleichzeitig vom Wachstum erstklassiger Unternehmen profitieren.

Aktien bieten also eine Schutzfunktion und sorgen gleichzeitig für Gewinne (Aktien werfen durchschnittlich etwa 8% Gewinn pro Jahr inklusive Dividenden ab).

In Zeiten der Euro-Krise und einer Entschuldung der Euro-Randstaaten durch Inflation gewinnt das Thema Inflationsschutz mehr und mehr an Bedeutung.

Denn die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und die Überflutung der Finanzmärkte mit neuem Geld – ebenfalls durch die EZB – führen unweigerlich zu einer steigenden Inflationsrate.

Setzen Sie auf Anlageklassen mit Inflationsschutz

Daher sollten Sie auf Anlageklassen setzen, die einen „eingebauten“ Inflationsschutz besitzen – und dazu gehören auch Aktien (= eine Beteiligung an einem Unternehmen).

Zudem werde ich Ihnen in diesem Beitrag kurz erklären, was genau eine Aktie ist und warum es sich bei Aktien um Sachwerte handelt.

Als Aktionär sind Sie Mitbesitzer eines Unternehmens

Eine Aktie ist eine Urkunde, die ihrem Inhaber einen Anteil am Vermögen einer Aktiengesellschaft (AG) verbrieft. Aber warum gibt es überhaupt Aktiengesellschaften?

Wenn ein Unternehmer eine gute Geschäftsidee hat, jedoch das Geld für die Umsetzung fehlt, bietet sich zum Beispiel der Gang an die Börse an.

An der Börse trifft die Geschäftsidee eines Unternehmers auf Kapital, das nach renditestarken Einsatzmöglichkeiten sucht. Ein Beispiel: Ein Unternehmer hat eine Erfindung gemacht, doch fehlt das Geld für die Errichtung einer Fabrik.

Der Unternehmer könnte sich jetzt das Geld am Kapitalmarkt (über eine Anleihe) oder bei einer Bank (Kredit) leihen. Das Problem: Das Geld steht dann nur zeitlich befristet zur Verfügung und muss Jahr für Jahr verzinst werden.

Börsengang als Alternative zu Anleihen und Krediten

Die Alternative: Der Unternehmer teilt sein Unternehmen zum Beispiel in 100.000 kleine Teile (Aktien) auf. 75.000 Aktien behält der Unternehmer, damit er weiterhin das Sagen im Unternehmen hat, 25.000 Aktien verkauft er für je 100 Euro an interessierte Kapitalgeber (Aktionäre).

So sammelt der Unternehmer 2,5 Mio. Euro ein und kann die Fabrik mit dem frisch eingesammelten Geld (man spricht auch von Emissionserlös) bauen.

Die neuen Aktionäre sind Miteigentümer des Unternehmens. Da in diesem Fall die Aktien den Mitbesitz an einem produzierenden Unternehmen verbriefen, handelt es sich um Sachwerte (allerdings ist nicht jede Aktie ein Sachwert).

Bei guter Geschäftslage – oder in deren Erwartung – verdient der Aktionär durch steigende Kurse der Aktien. Wenn das oben beschriebene Unternehmen Umsatz und Gewinn kräftig steigert, wird der Aktienkurs von 100 auf 150 oder 200 Euro steigen und Sie als Aktionär profitieren davon.

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